Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Von der preisgekrönten Innovation zum prämierten Geschäftsmodell

05.07.2007
Die im Forschungszentrum caesar entwickelte Geschäftsidee "Indivimed" für passgenaue und individualisierte Knochenersatzimplantate erhielt am 02.07. in Frankfurt den 3. Preis im Businessplanwettbewerb Science4Life, dem bundesweit größten Wettbewerb in den Branchen Life Science und Chemie.

Im Jahre 2005 gewann die caesar-Arbeitsgruppe RapidPrototyping der Professoren Carsten Tille und Hermann Seitz den Innovationspreis der Volksbank Rhein-Sieg mit der Idee von maßgeschneiderten Implantaten aus Knochenersatzmaterial. Diese Innovation wurde zu einem Geschäftsmodell weiterentwickelt, das im Jahre 2007 mehrfach prämiert wurde:

- Im Businessplanwettbewerb des Rheinlandes - NUK Neues Unternehmertum Rheinland e.V. - gewann die Gruppe in allen drei Stufen einen Förderpreis bzw. Hauptpreis.

- Beim StartUp Gründungswettbewerb des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie sowie der Sparkassen kam das Geschäftsmodell auf Platz 3 der nordrhein-westfälischen Landesausscheidung.

... mehr zu:
»Geschäftsmodell

- Die Prämierung im Wettbewerb Science4Life stellt den vorläufigen Abschluss der Entwicklung des Geschäftsmodells dar.

Ein Team um die caesar-Forscher Swen Müffler und Barbara Leukers entwickelte die Technologie bis zur Produktreife. Mit diesem Team hat Dr. Stephan Haubold, Berater mit unternehmerischem und naturwissenschaftlichem Hintergrund, das Geschäftsmodell entwickelt.

Das erste Produkt des zu gründenden neuen Unternehmens wird ein Stopfen (Indiviplug) sein. Mit ihm wird die Wunde nach einer Zahnextraktion versorgt. Die Verwendung von Indiviplug bremst den Knochenabbau und verhindert den Kollaps des Kieferknochens. Mit der Zeit wird der Stopfen von körpereigenem Knochengewebe durchwachsen und in den Kieferknochen integriert. So entsteht eine stabile Knochenstruktur. Angesichts einer steigenden Zahl von Zahnimplantaten sieht Dr. Haubold hier ein enormes Marktpotential.

Das zweite Produkt ist ein individualisiertes Knochenersatzimplantat (Individent) für die Versorgung von großen Kieferknochendefekten. Es soll insbesondere bei Verlust von mehr als einem Zahn zum Einsatz kommen. Mit Individent wird die Implantation von Zahnprothesen ermöglicht, die Belastung durch Schmerzen und Medikation reduziert und die Kosten für die Patienten werden gesenkt.

Auf der Basis des prämierten Geschäftsmodells werden Herr Müffler und Frau Leukers mit dem Team aus dem Forschungszentrum caesar ein neues Unternehmen gründen. Die Verhandlungen mit verschiedenen Investoren haben bereits begonnen.

Ansprechpartner:

Frau Barbara Leukers, Herr Swen Müffler
AG Rapid Prototyping
Forschungszentrum caesar
Ludwig-Erhard-Allee 2
D - 53175 Bonn
Tel.: +49 (0)228 9656-260/-269
Email: barbara.leukers@caesar.de
Email: swen.mueffler@caesar.de
Herr Dr. Stephan Haubold
SDH-Consult
Karmeliterstraße 1
53229 Bonn
Tel.: +49 (0)228 90942-88
Email: haubold@sdh-consult.de
Über ein Belegexemplar freuen wir uns!
Sollten Sie Fragen haben, wenden Sie sich bitte an:
Forschungszentrum caesar, Herrn Dr. Jürgen Reifarth
Ludwig-Erhard-Allee 2, 53175 Bonn
Telefon: 0228 / 96 56-107, Fax: 0228 / 96 56-111
E-Mail: reifarth@caesar.de

Dr. Jürgen Reifarth | idw
Weitere Informationen:
http://www.caesar.de
http://www.caesar.de/presse

Weitere Berichte zu: Geschäftsmodell

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht DFG fördert für weitere drei Jahre Forschungen zu Kieselalgen
22.03.2017 | Technische Universität Dresden

nachricht Effiziente Tools für bildgebende Studien
21.03.2017 | Justus-Liebig-Universität Gießen

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Im Focus: Auf der Spur des linearen Ubiquitins

Eine neue Methode ermöglicht es, den Geheimcode linearer Ubiquitin-Ketten zu entschlüsseln. Forscher der Goethe-Universität berichten darüber in der aktuellen Ausgabe von "nature methods", zusammen mit Partnern der Universität Tübingen, der Queen Mary University und des Francis Crick Institute in London.

Ubiquitin ist ein kleines Molekül, das im Körper an andere Proteine angehängt wird und so deren Funktion kontrollieren und verändern kann. Die Anheftung...

Im Focus: Tracing down linear ubiquitination

Researchers at the Goethe University Frankfurt, together with partners from the University of Tübingen in Germany and Queen Mary University as well as Francis Crick Institute from London (UK) have developed a novel technology to decipher the secret ubiquitin code.

Ubiquitin is a small protein that can be linked to other cellular proteins, thereby controlling and modulating their functions. The attachment occurs in many...

Im Focus: Physiker erzeugen gezielt Elektronenwirbel

Einem Team um den Oldenburger Experimentalphysiker Prof. Dr. Matthias Wollenhaupt ist es mithilfe ultrakurzer Laserpulse gelungen, gezielt Elektronenwirbel zu erzeugen und diese dreidimensional abzubilden. Damit haben sie einen komplexen physikalischen Vorgang steuern können: die sogenannte Photoionisation oder Ladungstrennung. Diese gilt als entscheidender Schritt bei der Umwandlung von Licht in elektrischen Strom, beispielsweise in Solarzellen. Die Ergebnisse ihrer experimentellen Arbeit haben die Grundlagenforscher kürzlich in der renommierten Fachzeitschrift „Physical Review Letters“ veröffentlicht.

Das Umwandeln von Licht in elektrischen Strom ist ein ultraschneller Vorgang, dessen Details erstmals Albert Einstein in seinen Studien zum photoelektrischen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

Über Raum, Zeit und Materie

22.03.2017 | Veranstaltungen

Unter der Haut

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Neues Schiff für die Fischerei- und Meeresforschung

22.03.2017 | Biowissenschaften Chemie

Mit voller Kraft auf Erregerjagd

22.03.2017 | Biowissenschaften Chemie