Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

ChemCar-Wettbewerb 2010 – neue Konzepte für die fahrenden chemischen Anlagen

16.08.2010
Chemie-Anlagen auf Rädern: Am 22. September wird von 12.45 bis 14.15 Uhr im EUROGESS Aachen der 5. ChemCar-Wettbewerb ausgetragen. Dabei treiben nicht Motoren, sondern chemische Reaktoren die schuhkartongroßen Fahrzeuge an.

Die Konstrukteure der ChemCars sind Studenten, die klassische Chemie mit ausgefallenen Möglichkeiten kombinieren, um an diesem Autorennen der Chemieingenieure teilzunehmen. Dabei kann das Fahrzeug auch nur aus einem einzigen Rad oder komplett aus recycelten Stoffen bestehen. Der Wettbewerb wird von den kreativen jungen Verfahrensingenieuren (kjVI) organisiert.

Neun Studenten-Teams gehen in diesem Jahr an den Start. Sie haben ihre Fahrzeuge mit dem gesammelten Wissen aus dem Studium entworfen und solange an ihnen getüftelt, bis sie deren Antriebsreaktion genau steuern können. Wer die ausgeloste Strecke am exaktesten zurücklegt, dem winken 2.000 Euro und der begehrte ChemCar-Pokal.

Die Teams vertreten bei diesem Rennen ihre Hochschulen vor einem großen Fachpublikum aus Wissenschaftlern und Industrievertretern im Rahmen der ProcessNet-Jahrestagung, der größten deutschsprachigen Konferenz zu Verfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen.

Gegenüber den Vorjahren wurden die Regeln noch einmal verschärft: Es darf nur eine einzige Reaktion verwendet werden. Eine zweite Stop-Reaktion wie in den vergangenen Jahren ist nicht mehr erlaubt.

Mit neun Anmeldungen können die Veranstalter in diesem Jahr den Anmelderekord des letzten Jahres wiederholen. Nach dem Ende der Clausthaler Siegesserie wird mit Spannung erwartet, ob die TU Dortmund den Titel aus dem letzten Jahr verteidigen kann.

Der ChemCar-Wettbewerb soll jungen Chemikern und Verfahrenstechnikern nicht nur Spaß am praktischen wissenschaftlichen Arbeiten vermitteln und die Team- und Projektarbeit an den Hochschulen fördern. Er bietet auch die Gelegenheit, den „alten Hasen“ der Branche zu zeigen, welche frischen und kreativen Ideen von der neuen Generation erdacht, geplant und umgesetzt werden. Dabei geht es ausdrücklich nicht darum, den „Autoantrieb der Zukunft“ zu erfinden, sondern darum, die vielfältigen Möglichkeiten der Chemie und der Verfahrenstechnik intelligent für einen Fahrzeugantrieb einzusetzen.

Folgende Teams sind für den 5. ChemCar Wettbewerb am 22. September in Aachen nominiert:

• DeLorean / RWTH Aachen + UHasselt(Belgien), 5-fache Teilnahme
• A-Team / RWTH Aachen, 5-fache Teilnahme
• Franciscar / TU Berlin, 4-fache Teilnahme
• Rubracers / RU Bochum, erste Teilnahme
• Luzifer / TU Clausthal, 5-fache Teilnahme
• BCI-Wheel / TU Dortmund, 3-fache Teilnahme
• R&R Tech / TU Dresden, 2-fache Teilnahme
• Team CA 1 / TU Dresden, 2-fache Teilnahme
• Zinkoximator / FH Köln, 2-fache Teilnahme
Das Autorennen der etwas anderen Art wurde 2006 von den kreativen jungen Verfahrensingenieuren (kjVI) mit Unterstützung der VDI-GVC Gesellschaft Verfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen und der DECHEMA Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V. ins Leben gerufen. Die Sponsoren BASF, Bayer Technology Services, Evonik, Lonza und Merck unterstützen diesen Wettbewerb und haben geholfen, ihn als einen der Programmhöhepunkte der ProcessNet-Jahrestagung zu etablieren.

Das Rennen findet im Rahmen des Studenten- und Doktorandenprogramms (21. - 22. September) während der ProcessNet-Jahrestagung 2010 in Aachen statt.

Kurzkonzepte der ChemCars und weitere Informationen zum Wettbewerb unter: http://www.chemcar.de

Bildmaterial aus dem Vorjahr: http://www.dechema.de/Presse/Fotoarchiv/ChemCar+2009.html

ProcessNet ist die deutsche Plattform für Verfahrenstechnik Chemieingenieurwesen und Technische Chemie. Hier treffen sich über 5.000 Mitglieder aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung, um Erfahrungen auszutauschen, aktuelle Fragestellungen zu diskutieren und neue wissenschaftliche Trends zu identifizieren. ProcessNet ist eine gemeinsame Initiative von DECHEMA und VDI-GVC.

ProcessNet organisiert zahlreiche Veranstaltungen mit dem Ziel des fach- und branchenübergreifenden Informationsaustauschs, darunter die ProcessNet-Jahrestagung mit weit über 1.000 Teilnehmern. In einer Vielzahl thematisch gegliederter Gremien werden wissenschaftlich-technische Problemstellungen und Themen von übergeordneter technischer und gesellschaftlicher Bedeutung bearbeitet und förderpolitische Initiativen angestoßen. ProcessNet ist nationaler Ansprechpartner für internationale Kooperationen. Die Mitwirkung bei ProcessNet ist über die Mitgliedschaft in DECHEMA und / oder VDI-GVC möglich.

Kontakt: Dr. Kathrin Rübberdt, Tel.: 069-7564-277, E-Mail: ruebberdt@dechema.de

Dr. Christine Dillmann | idw
Weitere Informationen:
http://www.chemacar.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Heinz Maier-Leibnitz-Preise 2017: DFG und BMBF zeichnen vier Forscherinnen und sechs Forscher aus
23.02.2017 | Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

nachricht Eine Milliarde Euro für die Hochschulmedizin
17.02.2017 | Deutsche Hochschulmedizin e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - April 2017

23.02.2017 | Veranstaltungen

Wie werden wir gesund alt? - Alternsforscher tagen auf interdisziplinärem Symposium in Magdeburg

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Sechs Bundesländer erproben Online-Schultests der Uni Jena

24.02.2017 | Bildung Wissenschaft

Stachellose Bienen lassen Nester von Soldatinnen verteidigen

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie

Ifremer entwickelt autonomes Unterwasserfahrzeug zur Untersuchung der Tiefsee

24.02.2017 | Maschinenbau