Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Erstmals Verleihung des Freiheitspreises

09.05.2007
Ehrung für Friedensnobelpreisträger Kim Dae-jung. Öffentliche Festveranstaltung und Pressekonferenz am 16. Mai

Der Friedensnobelpreisträger und ehemalige Staatspräsident der Republik Korea, Kim Dae-jung, erhält den internationalen Freiheitspreis der Freien Universität Berlin. Mit dem Preis, der in diesem Jahr zum ersten Mal verliehen wird, ehrt die Freie Universität Personen von weltweiter Bedeutung, die sich um politische, gesellschaftliche oder wissenschaftliche Freiheit verdient gemacht haben. Die öffentliche Verleihung des Freiheitspreises findet am Mittwoch, dem 16. Mai 2007, um 15.00 Uhr im Henry-Ford-Bau der Freien Universität Berlin, Garystraße 35 in 14195 Berlin-Dahlem statt. Einlass ab 14.00 Uhr.

Wir laden Medienvertreter herzlich zu einer Pressekonferenz mit Kim Dae-jung ein, die vor der Verleihung des Freiheitspreises - um 13.30 Uhr - stattfindet: Henry-Ford-Bau der Freien Universität Berlin, 1. OG, Sitzungssaal des Akademischen Senats, Garystr. 35, 14195 Berlin-Dahlem. Wir bitten Sie freundlich, sich bis Dienstag, 15. Mai, schriftlich zu akkreditieren: Ilka Seer, E-Mail: pdw@zedat.fu-berlin.de

Kim Dae-jung wurde 1997 zum Präsidenten der Republik Korea gewählt und personifiziert wie kein anderer Koreas Streben nach Freiheit. Er hat sich Zeit seines Lebens für Demokratie, Menschenrechte und für bessere Lebensbedingungen in Korea eingesetzt. Während der Militärdiktatur unter General Park Chung-hee und seines Nachfolgers Chun Doo-hwan wurde Kim Dae-jung verschleppt, unter Hausarrest gestellt, zum Tode verurteilt und schließlich gezwungen, nach Japan ins Exil zu gehen. Später siedelte er in die USA über. Dort organisierte Kim als prominentester Dissident Südkoreas ? bis zu seiner Rückkehr nach Korea 1985 - die Freiheitsbewegung.

... mehr zu:
»Freiheitspreis

Mit dem Ende der Diktatur erlangte er 1987 seine politischen Rechte wieder. Im selben Jahr gründete Kim die Partei für Frieden und Demokratie, die später in der von ihm ebenfalls gegründeten Demokratischen Partei aufging. 1992 promovierte der Politiker an der Diplomatic Academy of the Foreign Ministry of Russia in Moskau. Von 1998 bis 2003 war er Staatspräsident der Republik Korea.

Kim Dae-jung wurde 1999 mit der Philadelphia Liberty Medal für unermüdliche Verdienste um sein Land geehrt. Im März 2000 erhielt er die goldene Medaille der Freien Universität Berlin. Im Dezember 2000 wurde Kim Dae-jung für seine als "Sonnenscheinpolitik" bekannt gewordene diplomatische Annäherung an Nordkorea mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.

Termin und Ort der Preisverleihung:
Mittwoch, 16. Mai 2007, 15.00 Uhr (Einlass ab 14.00 Uhr)
Freie Universität Berlin, Henry-Ford-Bau, Garystraße 35, 14195 Berlin, U-Bhf. Thielplatz (U3)
Im Internet unter:
http://www.fu-berlin.de/freiheitspreis
Weitere Auskünfte erteilt Ihnen gern:
Ilka Seer, Kommunikations- und Informationsstelle der Freien Universität Berlin,
Telefon: 030 / 838-73182, E-Mail: pdw@zedat.fu-berlin.de

Ilka Seer | idw
Weitere Informationen:
http://www.fu-berlin.de/freiheitspreis

Weitere Berichte zu: Freiheitspreis

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht DFG fördert für weitere drei Jahre Forschungen zu Kieselalgen
22.03.2017 | Technische Universität Dresden

nachricht Effiziente Tools für bildgebende Studien
21.03.2017 | Justus-Liebig-Universität Gießen

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Im Focus: Auf der Spur des linearen Ubiquitins

Eine neue Methode ermöglicht es, den Geheimcode linearer Ubiquitin-Ketten zu entschlüsseln. Forscher der Goethe-Universität berichten darüber in der aktuellen Ausgabe von "nature methods", zusammen mit Partnern der Universität Tübingen, der Queen Mary University und des Francis Crick Institute in London.

Ubiquitin ist ein kleines Molekül, das im Körper an andere Proteine angehängt wird und so deren Funktion kontrollieren und verändern kann. Die Anheftung...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

Über Raum, Zeit und Materie

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Cybersicherheit für die Bahn von morgen

24.03.2017 | Informationstechnologie

Schnell und einfach: Edge Datacenter fürs Internet of Things

24.03.2017 | CeBIT 2017

Designer-Proteine falten DNA

24.03.2017 | Biowissenschaften Chemie