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Europäischer Journalistenpreis geht an Beate Lakotta und Dr. Tim Freyer

22.06.2007
Auszeichnung vom Verband Deutscher Medizinjournalisten (VDMJ) und Bayer HealthCare AG

Zum fünften Mal verleiht heute der Verband Deutscher Medizinournalisten (VDMJ) den von der Bayer HealthCare AG mit Euro 7.500,- ausgestatteten Europäischen Journalistenpreis.

Die Jury hatte in diesem Jahr 57 Einreichungen zu beurteilen, von denen zwei Drittel aus Deutschland und ein Drittel aus dem europäischen Ausland kamen. Angesichts vieler exzellenter Bewerbungen fiel der Jury die Wahl schwer. Am Schluss gab es ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen einem Print- und einem TV-Beitrag. Da beide auf ihre Weise einzigartig sind, beschloss die Jury, den Preis zu teilen.

Der Preis in der Kategorie Print geht an Beate Lakotta für ihren Beitrag "Alexanders Abschied", der am 13. November 2006 im SPIEGEL (46/2006) publiziert wurde. Die Autorin wagt sich mit großer Sensibilität an ein
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»Journalistenpreis

Tabu: Das Zulassen des Sterbens bei einem Wachkomapatienten. Sie zeichnet die ethisch-moralisch-rechtlichen Konflikte nach, in die eine Mutter gerät, die im Sinne ihres Sohnes zu handeln versucht. Der Alptraum endet erst, als nach vier Jahren die künstliche Ernährung eingestellt werden darf.

Eindringlich und mit der gebotenen journalistischen Distanz schildert Beate Lakotta die Problematik zwischen Vernunft und Gefühl, Wissen und Nichtwissen, Recht und Medizin. Die Dramaturgie der Geschichte erzeugt einen Sog, der den Leser in das Geschehen hineinzieht und ihn zwingt, sich selbst mit dem Konflikt zu beschäftigen. Die Autorin bezieht klar Stellung: für den Mut, eine finale Entscheidung im Sinne eines Angehörigen zu treffen, für ein Sterben in Würde und gegen eine Lebensverlängerung um jeden Preis.

Beate Lakotta hat Germanistik und Politikwissenschaft studiert und ist Redakteurin im Wissenschaftsressort des Magazins DER SPIEGEL.

Der Preis für den TV-Beitrag geht an Dr. Tim Freyer für sein Feature "Drogen Spezial", das im Magazin "Welt der Wunder" erstmals am 12. November

2006 auf RTL II ausgestrahlt wurde. In vier Abschnitten widmet sich der Film über fast 40 Minuten dem Thema Drogen und beleuchtet dabei Designerdrogen, klassische Drogen und Suchtentstehung, die Geschichte von LSD und schließlich den Weg zum Glück ganz ohne Drogen.

Die filmische Umsetzung ist ausgesprochen kurzweilig und kommt ohne erhobenen Zeigefinger daher. Ein besonderer Reiz des Films liegt im Einsatz ganz unterschiedlicher dramaturgischer Techniken. So erzählt Freyer die Geschichte der Entdeckung des LSD durch den Chemiker Alfred Hoffmann wie einen Spielfilm, während er für die chemische Analyse von Ecstasy-Pillen die klassische Form der Wissenschaftsreportage wählt. Die Jury beurteilt den Film als sehr geeignet für den Einsatz in Schulen.

Dr. Tim Freyer ist Facharzt für Allgemeinmedizin und TV-Redakteur bei "Welt der Wunder".

Bayer HealthCare

Bayer HealthCare ist eine Tochtergesellschaft der Bayer AG und gehört zu den weltweit führenden innovativen Unternehmen in der Gesundheitsversorgung mit Arzneimitteln und medizinischen Produkten.

Das Unternehmen bündelt die Aktivitäten der Divisionen Animal Health, Consumer Care, Diabetes Care sowie Pharma. Die Aktivitäten des Pharmageschäfts firmieren unter dem Namen Bayer Schering Pharma AG.

Ziel von Bayer HealthCare ist es, Produkte zu erforschen, zu entwickeln, zu produzieren und zu vertreiben, um die Gesundheit von Mensch und Tier weltweit zu verbessern.

Wir sind nur einen Klick von Ihnen entfernt - unser Presseservice online:
www.viva.vita.bayerhealthcare.com
Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presseinformation enthält bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des Bayer-Konzerns beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die wir in Berichten an die Frankfurter Wertpapierbörse sowie die amerikanische Wertpapieraufsichtsbehörde (inkl. Form 20-F) beschrieben haben. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

Der Europäische Journalistenpreis:

Die Ausschreibung des Europäischen Journalistenpreises soll der Bedeutung medizinjournalistischer Berichterstattung über die Grenzen Deutschlands hinaus Rechnung tragen. Im Zeitalter der Globalisierung und eines zusammenwachsenden Europas gilt es, mit den aktuellen Entwicklungen Schritt zu halten.

Der Verband Deutscher Medizinjournalisten (VDMJ*) und die Bayer HealthCare AG möchten mit dem Preis ein Zeichen setzen.

Der Europäische Journalistenpreis wird von der Bayer HealthCare AG, Leverkusen, gestiftet und wurde vom Verband Deutscher Medizinjournalisten 2003 erstmals verliehen.

| BayNews
Weitere Informationen:
http://www.viva.vita.bayerhealthcare.com
http://www.journalistenvereinigung.de

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