Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Sterna Biologicals belegt 2. Platz beim Science4Life Venture Cup!

05.07.2007
Mit dem 2. Platz im diesjährigen Bundeswettbewerb Science4Life wurde das Marburger Start-up-Biotechnologie-Unternehmen sterna biologicals ausgezeichnet. Der Preis ist mit 15.000,00 Euro dotiert, die dem Unternehmen zugute kommen.

Der Science4Life Bundeswettbewerb ist einer der renommiertesten Businessplan-Wettbewerbe für junge Start-up-Unternehmungen aus dem Bereich Life Science und Chemie. Dieses Jahr nahmen an der Konzeptphase über 200 Unternehmungen und Ideen teil, zur Endausscheidung wurden über 70 ausgefeilte Businesspläne eingereicht. Science4Llife ist eine Initiative, die getragen wird vom Land Hessen und der Firmen sanofi aventis. Die Preise wurden übergeben von Staatssekretär Klaus-Peter Güttler (Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung) sowie von Prof. Dr. Dr. Werner Kramer (Leiter Forschung und Entwicklung Firma sanofi aventis Deutschland GmbH). Die Preisverleihung fand am Abend des 02. Juli 2007 in der Hauptverwaltung der Deutschen Bundesbank in Frankfurt statt.

serna biologicals ist ein junges Start-up-Unternehmen, welches als Ausgründung des Instituts für Klinische Chemie und Molekulare Diagnostik aus dem Fachbereich Medizin der Philipps-Universität Marburg und dem Universitätsklinikum Gießen und Marburg hervorgegangen ist. Ausgründer und Mehrheitsgesellschafter Prof. Dr. Harald Renz, gemeinsam mit den beiden Geschäftsführern PD Dr. Holger Garn und Dr. Joachim Bille, entwickeln aufbauend auf einer über 20-jährigen Expertise im Bereich der Allergologie und Klinischen Immunologie neue Medikamente für Allergien und Rheuma.

Hierbei bedient sich sterna biologicals einer neuen Technologie, den DNAzymen als 3. Generation so genannter Antisense-Werkzeuge. Angriffspunkt dieser hochspezifischen Medikamente sind Transkriptionsfaktoren, die als Dirigenten der fehlgeleiteten Immunabwehr bei Allergien und Rheuma identifiziert wurden. Die von sterna biologicals entwickelten Medikamente sind patentgeschützt.

... mehr zu:
»Allergie

In einem ersten Schritt wird sich sterna biologicals auf ein bestimmtes Medikament für das allergische Asthma bronchiale konzentrieren. Allergien sind Volkserkrankungen, an denen 25 % der deutschen Bevölkerung leiden. Neuste Schätzungen des Bundesministeriums für Verbraucherschutz gehen von volkswirtschaftlichen Folgekosten in Höhe von europaweit 25 Mrd. Euro jährlich aus. Bisher stehen für diese Erkrankungen weder präventive noch kausal-therapeutische Medikamente zur Verfügung. Hier setzt sterna biologicals an, indem das Unternehmen Medikamente entwickelt, die an den Ursachen der fehlgeleiteten Immunantwort angreifen.

sterna biologicals hat es zum Ziel, in einer ersten Studie ein Medikament bis zur klinischen Prüfung in Phase I/IIa zu bringen. Hierzu werden strategische Partnerschaften gebildet sowie eine Finanzierungsrunde durchgeführt, die das Meilenstein-Konzept bis zum Jahre 2012 durchfinanzieren soll.

Für weitere Informationen stehen zur Verfügung: Prof. Dr. med. Harald Renz (Tel.: 06421/28-66234, E-Mail: renzh@med.uni-marburg.de), PD Dr. Holger Garn (Tel.: 06421/28-66040, E-Mail: h.garn@sterna-biologicals.com) und Dr. Joachim Bille (Tel.: 0641/943 64 28, E-Mail: j.bille@sterna-biologicals.com).

Dr. Joachim Bille | sterna biologicals
Weitere Informationen:
http://www.sterna-biologicals.com

Weitere Berichte zu: Allergie

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Parkinson-Krankheit und Dystonien: DFG-Forschergruppe eingerichtet
02.12.2016 | Universität zu Lübeck

nachricht Ohne erhöhtes Blutungsrisiko: Schlaganfall innovativ therapieren
02.12.2016 | Universität Duisburg-Essen

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Greifswalder Forscher dringen mit superauflösendem Mikroskop in zellulären Mikrokosmos ein

Das Institut für Anatomie und Zellbiologie weiht am Montag, 05.12.2016, mit einem wissenschaftlichen Symposium das erste Superresolution-Mikroskop in Greifswald ein. Das Forschungsmikroskop wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Land Mecklenburg-Vorpommern finanziert. Nun können die Greifswalder Wissenschaftler Strukturen bis zu einer Größe von einigen Millionstel Millimetern mittels Laserlicht sichtbar machen.

Weit über hundert Jahre lang galt die von Ernst Abbe 1873 publizierte Theorie zur Auflösungsgrenze von Lichtmikroskopen als ein in Stein gemeißeltes Gesetz....

Im Focus: Durchbruch in der Diabetesforschung: Pankreaszellen produzieren Insulin durch Malariamedikament

Artemisinine, eine zugelassene Wirkstoffgruppe gegen Malaria, wandelt Glukagon-produzierende Alpha-Zellen der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) in insulinproduzierende Zellen um – genau die Zellen, die bei Typ-1-Diabetes geschädigt sind. Das haben Forscher des CeMM Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften im Rahmen einer internationalen Zusammenarbeit mit modernsten Einzelzell-Analysen herausgefunden. Ihre bahnbrechenden Ergebnisse werden in Cell publiziert und liefern eine vielversprechende Grundlage für neue Therapien gegen Typ-1 Diabetes.

Seit einigen Jahren hatten sich Forscher an diesem Kunstgriff versucht, der eine simple und elegante Heilung des Typ-1 Diabetes versprach: Die vom eigenen...

Im Focus: Makromoleküle: Mit Licht zu Präzisionspolymeren

Chemikern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es gelungen, den Aufbau von Präzisionspolymeren durch lichtgetriebene chemische Reaktionen gezielt zu steuern. Das Verfahren ermöglicht die genaue, geplante Platzierung der Kettengliedern, den Monomeren, entlang von Polymerketten einheitlicher Länge. Die präzise aufgebauten Makromoleküle bilden festgelegte Eigenschaften aus und eignen sich möglicherweise als Informationsspeicher oder synthetische Biomoleküle. Über die neuartige Synthesereaktion berichten die Wissenschaftler nun in der Open Access Publikation Nature Communications. (DOI: 10.1038/NCOMMS13672)

Chemische Reaktionen lassen sich durch Einwirken von Licht bei Zimmertemperatur auslösen. Die Forscher am KIT nutzen diesen Effekt, um unter Licht die...

Im Focus: Neuer Sensor: Was im Inneren von Schneelawinen vor sich geht

Ein neuer Radarsensor erlaubt Einblicke in die inneren Vorgänge von Schneelawinen. Entwickelt haben ihn Ingenieure der Ruhr-Universität Bochum (RUB) um Dr. Christoph Baer und Timo Jaeschke gemeinsam mit Kollegen aus Innsbruck und Davos. Das Messsystem ist bereits an einem Testhang im Wallis installiert, wo das Schweizer Institut für Schnee- und Lawinenforschung im Winter 2016/17 Messungen damit durchführen möchte.

Die erhobenen Daten sollen in Simulationen einfließen, die das komplexe Geschehen im Inneren von Lawinen detailliert nachbilden. „Was genau passiert, wenn sich...

Im Focus: Neuer Rekord an BESSY II: 10 Millionen Ionen erstmals bis auf 7,4 Kelvin gekühlt

Magnetische Grundzustände von Nickel2-Ionen spektroskopisch ermittelt

Ein internationales Team aus Deutschland, Schweden und Japan hat einen neuen Temperaturrekord für sogenannte Quadrupol-Ionenfallen erreicht, in denen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen

01.12.2016 | Veranstaltungen

Die Perspektiven der Genom-Editierung in der Landwirtschaft

01.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Parkinson-Krankheit und Dystonien: DFG-Forschergruppe eingerichtet

02.12.2016 | Förderungen Preise

Smart Data Transformation – Surfing the Big Wave

02.12.2016 | Studien Analysen

Nach der Befruchtung übernimmt die Eizelle die Führungsrolle

02.12.2016 | Biowissenschaften Chemie