Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Fronius in London ausgezeichnet

02.11.2006
Bahnbrechende Schweißverfahren bringen Fronius international renommierten Award

Das weltweit tätige Beratungsunternehmen Frost & Sullivan zeichnete Fronius am 21. September in London mit dem "Welding Technology of the Year Award 2006" aus. Im Jahr 2005 stellte das Unternehmen mehrere innovative Schweißverfahren vor, die die ohnehin schon topaktuelle Produktpalette ergänzen. Die revolutionäre CMT-Technologie (Cold Metal Transfer) und das DeltaSpot-Widerstandspunktschweißsystem lösen lang bekannte Technikprobleme in der Schweißindustrie.

"Die CMT-Technologie verbindet die äußerst unterschiedlichen Parameter für das Schweißen von Aluminium und Stahl. Diese beiden Metalle lassen sich nunmehr problemlos und dauerhaft verschweißen, was ganz neue Möglichkeiten in anderen Einsatzgebieten eröffnet", erläutert Titus Hocevar, Forschungsanalytiker bei Frost & Sullivan. "Seit der Einführung dieser Technik haben sich bereits unzählige Verwendungszwecke aufgezeigt, mit denen niemand gerechnet hat und wodurch das immense Potenzial dieser Technologie deutlich wird."

Die CMT-Technologie eignet sich optimal für das Schweißen einer Vielzahl von Metallen, insbesondere verschiedener Stahlklassen. Diese Tatsache hat den durchschlagenden Erfolg in der Automobilindustrie begründet, in der ein äußerst hoher Grad an Flexibilität gefordert ist, um zahllose verschiedene Werkstoffe verwenden und Bauteile in den unterschiedlichsten Formen miteinander verbinden zu können.

"Am Markt sind einige Trends zu verzeichnen, die die Notwendigkeit der CMT-Technologie unterstreichen", ergänzt Hocevar. "Der Einsatz verschiedener Werkstoffe in der Automobilproduktion ist einer davon. Aber die größte Nachfrage wird dadurch entstehen, dass immer mehr Gewicht beim Transport eingespart werden soll, namentlich bei Kraftfahrzeugen und Flugzeugen".

Mit der CMT-Technologie hat Fronius einmal mehr die fachliche Kompetenz beim Lichtbogenschweißen unter Beweis gestellt. Durch die Einführung des DeltaSpot-Widerstandspunktschweißsystems lenkt das Unternehmen nunmehr den Blick von den traditionellen Einsatzgebieten auf neue Schweißverfahren. Dieser neuartige Prozess schützt die Elektrode und das Werkstück, wobei absolute Reproduzierbarkeit und gleichbleibende Qualität der Schweißpunkte gewährleistet wird. "Das DeltaSpot-System wird beträchtliche Veränderungen beim Schweißen der Bauteile in der Automobilindustrie bewirken. Dies gilt insbesondere für das Verschweißen des Chassis, bei dem eine immer größere Flexibilität gefordert wird und mehrere Lagen miteinander verbunden werden", betont Hocevar. "Mit der Ausdehnung dieser Nischenanwendung auf andere Bereiche dürfte Fronius' jüngster Vorstoß beim Widerstandsschweißen einen ganz neuen Schwung in diesen sehr traditionellen Bereich des Schweißens bringen. Damit fördert dieses Verfahren nicht nur das Interesse an diesem System, sondern stärkt auch die Marktposition des Unternehmens."

Die Frost & Sullivan-Auszeichnung für die Technologie des Jahres geht an ein Unternehmen, das mit innovativen Technologien den Industriebereich im Hinblick auf Anpassung, Veränderung und Wettbewerbsfähigkeit entscheidend beeinflussen wird.

2005 erzielte Fronius mit 1.600 Mitarbeitern einen Umsatz von ca. 200 Mio. Euro. Das inhabergeführte Familienunternehmen gilt als internationaler Technologieführer beim Lichtbogen-Schweißen. Anwendungen finden sich in allen Bereichen der Metallverarbeitung. Fronius bietet seinen Kunden manuelle bis vollautomatische Schweißsysteme für qualitativ hochwertige und wirtschaftlich effiziente Prozesse. Weltweit betreuen 10 Tochtergesellschaften und 82 Vertriebs- und Servicepartner die Anwender. Weitere Sparten neben der Schweißtechnik sind die Solarelektronik und Batterieladesysteme.

Marketa Matejka | Fronius International GmbH
Weitere Informationen:
http://www.fronius.com

Weitere Berichte zu: CMT-Technologie Schweißverfahren

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Periimplantitis: BMBF fördert zahnärztliches Verbund-Projekt mit 1,1 Millionen Euro
21.02.2018 | Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald

nachricht Eva Luise Köhler Forschungspreis für Seltene Erkrankungen 2018 für Tübinger Neurowissenschaftler
21.02.2018 | Universitätsklinikum Heidelberg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Vorstoß ins Innere der Atome

Mit Hilfe einer neuen Lasertechnologie haben es Physiker vom Labor für Attosekundenphysik der LMU und des MPQ geschafft, Attosekunden-Lichtblitze mit hoher Intensität und Photonenenergie zu produzieren. Damit konnten sie erstmals die Interaktion mehrere Photonen in einem Attosekundenpuls mit Elektronen aus einer inneren atomaren Schale beobachten konnten.

Wer die ultraschnelle Bewegung von Elektronen in inneren atomaren Schalen beobachten möchte, der benötigt ultrakurze und intensive Lichtblitze bei genügend...

Im Focus: Attoseconds break into atomic interior

A newly developed laser technology has enabled physicists in the Laboratory for Attosecond Physics (jointly run by LMU Munich and the Max Planck Institute of Quantum Optics) to generate attosecond bursts of high-energy photons of unprecedented intensity. This has made it possible to observe the interaction of multiple photons in a single such pulse with electrons in the inner orbital shell of an atom.

In order to observe the ultrafast electron motion in the inner shells of atoms with short light pulses, the pulses must not only be ultrashort, but very...

Im Focus: Good vibrations feel the force

Eine Gruppe von Forschern um Andrea Cavalleri am Max-Planck-Institut für Struktur und Dynamik der Materie (MPSD) in Hamburg hat eine Methode demonstriert, die es erlaubt die interatomaren Kräfte eines Festkörpers detailliert auszumessen. Ihr Artikel Probing the Interatomic Potential of Solids by Strong-Field Nonlinear Phononics, nun online in Nature veröffentlich, erläutert, wie Terahertz-Laserpulse die Atome eines Festkörpers zu extrem hohen Auslenkungen treiben können.

Die zeitaufgelöste Messung der sehr unkonventionellen atomaren Bewegungen, die einer Anregung mit extrem starken Lichtpulsen folgen, ermöglichte es der...

Im Focus: Good vibrations feel the force

A group of researchers led by Andrea Cavalleri at the Max Planck Institute for Structure and Dynamics of Matter (MPSD) in Hamburg has demonstrated a new method enabling precise measurements of the interatomic forces that hold crystalline solids together. The paper Probing the Interatomic Potential of Solids by Strong-Field Nonlinear Phononics, published online in Nature, explains how a terahertz-frequency laser pulse can drive very large deformations of the crystal.

By measuring the highly unusual atomic trajectories under extreme electromagnetic transients, the MPSD group could reconstruct how rigid the atomic bonds are...

Im Focus: Verlässliche Quantencomputer entwickeln

Internationalem Forschungsteam gelingt wichtiger Schritt auf dem Weg zur Lösung von Zertifizierungsproblemen

Quantencomputer sollen künftig algorithmische Probleme lösen, die selbst die größten klassischen Superrechner überfordern. Doch wie lässt sich prüfen, dass der...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Von festen Körpern und Philosophen

23.02.2018 | Veranstaltungen

Spannungsfeld Elektromobilität

23.02.2018 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - April 2018

21.02.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Vorstoß ins Innere der Atome

23.02.2018 | Physik Astronomie

Wirt oder Gast? Proteomik gibt neue Aufschlüsse über Reaktion von Rifforganismen auf Umweltstress

23.02.2018 | Biowissenschaften Chemie

Wie Zellen unterschiedlich auf Stress reagieren

23.02.2018 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics