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Jugend forscht: Nachwuchswissenschaftler ausgezeichnet

14.05.2007
Der Sonderpreis Mobilfunk geht 2007 an neun kreative Jungforscher

Roboter sind die Technik der Zukunft. Davon ist der 19-jährige Phillip Wehner aus Gelsenkirchen überzeugt. Der technikbegeisterte Schüler bastelt schon seit über einem Jahr an einem eigenen Roboter. Dieser kann durch Funktechnologie selbständig Wohnungen überwachen und macht jedem Einbrecher das Leben schwer.

Der Roboter ist eins von insgesamt neun Projekten, die dieses Jahr mit dem Sonderpreis "Mobilfunk - Anwendungen und Auswirkungen mobiler Kommunikation" prämiert wurden. Im Rahmen der Landeswettbewerbe von Jugend forscht vergibt das Informationszentrum Mobilfunk e.V. (IZMF) seit 2006 die Auszeichnung.

Nach der letzten Wettbewerbsrunde auf Landesebene in Nordrhein-Westfalen am vergangenen Samstag stehen für 2007 alle Gewinner des Sonderpreises fest. "Auch dieses Jahr waren wir vom kreativen Erfindergeist und der Originalität der Projekte beeindruckt", erklärt Dagmar Wiebusch, Geschäftsführerin des IZMF.
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»Notrufsystem »Roboter

Mit dem Mobilfunk-Sonderpreis möchte das IZMF den Forschergeist von Kindern und Jugendlichen wecken. Sie sollen sich mit Naturwissenschaften auseinandersetzen, neue Technologien entdecken und sich in diesem Kontext auch mit dem Mobilfunk beschäftigen.

Der Einfallsreichtum der Jugendlichen kannte keine Grenzen: Zwei Schüler aus Potsdam entwickelten ein handygesteuertes Navigationssystem. Ob beim Wandern in den Bergen oder im Großstadtdschungel - das System zeigt Handynutzern den richtigen Weg.

Ein weiteres Projekt aus Baden-Württemberg beschäftigt sich mit der verbesserten Überwachung von Patienten im häuslichen Bereich: Zwei Jugendliche entwickelten ein automatisches Notrufsystem, das Betreuer und Verwandte alarmiert, sobald sich der Zustand des Patienten verschlechtert.

Diese Erfindungen stehen stellvertretend für weitere Preisträger aus Bayern, Berlin, Bremen, Hessen, Nordrhein-Westfalen und dem Saarland. Die Gewinner erhalten eine Geldprämie. Außerdem werden sie im Herbst vom IZMF zur feierlichen Preisverleihung nach Berlin eingeladen. Das Notrufsystem aus Baden-Württemberg und der Roboter von Philipp Wehner sind schon vorab im Rahmen des Wissenschaftssommers in Essen zu sehen. Am 11. Juni präsentieren die Nachwuchsforscher von 9 bis 13 Uhr ihre Erfindungen im Aktionszelt 2 auf dem IZMF-Mobilfunk-Parcours.

Über das IZMF:

Das Informationszentrum Mobilfunk (IZMF) ist Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger, Medien sowie öffentliche und private Einrichtungen zum Thema mobile Kommunikation. Es ist ein eingetragener Verein, der von den Mobilfunknetzbetreibern gegründet wurde. Weitere Infos zum Thema Mobilfunk bietet das IZMF unter der kostenlosen Hotline 0800/330 31 33 oder unter www.izmf.de.

Una Großmann | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.izmf.de

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