Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Wie lernt man unternehmerisches Denken?

03.02.2006


Team Bollyfood vertritt Universität Witten/Herdecke beim weltweit größten Businessplan-Wettbewerb in den USA



Auf studentische Initiative hin wurden zunächst zahlreiche Unternehmer an die Universität Witten/Herdecke eingeladen, um Studenten aller Fachrichtungen Wege zur Selbstständigkeit aufzuzeigen. Nach einem halben Jahr harter Arbeit präsentierten die studentischen Teams nun ihre Geschäftsmodelle. Eine Jury entschied: Team Bollyfood, das indisches Essen als Fastfood anbieten will, wird die Universität Witten/Herdecke beim weltweit größten Businessplanwettbewerb in den USA vertreten.

... mehr zu:
»Geschäftsmodell


Was macht unternehmerisches Denken aus? Wie erobert man neue Märkte? Nils Dreyer und Phillip Köhler, Diplomanden der Wirtschaftswissenschaften, hatten vor knapp einem Jahr begonnen, ein eigenes Veranstaltungskonzept zum Thema Unternehmensgründung zu entwickeln. Im vergangenen Semester setzten sie es unter dem Titel "Entrepreneurial Thinking" an der Universität Witten/Herdecke in die Tat um: "Entrepreneur zu sein bedeutet die Welt mit offenen Augen zu betrachten. Entrepreneure finden Lösungen, wo andere sich auf die Unlösbarkeit berufen, sehen Chancen, wo andere nur Chaos sehen" definiert Dreyer das Anforderungsprofil. "Unsere Herausforderung bestand darin, diese Theorie auch in die Praxis umzusetzen", ergänzt Köhler. Statt sich nur auf Lehrbuchwissen zu beschränken, wurden zahlreiche unternehmerisch aktive Absolventen der UWH eingeladen, den Studenten unterschiedliche Aspekte des Unternehmerdaseins zu vermitteln. Dabei ging es unter anderem darum, wie man aus Ideen Geschäftsmodelle entwickelt, diese finanziert oder auch rechtlich schützt. Auch das Siegerteam "Bollyfood" wurde erst durch den kritischen Gedankenaustausch im Kurs auf den richtigen Weg gebracht. Ursprünglich planten sie einen Tellerwärmer zu entwickeln, verwarfen diese Idee aber zu Gunsten eines neuen gastronomischen Konzepts, das auf gesunde, aber trotzdem erschwingliche Speisen setzt.

Die fünf Wittener Wirtschaftsstudenten werden im Mai in Austin, Texas mit ihrem indischen Essen, die UWH vertreten. Dabei geht es um viel Geld - über 180.000 USD winken dem Siegerteam für die Realisierung der eigenen Idee.

Prof. Dirk Baecker, Betreuer der Veranstaltung, zieht ein positives Fazit: "Ideen entstehen in allen Fachbereichen, aber es braucht mutige Menschen, sie auch in die Tat umzusetzen - die Voraussetzungen dafür zu schaffen, darin sehe ich eine Besonderheit der UWH."

Kontakt: Phillip Köhler, Tel.: +49 177 3721726 , Phillip.Koehler@uni-wh.de
Nils Dreyer, Tel.: +49 160 7576843, Nils.Dreyer@uni-wh.de

Dr. Olaf Kaltenborn | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-wh.de

Weitere Berichte zu: Geschäftsmodell

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht DFG fördert für weitere drei Jahre Forschungen zu Kieselalgen
22.03.2017 | Technische Universität Dresden

nachricht Effiziente Tools für bildgebende Studien
21.03.2017 | Justus-Liebig-Universität Gießen

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Im Focus: Auf der Spur des linearen Ubiquitins

Eine neue Methode ermöglicht es, den Geheimcode linearer Ubiquitin-Ketten zu entschlüsseln. Forscher der Goethe-Universität berichten darüber in der aktuellen Ausgabe von "nature methods", zusammen mit Partnern der Universität Tübingen, der Queen Mary University und des Francis Crick Institute in London.

Ubiquitin ist ein kleines Molekül, das im Körper an andere Proteine angehängt wird und so deren Funktion kontrollieren und verändern kann. Die Anheftung...

Im Focus: Tracing down linear ubiquitination

Researchers at the Goethe University Frankfurt, together with partners from the University of Tübingen in Germany and Queen Mary University as well as Francis Crick Institute from London (UK) have developed a novel technology to decipher the secret ubiquitin code.

Ubiquitin is a small protein that can be linked to other cellular proteins, thereby controlling and modulating their functions. The attachment occurs in many...

Im Focus: Physiker erzeugen gezielt Elektronenwirbel

Einem Team um den Oldenburger Experimentalphysiker Prof. Dr. Matthias Wollenhaupt ist es mithilfe ultrakurzer Laserpulse gelungen, gezielt Elektronenwirbel zu erzeugen und diese dreidimensional abzubilden. Damit haben sie einen komplexen physikalischen Vorgang steuern können: die sogenannte Photoionisation oder Ladungstrennung. Diese gilt als entscheidender Schritt bei der Umwandlung von Licht in elektrischen Strom, beispielsweise in Solarzellen. Die Ergebnisse ihrer experimentellen Arbeit haben die Grundlagenforscher kürzlich in der renommierten Fachzeitschrift „Physical Review Letters“ veröffentlicht.

Das Umwandeln von Licht in elektrischen Strom ist ein ultraschneller Vorgang, dessen Details erstmals Albert Einstein in seinen Studien zum photoelektrischen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

Über Raum, Zeit und Materie

22.03.2017 | Veranstaltungen

Unter der Haut

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Neues Schiff für die Fischerei- und Meeresforschung

22.03.2017 | Biowissenschaften Chemie

Mit voller Kraft auf Erregerjagd

22.03.2017 | Biowissenschaften Chemie