Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Stiftung Industrieforschung startet neue Projekt-Ausschreibung

27.10.2005


Schnelle Förderung schafft Innovationen

Innerhalb von nur zwei Monaten entscheidet die Stiftung Industrieforschung über Förderanträge. Damit kommen Innovationen schneller auf den Markt. Jetzt startet die Stiftung die Förderrunde 2006 und schreibt zehn neue Forschungsthemen aus. Hochschulen und Institute können sich bis zum 16. Januar 2006 bewerben.

"Um deutsche Firmen im internationalen Wettbewerb erfolgreicher zu machen, muss auch die Forschung schneller werden", sagt Dr. Wolfgang Lerch, Vorstand der Stiftung Industrieforschung in Köln. "Dies ist eine Herausforderung für die Forschungsförderer: Sie müssen ihre internen Prozesse auf den Prüfstand stellen und sich fragen, welchen Beitrag sie zur Beschleunigung des Innovationstempos leisten können." Ein zentraler Punkt dabei ist eine schnelle Bearbeitung von Förderanträgen.

Mit einem straff organisierten Ausschreibungsverfahren hat die Stiftung Industrieforschung deshalb ihre Bearbeitungszeiten auf ein Minimum reduziert: "Zwischen Antragstellung und Förderentscheidung liegen nur zwei Monate", hebt Wolfgang Lerch hervor, "das beschleunigt den Technologietransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft." Die Stiftung hat seit 1974 insgesamt 673 Forschungsprojekte gefördert, die besonders für mittelständische Unternehmen von Nutzen sind. Die durchschnittliche Fördersumme betrug in den letzten Jahren rund 140.000 Euro.

Für das kommende Jahr stellt die Stiftung Industrieforschung wiederum 6 Millionen Euro für Forschungsprojekte an Hochschulen und wissenschaftlichen Instituten bereit. 3 Millionen Euro davon fließen in die neue Ausschreibung, die drei Förderschwerpunkte umfasst: Anwendung neuer Werkstoffe in der Medizintechnik, praktische Einsatzmöglichkeiten für Diodenlaser in industriellen Anwendungen, innovative Konzepte in der Pharmazeutischen Biotechnologie.

Zu diesen Förderschwerpunkten hat die Stiftung gemeinsam mit Vertretern aus der mittelständischen Praxis zehn konkrete Forschungsthemen erarbeitet. Wissenschaftler können sich jetzt mit passenden Projekten um Fördermittel bewerben. Wichtig ist, dass sie mittelständische Unternehmen in das Forschungsprojekt einbinden.

Bewerbungsschluss ist der 16. Januar 2006. Über eine Förderung entscheidet das Kuratorium der Stiftung Industrieforschung am 23. März 2006, so dass die bewilligten Projekte bereits zum 1. April 2006 starten können. Projektthemen und Bewerbungsinfos unter www.stiftung-industrieforschung.de

Informationen zur Stiftung Industrieforschung:

Die Stiftung Industrieforschung fördert in den Bereichen Betriebswirtschaft, Organisation und Technik gezielt Forschungsprojekte, Initiativen und praxisnahe Veranstaltungen, die für mittelständische Firmen von Nutzen sind.

Die Stiftung ist 1974 aus dem Vermögen der Deutschen Industriebank hervorgegangen und gemäß dem "Gesetz über die Verwendung des Vermögens der Deutschen Industriebank" am Grundkapital der IKB Deutsche Industriebank beteiligt. Die Fördermittel stammen aus der Dividende.

Dr. Wolfgang Lerch | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.stiftung-industrieforschung.de

Weitere Berichte zu: Forschungsthema Fördermittel

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Innovationspreis 2017 der Deutschen Hochschulmedizin e.V.
24.04.2017 | Deutsche Hochschulmedizin e.V.

nachricht EU-Förderung in Millionenhöhe für Regensburger Wissenschaftler
21.04.2017 | Universität Regensburg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Im Focus: Leichtbau serientauglich machen

Immer mehr Autobauer setzen auf Karosserieteile aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK). Dennoch müssen Fertigungs- und Reparaturkosten weiter gesenkt werden, um CFK kostengünstig nutzbar zu machen. Das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) hat daher zusammen mit der Volkswagen AG und fünf weiteren Partnern im Projekt HolQueSt 3D Laserprozesse zum automatisierten Besäumen, Bohren und Reparieren von dreidimensionalen Bauteilen entwickelt.

Automatisiert ablaufende Bearbeitungsprozesse sind die Grundlage, um CFK-Bauteile endgültig in die Serienproduktion zu bringen. Ausgerichtet an einem...

Im Focus: Making lightweight construction suitable for series production

More and more automobile companies are focusing on body parts made of carbon fiber reinforced plastics (CFRP). However, manufacturing and repair costs must be further reduced in order to make CFRP more economical in use. Together with the Volkswagen AG and five other partners in the project HolQueSt 3D, the Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) has developed laser processes for the automatic trimming, drilling and repair of three-dimensional components.

Automated manufacturing processes are the basis for ultimately establishing the series production of CFRP components. In the project HolQueSt 3D, the LZH has...

Im Focus: Wonder material? Novel nanotube structure strengthens thin films for flexible electronics

Reflecting the structure of composites found in nature and the ancient world, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have synthesized thin carbon nanotube (CNT) textiles that exhibit both high electrical conductivity and a level of toughness that is about fifty times higher than copper films, currently used in electronics.

"The structural robustness of thin metal films has significant importance for the reliable operation of smart skin and flexible electronics including...

Im Focus: Immunzellen helfen bei elektrischer Reizleitung im Herzen

Erstmals elektrische Kopplung von Muskelzellen und Makrophagen im Herzen nachgewiesen / Erkenntnisse könnten neue Therapieansätze bei Herzinfarkt und Herzrhythmus-Störungen ermöglichen / Publikation am 20. April 2017 in Cell

Makrophagen, auch Fresszellen genannt, sind Teil des Immunsystems und spielen eine wesentliche Rolle in der Abwehr von Krankheitserregern und bei der...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Forschungsexpedition „Meere und Ozeane“ mit dem Ausstellungsschiff MS Wissenschaft

24.04.2017 | Veranstaltungen

3. Bionik-Kongress Baden-Württemberg

24.04.2017 | Veranstaltungen

Smart-Data-Forschung auf dem Weg in die wirtschaftliche Praxis

21.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Phoenix Contact übernimmt Spezialisten für Netzleittechnik

24.04.2017 | Unternehmensmeldung

Phoenix Contact beteiligt sich an Berliner Start-up Unternehmen für Energiemanagement

24.04.2017 | Unternehmensmeldung

Phoenix Contact übernimmt Spezialisten für industrielle Kommunikationstechnik

24.04.2017 | Unternehmensmeldung