Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Vitamehr Wissenschaftspreis verliehen

01.09.2004


Dr. Iris Tetzlaff-Fohr heißt die Gewinnerin des Vita-mehr Wissenschaftspreises Mikronährstoffe 2004. Ihre Dissertation über den Einsatz von Vitaminen zur Senkung des Homocysteinspiegels fand bei der Jury die größte Zustimmung. Durchgeführt hatte sie ihre Forschungsarbeit an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn bei Professor Dr. Klaus Pietrzik. Glücklich nahm die in Hamburg lebende Oecotrophologin am vergangenen Freitag im Eurode Business Center in Kerkrade bei Aachen die mit 5.000 Euro dotierte Auszeichnung entgegen.


Die bei der Hamburger medac GmbH angestellte Wissenschaftlerin war in ihrer Dissertation unter anderem zu dem Ergebnis gekommen, dass eine effektive Senkung des Homocysteinspiegels durch die Einnahme der Vitamine Folat und B12 erreicht werden kann, wobei das Ausmaß der Homocysteinsenkung jedoch auch von der genetischen Ausstattung des Menschen beeinflusst wird. Die Aminosäure Homocystein gilt in hoher Konzentration als Risikofaktor, der zur Entstehung von kardiovaskulären Erkrankungen wie Arteriosklerose und zu Fehlbildungen im Mutterleib beitragen kann. Zudem besteht der Verdacht, dass Homocystein bei der Entwicklung von altersbedingten Demenzerkrankungen wie Alzheimer eine wesentliche Rolle spielt.

Mit ihrer Wahl würdigte die Jury das Engagement der 33-Jährigen auf dem Gebiet der Mikronährstoffe. „Die Arbeit von Frau Dr. Tetzlaff-Fohr stellt einen wichtigen wissenschaftlichen Beitrag für die Forschung im Bereich der Vitalstoffpräparate dar“, begründete Michael Faber von Vitamins & More Europe Inc. die Entscheidung der Jury. Seit diesem Jahr vergibt der Hersteller von Mikronährstoffpräparaten jährlich den Vitamehr Wissenschaftspreis für herausragende Arbeiten auf dem Gebiet der Ernährungsmedizin, der Oecotropholo-gie und der Mikronährstoff-Forschung.


„Die Auszeichnung ist eine große Ehre für mich“, sagte die im rheinischen Bendorf geborene Forscherin, nachdem sie den Preis aus den Händen von Dr. Regina Schindjalova (Univ. Moskau) entgegengenommen hatte. „Ich freue mich, dass meine Arbeit auch außerhalb der universitären Forschung so viel Aufmerksamkeit und Zustimmung gefunden hat.“

Auch im nächsten Jahr wird der Vitamehr Wissenschaftspreis verliehen. Bewerber können ihre Unterlagen bis zum 28. Februar 2005 bei Vitamins & More Europe Inc. einreichen. Nähere Informationen zu den Bewerbungsbedingungen gibt es im Internet unter www.vitamehr-foerderung.com

Vitamins & More Europe, Inc. stellt seit 15 Jahren Mikronährstoff-Präparate der Marke Vita-mehr für den deutschsprachigen Markt her. Das amerikanische Unternehmen betreut aus der Euregio Maas/Rhein den deutschsprachigen Markt. Die diätetischen Lebensmittel der Marke Vitamehr zeichnen sich durch physiologisch ausgewogene Rezepturen mit höchster Biover-fügbarkeit aus. Sie werden fortlaufend nach den neuesten Erkenntnissen der Ernährungs- und Präventionsmedizin optimiert. Über 140.000 Stammkunden, darunter zahlreiche Mediziner und Verbraucher mit hohem Ernährungswissen, nutzen dieses Innovationstempo für Ihre Gesundheit.

Michael Faber | Vitamins & More Europe Inc
Weitere Informationen:
http://www.vitamehr.com

Weitere Berichte zu: Vitamehr Vitamin Wissenschaftspreis

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro
24.03.2017 | Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg

nachricht TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro
24.03.2017 | Technische Universität Kaiserslautern

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise