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DAAD fördert "Mobilität und Partnerschaft" zwischen Mainz und Südkorea

08.03.2010
Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Mainz erhält Förderung durch den Deutschen Akademischen Austausch Dienst (DAAD)

Der Deutsche Akademische Austausch Dienst (DAAD) hat dem Institut für Erziehungswissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz finanzielle Mittel im Rahmen des Programms "Mobilität und Partnerschaft" zur Verfügung gestellt, um die bestehende aktive Zusammenarbeit mit der Kangnam Universität in Yongin, Südkorea, im Rahmen eines Partnerschaftsabkommens zu intensivieren.

Diese Kooperation spiegelt sich unter anderem in der wiederholten Durchführung der "Summer School im Ausland" sowie in einem Studierendenaustausch wider. "Internationalität ist heute unverzichtbarer Bestandteil der Hochschulen", so der DAAD in seiner Begründung der Mittelvergabe.

Insofern soll die Unterstützung einen "Beitrag leisten zur längerfristigen Verfestigung bestehender bilateraler Partnerschaften mit Korea, zur weiteren Qualifizierung des akademischen Nachwuchses in den jeweiligen Partnerländern sowie zur Internationalisierung der deutschen Hochschulen und damit zur Stärkung des Studien- und Wissenschaftsstandorts Deutschland."

Die Zusammenarbeit wird an der Universität Mainz federführend von der Arbeitsgruppe Entwicklung und Erziehung am Institut für Erziehungswissenschaft unter der Leitung von Professor Dr. Detlef Garz initiiert und umgesetzt. Der südkoreanische Partner ist das "Institute of Human Development" der Graduate School of Social Welfare unter der Leitung von Professor Dr. Hyo Seon Lee. Das bilaterale Zusammenarbeit umfasst vor allem zwei Aspekte: den Austausch von Studierenden und Lehrenden sowie die Durchführung gemeinsamer Lehrveranstaltungen insbesondere zu Fragen der qualitativ-rekonstruktiven Sozialforschung sowie die Bearbeitung gemeinsamer Forschungsprojekte. Hierzu zählt in erster Linie die Erforschung der koreanischen 'working migration' nach Deutschland in den 1960er und 1970er Jahren, aber auch die Analyse der Rückkehr und Weiterwanderung sowie die Beschäftigung mit der in Deutschland aufgewachsenen 'Zweiten Generation'.

Im Rahmen des DAAD-Programms "Mobilität und Partnerschaft" werden sich mehrere Studierende sowie Doktorandinnen und Doktoranden der Universität Mainz in den Jahren 2010 bis 2012 je einen Monat an der Kangnam Universität aufhalten, um gemeinsam mit den dortigen Kolleginnen und Kollegen an Veranstaltungen teilzunehmen und zu forschen. Ebenso werden koreanische Studierende sowie Doktorandinnen und Doktoranden der Kangnam Universität auch die Universität Mainz besuchen.

Petra Giegerich | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-mainz.de/

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