Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Verleihung des SaarLB-Wissenschaftspreises

23.10.2006
Presseinformation der Landesbank Saar (SaarLB)

Der SaarLB-Wissenschaftspreis - mit 25.000 € eine der am höchsten dotierten Auszeichnungen im Saarland - wurde von der SaarLB nunmehr zum siebten Male im Rahmen einer Feierstunde verliehen.

Preisträger des SaarLB-Wissenschaftspreises ist Prof. Dr. Heiko Zimmermann, der für eine wissenschaftliche Publikation, die sich mit der Behandlung der verbreiteten Krankheit Diabetes mellitus durch Implantation von Mikrokapseln beschäftigt, ausgezeichnet wurde.

Durch diese Implantation von Mikrokapseln werden im Körper Depots als Quelle für die erforderlichen vitalen Biomoleküle bereitgestellt. Dazu hat Prof. Dr. Zimmermann Depots entwickelt, die eine Isolation der in den Kapseln befindlichen Fremdzellen im Körper ermöglichen, möglichst lange Zeit den Abwehrreaktionen des Körpers widerstehen und bioverträglich sind.

... mehr zu:
»Kryobiophysik

Für die Umsetzung der Forschungsergebnisse von Prof. Dr. Zimmermann ist die Kryotechnologie, in der das Saarland weltweit eine Spitzenstellung einnimmt, ein wesentlicher Bestandteil. Sie gibt den Resultaten seiner Arbeit auch eine entsprechende wirtschaftliche Komponente.

Der Vorstandsvorsitzende der SaarLB, Dr. Max Häring, betonte, dass die Bank den Dialog zwischen Wissenschaft und Unternehmenspraxis fördern wolle. Man leiste damit einen Beitrag zur Stärkung des Saarlandes als Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort. Außerdem werde damit unterstrichen, dass für die Bank als öffentlich-rechtliches Kreditinstitut die Förderung der Region und ihrer Gesellschaft ein wichtiges Anliegen sei.

Die Bedeutung des Preises und des Zusammenwirkens von Wirtschaft und Wissenschaft fand ihren Ausdruck auch in dem Festvortrag von Prof. Dr. Bullinger, der bei der Preisverleihung zu dem Thema .Kunststück Innovation . Turbulente Zeiten brauchen kreative Köpfe. referierte. Die Bedeutung für Wirtschaft und Gesellschaft wurde dabei besonders herausgestellt.

Prof. Dr. Günter Fuhr vom Fraunhofer Institut für Biomedizinische Technik . IBMT, St. Ingbert, würdigte in seiner Laudatio den Preisträger und dessen Forschungsarbeiten und wertete dies auch als Qualitätsbeweis für die hervorragende Forschung im Saarland.

Der SaarLB-Wissenschaftspreis wird auch im Jahre 2006 wieder ausgeschrieben werden. Die SaarLB und das Ministerium für Bildung, Kultur und Wissenschaft hoffen auch dann wieder auf eine rege Teilnahme. Der Jury gehören unter anderem die Professoren Dr. Gersonde, Dr. Hartmann, Dr. Mestres, Dr. Pinkal, Dr. Wahlster und Warnking an. Die Arbeiten sind bis zum 31.12.2006 einzureichen.

Kontakt:
Prof. Dr. Heiko Zimmermann
Leiter der Abteilung "Kryobiophysik und Kryotechnologie"
am Fraunhofer-Institut für Biomedizinische Technik (IBMT)
in St. Ingbert/Saarland und Junior-Professor mit dem Forschungsgebiet "Kryobiophysik und zelluläre Bioinformatik" an der Universität des Saarlandes Tel.: 06894/980-246 E-Mail: heiko.zimmermann@ibmt.fraunhofer.de

Saar - Uni - Presseteam | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-saarland.de

Weitere Berichte zu: Kryobiophysik

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Über zwei Millionen für bessere Bordnetze
28.04.2017 | Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

nachricht Innovationspreis 2017 der Deutschen Hochschulmedizin e.V.
24.04.2017 | Deutsche Hochschulmedizin e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: TU Chemnitz präsentiert weltweit einzigartige Pilotanlage für nachhaltigen Leichtbau

Wickelprinzip umgekehrt: Orbitalwickeltechnologie soll neue Maßstäbe in der großserientauglichen Fertigung komplexer Strukturbauteile setzen

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bundesexzellenzclusters „Technologiefusion für multifunktionale Leichtbaustrukturen" (MERGE) und des Instituts für...

Im Focus: Smart Wireless Solutions: EU-Großprojekt „DEWI“ liefert Innovationen für eine drahtlose Zukunft

58 europäische Industrie- und Forschungspartner aus 11 Ländern forschten unter der Leitung des VIRTUAL VEHICLE drei Jahre lang, um Europas führende Position im Bereich Embedded Systems und dem Internet of Things zu stärken. Die Ergebnisse von DEWI (Dependable Embedded Wireless Infrastructure) wurden heute in Graz präsentiert. Zu sehen war eine Fülle verschiedenster Anwendungen drahtloser Sensornetzwerke und drahtloser Kommunikation – von einer Forschungsrakete über Demonstratoren zur Gebäude-, Fahrzeug- oder Eisenbahntechnik bis hin zu einem voll vernetzten LKW.

Was vor wenigen Jahren noch nach Science-Fiction geklungen hätte, ist in seinem Ansatz bereits Wirklichkeit und wird in Zukunft selbstverständlicher Teil...

Im Focus: Weltweit einzigartiger Windkanal im Leipziger Wolkenlabor hat Betrieb aufgenommen

Am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) ist am Dienstag eine weltweit einzigartige Anlage in Betrieb genommen worden, mit der die Einflüsse von Turbulenzen auf Wolkenprozesse unter präzise einstellbaren Versuchsbedingungen untersucht werden können. Der neue Windkanal ist Teil des Leipziger Wolkenlabors, in dem seit 2006 verschiedenste Wolkenprozesse simuliert werden. Unter Laborbedingungen wurden z.B. das Entstehen und Gefrieren von Wolken nachgestellt. Wie stark Luftverwirbelungen diese Prozesse beeinflussen, konnte bisher noch nicht untersucht werden. Deshalb entstand in den letzten Jahren eine ergänzende Anlage für rund eine Million Euro.

Die von dieser Anlage zu erwarteten neuen Erkenntnisse sind wichtig für das Verständnis von Wetter und Klima, wie etwa die Bildung von Niederschlag und die...

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Internationaler Tag der Immunologie - 29. April 2017

28.04.2017 | Veranstaltungen

Kampf gegen multiresistente Tuberkulose – InfectoGnostics trifft MYCO-NET²-Partner in Peru

28.04.2017 | Veranstaltungen

123. Internistenkongress: Traumata, Sprachbarrieren, Infektionen und Bürokratie – Herausforderungen

27.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Über zwei Millionen für bessere Bordnetze

28.04.2017 | Förderungen Preise

Symbiose-Bakterien: Vom blinden Passagier zum Leibwächter des Wollkäfers

28.04.2017 | Biowissenschaften Chemie

Wie Pflanzen ihre Zucker leitenden Gewebe bilden

28.04.2017 | Biowissenschaften Chemie