Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Jugend forscht - Auftakt zum 42. Bundeswettbewerb

18.05.2007
Deutschlands beste Nachwuchswissenschaftler präsentieren ihre Ideen vom 17. bis 20. Mai 2007 bei der Beiersdorf AG in Hamburg

Start frei für den 42. Bundeswettbewerb von Jugend forscht: Vom heutigen Donnerstag bis Sonntag, den 20. Mai 2007 treten die besten Jungforscherinnen und Jungforscher in Hamburg in den wissenschaftlichen Wettstreit. 189 Jugendliche haben sich mit 109 Projekten für das Finale von Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb qualifiziert. Dr. Uta Krautkrämer-Wagner, Geschäftsführerin der Stiftung Jugend forscht e. V., und Pieter Nota, Vorstand Brands der Beiersdorf AG, begrüßten alle Teilnehmer, Juroren und Gäste zum Auftakt der Veranstaltung. Die Beiersdorf AG richtet das diesjährige Finale als Bundespatenunternehmen anlässlich ihres 125-jährigen Jubiläums aus.

Die jungen Forscher präsentieren ihre Projekte in den sieben Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik sowie Technik. Zu den Finalisten gehören unter anderem Nina Maria Reich und Mathilda Keller vom Christian-Gymnasium in Hermannsburg. In ihrer Biologie-Arbeit analysierten die 19-Jährigen die Aktivitäten der Unterarmmuskulatur. Diese wurden mithilfe von Oberflächenelektroden gemessen und dann in Tonsignale umgewandelt. Der Vergleich verschiedener Frequenzspektren ermöglichte den Abiturientinnen Rückschlüsse etwa auf die Fitness ihrer Testpersonen. Qualifiziert hat sich auch Philipp Hähnel aus Berlin im Fach Geo- und Raumwissenschaften. Er untersuchte, ob ein häufig verwendetes Bild zur Beschreibung der Gravitationstheorie wirklich zutrifft. Danach hinterlassen schwere Körper wie die Sonne im Raum eine Delle vergleichbar mit einer Orange, die auf einer Gummihaut liegt. Die Erde verhält sich dabei wie eine Kugel, die in der so entstandenen Mulde umherrollt und ihre "Orangensonne" umkreist. Der 18-Jährige zeigte, dass dieses Bild Grenzen hat, weil es je nach Größe der Kugel zu unterschiedlichen Ergebnissen führt.

Am Samstag, den 19. Mai 2007 findet um 19:30 Uhr die Sonderpreisverleihung im Auditorium der Beiersdorf AG statt.

... mehr zu:
»Raumwissenschaften

Vertreter von Ministerien, Stiftungen und akademischen Gesellschaften überreichen hochwertige Geld- und Sachpreise - darunter attraktive Forschungsaufenthalte in den USA, der Schweiz und Korea sowie eine Reise zur Nobelpreisverleihung in Stockholm.

Höhepunkt des 42. Bundeswettbewerbs ist die Bekanntgabe der Bundessieger am Sonntag, den 20. Mai 2007, um 10:00 Uhr. In Anwesenheit des Staatssekretärs im Bundesbildungsministerium Andreas Storm und des Hamburger Wissenschaftssenators Dr. Jörg Dräger, des Vorstandsvorsitzenden der Beiersdorf AG Thomas-Bernd Quaas sowie weiterer Ehrengäste werden Sieger und Platzierte im Rahmen einer Feierstunde im Theater Neue Flora ausgezeichnet.

Pressevertreter können sich während des viertägigen Finales über die Leistungen des deutschen Forschungsnachwuchses informieren.

Kurzfassungen der Projekte und weitere Informationen finden Sie unter www.jugend-forscht.de.

Dr. Daniel Giese | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.jugend-forscht.de

Weitere Berichte zu: Raumwissenschaften

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Millionen für die Krebsforschung
20.09.2017 | Julius-Maximilians-Universität Würzburg

nachricht Ausschreibung des Paul-Martini-Preises 2018 für klinische Pharmakologie
19.09.2017 | Paul-Martini-Stiftung (PMS)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Im Focus: Hochautomatisiertes Fahren bei Schnee und Regen: Robuste Warnehmung dank intelligentem Sensormix

Schlechte Sichtverhältnisse bei Regen oder Schnellfall sind für Menschen und hochautomatisierte Fahrzeuge eine große Herausforderung. Im europäischen Projekt RobustSENSE haben die Forscher von Fraunhofer FOKUS mit 14 Partnern, darunter die Daimler AG und die Robert Bosch GmbH, in den vergangenen zwei Jahren eine Softwareplattform entwickelt, auf der verschiedene Sensordaten von Kamera, Laser, Radar und weitere Informationen wie Wetterdaten kombiniert werden. Ziel ist, eine robuste und zuverlässige Wahrnehmung der Straßensituation unabhängig von der Komplexität und der Sichtverhältnisse zu gewährleisten. Nach der virtuellen Erprobung des Systems erfolgt nun der Praxistest, unter anderem auf dem Berliner Testfeld für hochautomatisiertes Fahren.

Starker Schneefall, ein Ball rollt auf die Fahrbahn: Selbst ein Mensch kann mitunter nicht schnell genug erkennen, ob dies ein gefährlicher Gegenstand oder...

Im Focus: Ultrakurze Momentaufnahmen der Dynamik von Elektronen in Festkörpern

Mit Hilfe ultrakurzer Laser- und Röntgenblitze haben Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Quantenoptik (Garching bei München) Schnappschüsse der bislang kürzesten Bewegung von Elektronen in Festkörpern gemacht. Die Bewegung hielt 750 Attosekunden lang an, bevor sie abklang. Damit stellten die Wissenschaftler einen neuen Rekord auf, ultrakurze Prozesse innerhalb von Festkörpern aufzuzeichnen.

Wenn Röntgenstrahlen auf Festkörpermaterialien oder große Moleküle treffen, wird ein Elektron von seinem angestammten Platz in der Nähe des Atomkerns...

Im Focus: Ultrafast snapshots of relaxing electrons in solids

Using ultrafast flashes of laser and x-ray radiation, scientists at the Max Planck Institute of Quantum Optics (Garching, Germany) took snapshots of the briefest electron motion inside a solid material to date. The electron motion lasted only 750 billionths of the billionth of a second before it fainted, setting a new record of human capability to capture ultrafast processes inside solids!

When x-rays shine onto solid materials or large molecules, an electron is pushed away from its original place near the nucleus of the atom, leaving a hole...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Höher - schneller - weiter: Der Faktor Mensch in der Luftfahrt

20.09.2017 | Veranstaltungen

Wälder unter Druck: Internationale Tagung zur Rolle von Wäldern in der Landschaft an der Uni Halle

20.09.2017 | Veranstaltungen

7000 Teilnehmer erwartet: 69. Urologen-Kongress startet heute in Dresden

20.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Drohnen sehen auch im Dunkeln

20.09.2017 | Informationstechnologie

Pfeilgiftfrösche machen auf „Kommando“ Brutpflege für fremde Kaulquappen

20.09.2017 | Biowissenschaften Chemie

Frühwarnsystem für gefährliche Gase: TUHH-Forscher erreichen Meilenstein

20.09.2017 | Energie und Elektrotechnik