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BMBF fördert neues Kompetenznetzwerk zur Virtuellen Realität

03.12.2004


Kasparick: "Aufschwung in Ostdeutschland nur mit moderner Technologie"



Ostdeutschland muss nach Ansicht des Parlamentarischen Staatssekretärs im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Ulrich Kasparick verstärkt auf die wirtschaftliche Nutzung von Innovationen setzen. "Für eine nachhaltige Entwicklung verschaffen wir kleinen und mittleren Unternehmen einen direkten Zugang zu modernen Technologien." Dafür werde das BMBF das neue Kompetenznetzwerk ViVERA im Bereich der Virtuellen und Erweiterten Realität bis zum Jahr 2007 mit 4,5 Millionen Euro fördern, sagte Kasparick am Freitag in Berlin.



Mit ViVERA sollen die Forschungsergebnisse der vom BMBF in den Jahren 1999 bis 2004 geförderten sechzehn Verbundprojekte zur Virtuellen und Erweiterten Realität mit 93 Partnern gebündelt und kleinen und mittleren Unternehmen branchenübergreifend zur Verfügung gestellt werden. Die Themenfelder sind Entwicklung, Test, Produktion und Qualifizierung. Im Vordergrund stehen der Automobil- und Anlagenbau, der Maschinen- und Schiffbau sowie die Medizin.

Die Konsortialführung des Kompetenznetzwerks übernimmt im Zusammenhang mit dem Virtual Development and Training Centre VDTC das Fraunhofer Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung (IFF) in Magdeburg. Es dient als Ansprechpartner für den Technologietransfer und stellt den Kontakt zu den kooperierenden Forschungspartnern des Kompetenznetzwerks her.

Weitere Partner in ViVERA sind:

Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD in Darmstadt;
Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD-R in Rostock;
Fraunhofer-Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik IPK in Berlin;
Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU in Chemnitz;
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (assoziiert);
Technische Universität Berlin (assoziiert)
Technische Universität Chemnitz (assoziiert);
Technische Universität Darmstadt (assoziiert);
Universität Rostock (assoziiert).

Ansprechpartner für weiterführende Informationen ist:
Prof. Dr.-Ing. habil. Michael Schenk
Institutsleiter des Fraunhofer IFF
Sandtorstraße 22
39106 Magdeburg
Tel.: +49 (0) 391/ 40 90-471

Silvia von Einsiedel | idw
Weitere Informationen:
http://www.bmbf.de

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