Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

NanoBioNet unterstützt neue Ideen

02.08.2007
Netzwerk der Nano- und Biotechnologie fördert seine Mitglieder durch einen Fonds für Machbarkeitsstudien

Ab sofort können sich Mitglieder des Netzwerkes NanoBioNet mit neuen Forschungsvorhaben aus dem Bereich der Nanotechnologie an die Geschäftsstelle von NanoBioNet wenden. Das Netzwerk der Nano- und Biotechnologie unterstützt bereits seit mehreren Jahren innovative Ideen seiner Mitglieder. Bisher mussten die Antragsteller – kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) – im Saarland angesiedelt sein. Aufgrund eines neuen Projektes („Arbeitsgemeinschaft der Nanotechnologie-Kompetenzzentren in der Bundesrepublik Deutschland“, kurz: AGeNT-D) des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) können nun auch Unternehmer aus dem gesamten Bundesgebiet einen Antrag stellen. Die maximale Fördersumme beträgt 25.000 Euro.

„NanoBioNet hat sich bereits in der Branche als innovatives und kompetentes Netzwerk etabliert“, stellt Martin Monzel, Geschäftsführer der NanoBioNet-Geschäftsstelle, fest. „Dass wir nun die Möglichkeit haben, Unternehmen aus ganz Deutschland zu unterstützen, war für unser Netzwerk ein großes Anliegen“, so Monzel.

Damit eine Idee den Zuschlag auf Förderung erhält, muss die Projektskizze mehrere Stationen durchlaufen: Zunächst begutachtet NanoBioNet den eingereichten Antrag durch eine Gutachtergruppe. Entscheidet diese, dass die Idee Aussicht auf Erfolg haben kann, wird der international anerkannte Nanophysiker Professor Dieter Bimberg, Koordinator der AGeNT-D, den Antrag begutachten. Die endgültige Entscheidung über Mittelfreigabe liegt beim VDI Technologiezentrum, einer Einrichtung des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI).

Die Nanotechnologie gewinnt eine immer größere Bedeutung für die Industrie. Allein im Saarland sind im Bereich der Nanotechnologie bereits um die 1000 Arbeitsplätze in Forschung und Wirtschaft entstanden. Gleichzeitig besteht erhöhter Forschungsbedarf, denn das Potenzial möglicher Anwendungsbereiche ist noch nicht ausgeschöpft.

NanoBioNet ist ein Netzwerk aus Unternehmen, Hochschulen, Kliniken und Institutionen aus den Bereichen Biotechnologie, chemische Nanotechnologie, Medizintechnik sowie Wirtschaft, Politik und Technologietransfer. Ihr gemeinsames Interesse gilt der Forschung und Entwicklung und den praktischen Anwendungen der Nano- und Biotechnologie zur Schaffung marktreifer Produkte und neuer Arbeitsplätze – und zwar auf dem Wege einer ethisch vertretbaren Technologie. NanoBioNet hat kürzlich die Auszeichnung als „Ausgewählter Ort im Land der Ideen“ erhalten.

Nähere Informationen:
Martin Monzel, NanoBioNet e.V, Science Park 1, 66123 Saarbrücken, Telefon: 0681 / 68 57 364, info(at)nanobionet.de

Leslie Dennert | NanoBioNet e.V.
Weitere Informationen:
http://www.nanobionet.de
http://www.nano2life.org
http://www.saarland.de/25623.htm

Weitere Berichte zu: Biotechnologie Nano Nano- und Biotechnologie Nanotechnologie

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Millionen für die Virenforschung
13.01.2017 | Julius-Maximilians-Universität Würzburg

nachricht International ausgezeichnet! Rittal gewinnt „Cooling Oscar“
20.10.2016 | Rittal GmbH & Co. KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Mit solaren Gebäudehüllen Architektur gestalten

Solarthermie ist in der breiten Öffentlichkeit derzeit durch dunkelblaue, rechteckige Kollektoren auf Hausdächern besetzt. Für ästhetisch hochwertige Architektur werden Technologien benötigt, die dem Architekten mehr Gestaltungsspielraum für Niedrigst- und Plusenergiegebäude geben. Im Projekt »ArKol« entwickeln Forscher des Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern aktuell zwei Fassadenkollektoren für solare Wärmeerzeugung, die ein hohes Maß an Designflexibilität erlauben: einen Streifenkollektor für opake sowie eine solarthermische Jalousie für transparente Fassadenanteile. Der aktuelle Stand der beiden Entwicklungen wird auf der BAU 2017 vorgestellt.

Im Projekt »ArKol – Entwicklung von architektonisch hoch integrierten Fassadekollektoren mit Heat Pipes« entwickelt das Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern...

Im Focus: Designing Architecture with Solar Building Envelopes

Among the general public, solar thermal energy is currently associated with dark blue, rectangular collectors on building roofs. Technologies are needed for aesthetically high quality architecture which offer the architect more room for manoeuvre when it comes to low- and plus-energy buildings. With the “ArKol” project, researchers at Fraunhofer ISE together with partners are currently developing two façade collectors for solar thermal energy generation, which permit a high degree of design flexibility: a strip collector for opaque façade sections and a solar thermal blind for transparent sections. The current state of the two developments will be presented at the BAU 2017 trade fair.

As part of the “ArKol – development of architecturally highly integrated façade collectors with heat pipes” project, Fraunhofer ISE together with its partners...

Im Focus: Mit Bindfaden und Schere - die Chromosomenverteilung in der Meiose

Was einmal fest verbunden war sollte nicht getrennt werden? Nicht so in der Meiose, der Zellteilung in der Gameten, Spermien und Eizellen entstehen. Am Anfang der Meiose hält der ringförmige Proteinkomplex Kohäsin die Chromosomenstränge, auf denen die Bauanleitung des Körpers gespeichert ist, zusammen wie ein Bindfaden. Damit am Ende jede Eizelle und jedes Spermium nur einen Chromosomensatz erhält, müssen die Bindfäden aufgeschnitten werden. Forscher vom Max-Planck-Institut für Biochemie zeigen in der Bäckerhefe wie ein auch im Menschen vorkommendes Kinase-Enzym das Aufschneiden der Kohäsinringe kontrolliert und mit dem Austritt aus der Meiose und der Gametenbildung koordiniert.

Warum sehen Kinder eigentlich ihren Eltern ähnlich? Die meisten Zellen unseres Körpers sind diploid, d.h. sie besitzen zwei Kopien von jedem Chromosom – eine...

Im Focus: Der Klang des Ozeans

Umfassende Langzeitstudie zur Geräuschkulisse im Südpolarmeer veröffentlicht

Fast drei Jahre lang haben AWI-Wissenschaftler mit Unterwasser-Mikrofonen in das Südpolarmeer hineingehorcht und einen „Chor“ aus Walen und Robben vernommen....

Im Focus: Wie man eine 80t schwere Betonschale aufbläst

An der TU Wien wurde eine Alternative zu teuren und aufwendigen Schalungen für Kuppelbauten entwickelt, die nun in einem Testbauwerk für die ÖBB-Infrastruktur umgesetzt wird.

Die Schalung für Kuppelbauten aus Beton ist normalerweise aufwändig und teuer. Eine mögliche kostengünstige und ressourcenschonende Alternative bietet die an...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aquakulturen und Fangquoten – was hilft gegen Überfischung?

16.01.2017 | Veranstaltungen

14. BF21-Jahrestagung „Mobilität & Kfz-Versicherung im Fokus“

12.01.2017 | Veranstaltungen

Leipziger Biogas-Fachgespräch lädt zum "Branchengespräch Biogas2020+" nach Nossen

11.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Weltweit erste Solarstraße in Frankreich eingeweiht

16.01.2017 | Energie und Elektrotechnik

Proteinforschung: Der Computer als Mikroskop

16.01.2017 | Biowissenschaften Chemie

Vermeintlich junger Stern entpuppt sich als galaktischer Greis

16.01.2017 | Physik Astronomie