Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Ehrung für herausragende Arbeit im Bereich der Endodontologie

01.06.2007
Walther-Engel-Preis für Edgar Schmidt

Prof. Dr. Edgar Schäfer, Oberarzt an der Poliklinik für Zahnerhaltung am Universitätsklinikum Münster (UKM), hat jetzt in Karlsruhe den Walther-Engel-Preis verliehen bekommen. Die Verleihungsbestimmungen des Walther-Engel-Preises sehen vor, dass der Preis gestiftet wird zur Förderung internationaler wissenschaftlicher Kontakte und zur Ehrung von Persönlichkeiten, die sich um den wissenschaftlichen Gedankenaustausch oder um die Ziele der Akademie für Zahnärztliche Fortbildung Karlsruhe verdient gemacht haben.

Schäfer wurde 1961 in Oberhausen geboren. Seinen fachlichen Werdegang absolvierte er an der Universität Münster. Hier legte er 1987 sein Staatsexamen ab und promovierte im Jahre 1988. Ein ganz besonderer Schwerpunkt seiner Tätigkeit war von Anfang an die Endodontie. Schäfer gelang es mit großer Beharrlichkeit, eine umfassende Expertise für dieses bedeutsame Fachgebiet der Zahnheilkunde zu erwerben. Seine Habilitation erhielt er im Jahre 1996. Schäfer ist somit einer der wenigen deutschen Hochschullehrer, die sich auch auf internationaler Ebene für das Fach der Endodontologie qualifiziert und hohes Ansehen in der wissenschaftlichen Gemeinschaft erworben haben. Zahlreiche Mitgliedschaften in internationalen wissenschaftlichen Verbänden und Gesellschaften belegen sein Engagement. Er ist sowohl "Active and Certified Member" der "European Society of Endodontology" wie auch "Associate Member" der "American Association of Endodontists".

Die wissenschaftliche Arbeit von Prof. Schäfer ist mit mehreren Preisen ausgezeichnet worden. So erhielt er bereits 1988 den Hochschulpreis für Endodontologie. Im Jahre 1994 wurde er mit dem Jahresbestpreis der Deutschen Gesellschaft für Zahnerhaltung ausgezeichnet. Sechs Jahre später folgte der Walkhoff-Preis der Deutschen Gesellschaft für Zahnerhaltung und schließlich noch einmal der Hochschulpreis für Endodontologie im Jahre 2002. Im Jahre 2006 erhielt er den Ruf auf den Lehrstuhl für konservierende Zahnheilkunde der Universität Leipzig. Im Fortbildungsprogramm der Akademie Karlsruhe engagiert er sich seit 2004. In diesem Jahr wurde die Strukturierte Fortbildung " Endodontie" erstmalig angeboten. Durch den Preis soll Prof. Dr. Schäfer, entsprechend den Bedingungen des Statutes, die Möglichkeit erhalten, einen Aufenthalt an einer wissenschaftlichen Institution im Ausland zu arrangieren. Er hat sich dafür entschieden, das Preisgeld für einen Forschungsaufenthalt an der Universitätszahnklinik von Catania in Sizilien einzusetzen.

Simone Hoffmann | Universitätsklinikum Münster (UK
Weitere Informationen:
http://www.klinikum.uni-muenster.de/

Weitere Berichte zu: Endodontologie Zahnerhaltung

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro
24.03.2017 | Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg

nachricht TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro
24.03.2017 | Technische Universität Kaiserslautern

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Atome rennen sehen - Phasenübergang live beobachtet

Ein Wimpernschlag ist unendlich lang dagegen – innerhalb von 350 Billiardsteln einer Sekunde arrangieren sich die Atome neu. Das renommierte Fachmagazin Nature berichtet in seiner aktuellen Ausgabe*: Wissenschaftler vom Center for Nanointegration (CENIDE) der Universität Duisburg-Essen (UDE) haben die Bewegungen eines eindimensionalen Materials erstmals live verfolgen können. Dazu arbeiteten sie mit Kollegen der Universität Paderborn zusammen. Die Forscher fanden heraus, dass die Beschleunigung der Atome jeden Porsche stehenlässt.

Egal wie klein sie sind, die uns im Alltag umgebenden Dinge sind dreidimensional: Salzkristalle, Pollen, Staub. Selbst Alufolie hat eine gewisse Dicke. Das...

Im Focus: Kleinstmagnete für zukünftige Datenspeicher

Ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Chemikern der ETH Zürich hat eine neue Methode entwickelt, um eine Oberfläche mit einzelnen magnetisierbaren Atomen zu bestücken. Interessant ist dies insbesondere für die Entwicklung neuartiger winziger Datenträger.

Die Idee ist faszinierend: Auf kleinstem Platz könnten riesige Datenmengen gespeichert werden, wenn man für eine Informationseinheit (in der binären...

Im Focus: Quantenkommunikation: Wie man das Rauschen überlistet

Wie kann man Quanteninformation zuverlässig übertragen, wenn man in der Verbindungsleitung mit störendem Rauschen zu kämpfen hat? Uni Innsbruck und TU Wien präsentieren neue Lösungen.

Wir kommunizieren heute mit Hilfe von Funksignalen, wir schicken elektrische Impulse durch lange Leitungen – doch das könnte sich bald ändern. Derzeit wird...

Im Focus: Entwicklung miniaturisierter Lichtmikroskope - „ChipScope“ will ins Innere lebender Zellen blicken

Das Institut für Halbleitertechnik und das Institut für Physikalische und Theoretische Chemie, beide Mitglieder des Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), der Technischen Universität Braunschweig, sind Partner des kürzlich gestarteten EU-Forschungsprojektes ChipScope. Ziel ist es, ein neues, extrem kleines Lichtmikroskop zu entwickeln. Damit soll das Innere lebender Zellen in Echtzeit beobachtet werden können. Sieben Institute in fünf europäischen Ländern beteiligen sich über die nächsten vier Jahre an diesem technologisch anspruchsvollen Projekt.

Die zukünftigen Einsatzmöglichkeiten des neu zu entwickelnden und nur wenige Millimeter großen Mikroskops sind äußerst vielfältig. Die Projektpartner haben...

Im Focus: A Challenging European Research Project to Develop New Tiny Microscopes

The Institute of Semiconductor Technology and the Institute of Physical and Theoretical Chemistry, both members of the Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), at Technische Universität Braunschweig are partners in a new European research project entitled ChipScope, which aims to develop a completely new and extremely small optical microscope capable of observing the interior of living cells in real time. A consortium of 7 partners from 5 countries will tackle this issue with very ambitious objectives during a four-year research program.

To demonstrate the usefulness of this new scientific tool, at the end of the project the developed chip-sized microscope will be used to observe in real-time...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Industriearbeitskreis »Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung ICPC« lädt nach Aachen ein

28.03.2017 | Veranstaltungen

Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle

28.03.2017 | Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Nierentransplantationen: Weisse Blutzellen kontrollieren Virusvermehrung

30.03.2017 | Biowissenschaften Chemie

Zuckerrübenschnitzel: der neue Rohstoff für Werkstoffe?

30.03.2017 | Materialwissenschaften

Integrating Light – Your Partner LZH: Das LZH auf der Hannover Messe 2017

30.03.2017 | HANNOVER MESSE