Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Berliner Teams wieder Spitze

07.01.2013
Vier Mannschaften von Berliner Schulen reisen zum Finale des SPHERES-Wettbewerbs ins ESA-Hauptquartier im niederländische Noordwijk. Alle vier werden vom DFG-Forschungszentrum MATHEON wissenschaftlich betreut.

Vier Teams aus Berliner Schulen haben sich in diesem Jahr zur Teilnahme am SPHERES-Wettbewerb angemeldet und haben es mit Bravour ins Finale geschafft. Am 11. Januar dürfen nun alle vier Mannschaften am ISS Finals Event im ESA-Hauptquartier im niederländischen Noordwijk teilnehmen, wobei die von ihnen programmierten Codes an Bord der Internationalen Raumstation ISS unter realen Bedingungen getestet werden.

Die Schülerinnen und Schüler können dies mit einer Videoschaltung zur ISS live mitverfolgen. Wie schon in den vergangenen Jahren werden die Schülerteams vom DFG-Forschungszentrum MATHEON wissenschaftlich betreut.

SPHERES (Synchronized Position Hold, Engage, Reorient, Experimental Satellites) sind fußball-große kugelförmige Satelliten, die als Testinfrastruktur für autonome Rendezvous- und Andock-Manöver für Raumfahrzeuge und Raumflugkörper dienen.

Ausgeschrieben wird der ZERO-Robotics/SPHERES-Wettbewerb vom Massachusetts Institute of Technology (MIT), der Europäischen Weltraumorganisation ESA und der NASA für Schülerinnen und Schülern aus den USA und Europa. Die Aufgabe ist es, Bewegungsabläufe von Mini-Satelliten in 2D und 3D in annähernder Schwerelosigkeit zu programmieren.In diesem Jahr besteht die Aufgabe darin, Weltraumschrott einzusammeln. Der Weltraum rund um die Erde ist mittlerweile voll von kleinen Metallteilen alter Satelliten, die „außer Dienst“ sind. Dieser Schrott gefährdet zunehmend neue Weltraummissionen und damit auch das Leben von Astronauten. Die von den Schülerinnen und Schülern programmierten Kleinsatelliten sollen nun in einer polaren Bahn Mikrostaubwolken einsetzen, um die gefährlichen Schrottteile einzufangen.

Beim letztjährigen Wettbewerb belegten die damals teilnehmenden beiden Teams der Käthe-Kollwitz-Oberschule und des Heinrich-Hertz-Gymnasium gemeinsam mit Partnern aus Turin Platz 1 und 3 der europäischen Schulen. Dieser Erfolg hat mit dem Ernst-Abbe-Gymnasiums und dem Herder-Gymnasiums zwei weitere Berliner Schulen ermutigt, dieses Jahr ebenfalls am Wettbewerb teilzunehmen.

Der SPHERES-Wettbewerb wird von MIT, TopCoder und Aurora Flight Sciences organisiert und durchgeführt. In den USA wird er von DARPA und NASA gesponsert, die Teilnahme der europäischen Teams wird von der ESA koordiniert und gesponsert.

Weitere Informationen erhalten Sie von Dr. Theo A. Roelofs, DFG-Forschungszentrum MATHEON, Tel.: 030 / 314-28043, Email: roelofs@matheon.de

Rudolf Kellermann | idw
Weitere Informationen:
http://www.matheon.de/
http://www.esa.int/ger

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Heinz Maier-Leibnitz-Preise 2017: DFG und BMBF zeichnen vier Forscherinnen und sechs Forscher aus
23.02.2017 | Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

nachricht Eine Milliarde Euro für die Hochschulmedizin
17.02.2017 | Deutsche Hochschulmedizin e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Im Focus: Innovative Antikörper für die Tumortherapie

Immuntherapie mit Antikörpern stellt heute für viele Krebspatienten einen Erfolg versprechenden Ansatz dar. Weil aber längst nicht alle Patienten nachhaltig von diesen teuren Medikamenten profitieren, wird intensiv an deren Verbesserung gearbeitet. Forschern um Prof. Thomas Valerius an der Christian Albrechts Universität Kiel gelang es nun, innovative Antikörper mit verbesserter Wirkung zu entwickeln.

Immuntherapie mit Antikörpern stellt heute für viele Krebspatienten einen Erfolg versprechenden Ansatz dar. Weil aber längst nicht alle Patienten nachhaltig...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - April 2017

23.02.2017 | Veranstaltungen

Wie werden wir gesund alt? - Alternsforscher tagen auf interdisziplinärem Symposium in Magdeburg

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Heinz Maier-Leibnitz-Preise 2017: DFG und BMBF zeichnen vier Forscherinnen und sechs Forscher aus

23.02.2017 | Förderungen Preise

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Planeten außerhalb unseres Sonnensystems: Bayreuther Forscher dringen tief ins Weltall vor

23.02.2017 | Physik Astronomie