Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

"Gründercampus" zeichnet junge Unternehmer aus Hannover aus

08.12.2006
Drei Existenzgründer, die von der Leibniz Universität Hannover betreut werden, erhalten eine Förderung von je 18 000 Euro.

Über einen großzügigen Zuschuss des Förderprojekts "Gründercampus Niedersachsen" können sich insgesamt zehn Jungunternehmer aus Niedersachsen freuen. Sie erhalten je 18 000 Euro für den Aufbau ihres Unternehmens. Drei der ausgezeichneten Existenzgründer werden von "uni transfer", der Forschungs- und Technologiekontaktstelle der Leibniz Universität Hannover, betreut: das Water Management Center (WMC) und CAModula, beide aus Hannover, sowie m.design aus Hildesheim. Gerhard P. Bruhn vom Verein der Technologiezentren Niedersachsen und Dr. Britta Leineweber von "uni transfer" haben den erfolgreichen Unternehmen heute ihren symbolischen Scheck überreicht.

Die Initiative "Gründercampus Niedersachsen" des Niedersächsischen Wirtschaftsministeriums fördert seit 2001 technologieorientierte, innovative Unternehmen, die aus Hochschulen oder außeruniversitären Forschungseinrichtungen hervorgegangen sind. Ziel ist es, Existenzgründungen aus Hochschulen zu fördern. Außer dem Zuschuss zum laufenden Betrieb können sich die Preisträger bei ihrem weiteren Firmenaufbau beraten lassen.

Die drei von "uni transfer" betreuten Unternehmen konnten die Jury mit ihren Konzepten überzeugen. Die Firma CAModula ist aus dem Produktionstechnischen Zentrum Hannover (PZH) hervorgegangen. Gründer Stefan Rehling hat als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Leibniz Universität Hannover gearbeitet und vermarktet mit CAModula jetzt computergestützte Prozessplanungs- und Visualisierungswerkzeuge für Fertigungsmaschinen an kleine und mittlere Unternehmen. Mit seiner Software können auch kleine Firmen den Planungsaufwand für komplexe Bauteile verringern und Planungszeiten für Produktwechsel verkürzen.

... mehr zu:
»Existenzgründung

Das ebenfalls ausgezeichnete Water Management Center (WMC) ist aus dem Fachgebiet Gewässergütemodellierung der Leibniz Universität Hannover hervorgegangen. Jochen Froebrich, Oliver Olsson und Melanie Bauer bieten Beratung und Problemlösungsstrategien zum Management von Wasserressourcen vor allem für Wasserkrisenregionen an. Spezielle Software unterstützt das Wassermanagement durch Simulationsmodelle. Besonders innovativ ist dabei, dass Wasserhaushalt, Wasserkraftnutzung und Gewässerverschmutzung in der jeweiligen Zielregion berücksichtigt werden können.

Einen ganz anderen Schwerpunkt hat Martina Melching mit ihrer Design-Agentur m.design. Die Diplom-Grafikdesignerin, die an der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst in Hildesheim (HAWK) studiert hat und jetzt in Braunschweig lebt, bietet vornehmlich Strategieberatung im Bereich "Corporate Identity" an.

Die weiteren Preisträger des "Gründercampus Niedersachsen" sind die Firmen Inosens, Flocodon und Klimawerk, alle aus Lüneburg, die AG Reg.En aus Braunschweig, Intangens aus Osnabrück sowie revis3d und WIKIVOTE, beide aus Osnabrück.

Dr. Stefanie Beier | Leibniz Universität Hannover
Weitere Informationen:
http://www.uni-hannover.de
http://www.uni-hannover.de/de/universitaet/veroeffentlichungen/unimagazin/

Weitere Berichte zu: Existenzgründung

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Deutscher Innovationspreis für Klima und Umwelt 2017 ausgeschrieben
23.01.2017 | Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI)

nachricht Personal-Trainer zum Anziehen: Intelligente Trainingskleidung gewinnt Fashion Fusion Award
23.01.2017 | Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH, DFKI

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Erstmalig quantenoptischer Sensor im Weltraum getestet – mit einem Lasersystem aus Berlin

An Bord einer Höhenforschungsrakete wurde erstmals im Weltraum eine Wolke ultrakalter Atome erzeugt. Damit gelang der MAIUS-Mission der Nachweis, dass quantenoptische Sensoren auch in rauen Umgebungen wie dem Weltraum eingesetzt werden können – eine Voraussetzung, um fundamentale Fragen der Wissenschaft beantworten zu können und ein Innovationstreiber für alltägliche Anwendungen.

Gemäß dem Einstein’schen Äquivalenzprinzip werden alle Körper, unabhängig von ihren sonstigen Eigenschaften, gleich stark durch die Gravitationskraft...

Im Focus: Quantum optical sensor for the first time tested in space – with a laser system from Berlin

For the first time ever, a cloud of ultra-cold atoms has been successfully created in space on board of a sounding rocket. The MAIUS mission demonstrates that quantum optical sensors can be operated even in harsh environments like space – a prerequi-site for finding answers to the most challenging questions of fundamental physics and an important innovation driver for everyday applications.

According to Albert Einstein's Equivalence Principle, all bodies are accelerated at the same rate by the Earth's gravity, regardless of their properties. This...

Im Focus: Mikrobe des Jahres 2017: Halobacterium salinarum - einzellige Urform des Sehens

Am 24. Januar 1917 stach Heinrich Klebahn mit einer Nadel in den verfärbten Belag eines gesalzenen Seefischs, übertrug ihn auf festen Nährboden – und entdeckte einige Wochen später rote Kolonien eines "Salzbakteriums". Heute heißt es Halobacterium salinarum und ist genau 100 Jahre später Mikrobe des Jahres 2017, gekürt von der Vereinigung für Allgemeine und Angewandte Mikrobiologie (VAAM). Halobacterium salinarum zählt zu den Archaeen, dem Reich von Mikroben, die zwar Bakterien ähneln, aber tatsächlich enger verwandt mit Pflanzen und Tieren sind.

Rot und salzig
Archaeen sind häufig an außergewöhnliche Lebensräume angepasst, beispielsweise heiße Quellen, extrem saure Gewässer oder – wie H. salinarum – an...

Im Focus: Innovatives Hochleistungsmaterial: Biofasern aus Florfliegenseide

Neuartige Biofasern aus einem Seidenprotein der Florfliege werden am Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung IAP gemeinsam mit der Firma AMSilk GmbH entwickelt. Die Forscher arbeiten daran, das Protein in großen Mengen biotechnologisch herzustellen. Als hochgradig biegesteife Faser soll das Material künftig zum Beispiel in Leichtbaukunststoffen für die Verkehrstechnik eingesetzt werden. Im Bereich Medizintechnik sind beispielsweise biokompatible Seidenbeschichtungen von Implantaten denkbar. Ein erstes Materialmuster präsentiert das Fraunhofer IAP auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin vom 20.1. bis 29.1.2017 in Halle 4.2 am Stand 212.

Zum Schutz des Nachwuchses vor bodennahen Fressfeinden lagern Florfliegen ihre Eier auf der Unterseite von Blättern ab – auf der Spitze von stabilen seidenen...

Im Focus: Verkehrsstau im Nichts

Konstanzer Physiker verbuchen neue Erfolge bei der Vermessung des Quanten-Vakuums

An der Universität Konstanz ist ein weiterer bedeutender Schritt hin zu einem völlig neuen experimentellen Zugang zur Quantenphysik gelungen. Das Team um Prof....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Hybride Eisschutzsysteme – Lösungen für eine sichere und nachhaltige Luftfahrt

23.01.2017 | Veranstaltungen

Mittelstand 4.0 – Mehrwerte durch Digitalisierung: Hintergründe, Beispiele, Lösungen

20.01.2017 | Veranstaltungen

Nachhaltige Wassernutzung in der Landwirtschaft Osteuropas und Zentralasiens

19.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Erstmalig quantenoptischer Sensor im Weltraum getestet – mit einem Lasersystem aus Berlin

23.01.2017 | Physik Astronomie

Vom Feld in die Schule: Aktuelle Forschung zu moderner Landwirtschaft für den Unterricht

23.01.2017 | Bildung Wissenschaft

Hybride Eisschutzsysteme – Lösungen für eine sichere und nachhaltige Luftfahrt

23.01.2017 | Veranstaltungsnachrichten