Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Der Deutsche Journalistenpreis Neurologie geht 2010 an Visite und NEON

28.09.2010
Zum dritten Mal hat die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) den Deutschen Journalistenpreis Neurologie verliehen. Die Preisträger 2010 sind Cornelia Fischer-Börold (Visite, NDR) und Marc Schürmann (NEON, Gruner & Jahr).

Die mit insgesamt 3000 Euro dotierte Auszeichnung fördert die Qualität der Berichterstattung über neurologische Behandlungen und möchte die wachsende Bedeutung dieser Fachdisziplin in der Öffentlichkeit sichtbar machen. Die Preisträger nahmen die Auszeichnung auf dem 83. Jahreskongress der DGN im Rahmen der Neurowoche 2010 in Mannheim (21.-25. September) entgegen.

Insgesamt 56 Bewerbungen erreichten die Jury: Dr. Brigitte Mohn (Vorstandsvorsitzende der „Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe“), Ingrid Müller (Chefredakteurin Netdoktor.de), Werner Siefer (Wissenschaftsjournalist und Buchautor), Prof. Dr. Heinz Reichmann (Präsident der DGN) und Prof. Dr. Hans-Christoph Diener (Pressesprecher der DGN). Die hohe Qualität vieler Einsendungen – darunter 12 TV-Beiträge – spricht für die wachsende Bedeutung und das hohe Ansehen dieses Journalisten-Preises. Die Auszeichnung wird zu gleichen Teilen auf zwei Kategorien verteilt: „Elektronische Medien“ und „Wort“.

Für die Fernsehsendung „Visite“ des Norddeutschen Rundfunks werden Cornelia Fischer-Börold, die Redaktionsleiterin Friederike Krumme sowie das Team der Sendung Visite für ihren Beitrag „Schlaganfall – Stroke Unit, Reha und dann?“ geehrt. „Der Report zeigt fundiert, laiengerecht und dennoch differenziert einem breiten Publikum, dass sich viele Schlaganfall-Patienten nach der Reha ohne strukturierte Versorgung alleine gelassen fühlen und wie erste interdisziplinäre Projekte diese Versorgungslücke, von der viele Hunderttausend Menschen betroffen sind, schließen“, so Prof. Heinz Reichmann, Präsident der DGN. Cornelia Fischer-Börold studierte Ästhetik, Germanistik, Kulturwissenschaften und Psychologie, volontierte im Medizin-Verlag „Volk und Wissen“ und arbeitet in Print, Hörfunk und Fernsehen, seit 1992 beim Gesundheitsmagazin Visite des Norddeutschen Rundfunks.

In der Kategorie Wort geht die Auszeichnung an Marc Schürmann für seine Reportage „Der Mann, der nichts mehr wusste“ in der Zeitschrift NEON, in der er in einem sprachlich herausragenden und einfühlsamen Porträt die Geschichte eines Mannes mit vollständiger retrograder Amnesie zeichnet. Prof. Reichmann: Damit zeigt er nicht nur ein seltenes Einzelschicksal, vielmehr führt er allen seinen Lesern deutlich vor Augen, welche zentrale Bedeutung ein gesundes Gedächtnis für das Menschsein hat.“ Marc Schürmann studierte Diplom-Journalistik in München und Medienwissenschaften in Bergen (Norwegen) und arbeitet seit 1992 als Journalist für verschiedene Publikationen, darunter GEO, National Geographic, NZZ Folio, u.v.a.m. Nach 5 Jahren als Moderator beim Bayerischen Rundfunk kehrte er 2005 ins Printfach zurück und arbeitet seitdem als Redakteur beim Magazin NEON, das mit jeder Ausgabe eine Million vorwiegend junge Leser erreicht.

Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie e.V. (DGN)
sieht sich als neurologische Fachgesellschaft in der gesellschaftlichen Verantwortung, mit ihren mehr als 6500 Mitgliedern die neurologische Krankenversorgung in Deutschland zu verbessern. Dafür fördert die DGN Wissenschaft und Forschung sowie Lehre, Fort- und Weiterbildung in der Neurologie. Sie beteiligt sich an der gesundheitspolitischen Diskussion. Die DGN wurde im Jahr 1907 in Dresden gegründet. Sitz der Geschäftsstelle ist die Bundeshauptstadt Berlin.
Ansprechpartner für die Medien
Frank A. Miltner, Tel: +49 (0)89-461486-22, E-Mail: presse@dgn.org
Pressesprecher der DGN: Prof. Dr. med. Hans-Christoph Diener, Essen

Frank A. Miltner | idw
Weitere Informationen:
http://www.dgn.org

Weitere Berichte zu: DGN Journalistenpreis Neon Neurologie Preisträger

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro
24.03.2017 | Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg

nachricht TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro
24.03.2017 | Technische Universität Kaiserslautern

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Kleinstmagnete für zukünftige Datenspeicher

Ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Chemikern der ETH Zürich hat eine neue Methode entwickelt, um eine Oberfläche mit einzelnen magnetisierbaren Atomen zu bestücken. Interessant ist dies insbesondere für die Entwicklung neuartiger winziger Datenträger.

Die Idee ist faszinierend: Auf kleinstem Platz könnten riesige Datenmengen gespeichert werden, wenn man für eine Informationseinheit (in der binären...

Im Focus: Quantenkommunikation: Wie man das Rauschen überlistet

Wie kann man Quanteninformation zuverlässig übertragen, wenn man in der Verbindungsleitung mit störendem Rauschen zu kämpfen hat? Uni Innsbruck und TU Wien präsentieren neue Lösungen.

Wir kommunizieren heute mit Hilfe von Funksignalen, wir schicken elektrische Impulse durch lange Leitungen – doch das könnte sich bald ändern. Derzeit wird...

Im Focus: Entwicklung miniaturisierter Lichtmikroskope - „ChipScope“ will ins Innere lebender Zellen blicken

Das Institut für Halbleitertechnik und das Institut für Physikalische und Theoretische Chemie, beide Mitglieder des Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), der Technischen Universität Braunschweig, sind Partner des kürzlich gestarteten EU-Forschungsprojektes ChipScope. Ziel ist es, ein neues, extrem kleines Lichtmikroskop zu entwickeln. Damit soll das Innere lebender Zellen in Echtzeit beobachtet werden können. Sieben Institute in fünf europäischen Ländern beteiligen sich über die nächsten vier Jahre an diesem technologisch anspruchsvollen Projekt.

Die zukünftigen Einsatzmöglichkeiten des neu zu entwickelnden und nur wenige Millimeter großen Mikroskops sind äußerst vielfältig. Die Projektpartner haben...

Im Focus: A Challenging European Research Project to Develop New Tiny Microscopes

The Institute of Semiconductor Technology and the Institute of Physical and Theoretical Chemistry, both members of the Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), at Technische Universität Braunschweig are partners in a new European research project entitled ChipScope, which aims to develop a completely new and extremely small optical microscope capable of observing the interior of living cells in real time. A consortium of 7 partners from 5 countries will tackle this issue with very ambitious objectives during a four-year research program.

To demonstrate the usefulness of this new scientific tool, at the end of the project the developed chip-sized microscope will be used to observe in real-time...

Im Focus: Das anwachsende Ende der Ordnung

Physiker aus Konstanz weisen sogenannte Mermin-Wagner-Fluktuationen experimentell nach

Ein Kristall besteht aus perfekt angeordneten Teilchen, aus einer lückenlos symmetrischen Atomstruktur – dies besagt die klassische Definition aus der Physik....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Industriearbeitskreis »Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung ICPC« lädt nach Aachen ein

28.03.2017 | Veranstaltungen

Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle

28.03.2017 | Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Herzerkrankungen: Wenn weniger mehr ist

30.03.2017 | Medizin Gesundheit

Flipper auf atomarem Niveau

30.03.2017 | Physik Astronomie

Europaweite Studie zu „Smart Engineering“

30.03.2017 | Studien Analysen