Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neuer internationaler Forschungspreis von Helmholtz-Gemeinschaft und Humboldt-Stiftung

31.03.2004


Humboldt-Stiftung und Helmholtz-Gemeinschaft vergeben neuen internationalen Forschungspreis für anerkannte ausländische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler



Der Startschuss fällt am 1. April: Ab dann nimmt die Alexander von Humboldt-Stiftung Nominierungen für den neuen Helmholtz-Forschungspreis entgegen. Mit dem Preis, den die Helmholtz-Gemeinschaft und die Humboldt-Stiftung in diesem Jahr erstmals gemeinsam vergeben, werden renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem Ausland gewürdigt. Jährlich können bis zu sechs Wissenschaftler mit dieser Auszeichnung geehrt werden. Die Preisträger erhalten neben der Preissumme von 75.000 Euro zusätzlich die Möglichkeit, gemeinsam mit Wissenschaftlern an einem Helmholtz-Zentrum und in Kooperation mit einem universitären Partner in Deutschland ein selbst gewähltes Forschungsvorhaben durchzuführen.



Herausragende Forscher auszeichnen: Dieses Ziel verfolgen die Helmholtz-Gemeinschaft und die Humboldt-Stiftung gemeinsam mit der Einrichtung des neuen Helmholtz-Preisträgerprogramms. Der langjährigen Tradition des renommierten Preisträgerprogramms der Alexander von Humboldt-Stiftung folgend, werden mit dem Preisgeld Anreize für die grenzüberschreitende Vernetzung der Forscherinnen und Forscher gegeben. Bis zu sechs Wissenschaftler aus dem Ausland können jährlich mit dem Helmholtz-Forschungspreis ausgezeichnet werden. Herausragende wissenschaftliche Erfolge und weltweite wissenschaftliche Reputation sind Voraussetzungen für eine Nominierung. Die Preisträger sind zusätzlich eingeladen, sechs bis zwölf Monate an einem der 15 Helmholtz-Zentren zu forschen und - das ist zentraler Bestandteil der Helmholtz-Forschungspreise - dabei einen universitären Partner in die Zusammenarbeit einzubinden.

Synergiegewinn durch enge Zusammenarbeit zwischen Wissenschaftlern an Universitäten und Helmholtz-Zentren ist ein wichtiges strategisches Ziel der Helmholtz-Gemeinschaft. Unter Nutzung der ausgezeichneten wissenschaftlichen Infrastruktur in den Helmholtz-Zentren können die Preisträger mit ihrem Forschungsvorhaben einen Beitrag zur Helmholtz-Forschung in einem der sechs Bereiche der Helmholtz-Gemeinschaft leisten: Energie, Erde und Umwelt, Gesundheit, Schlüsseltechnologien, Struktur der Materie oder Verkehr und Weltraum. "Mit dem Helmholtz-Forschungspreis wollen wir die Bedeutung der Arbeiten unserer Wissenschaftspartner aus dem Ausland würdigen", betont Helmholtz-Präsident Professor Walter Kröll. "Denn nur mit exzellenten Partnern, national wie international, können wir die großen Herausforderungen der Zukunft meistern." Ein besonderes Anliegen der Humboldt-Stiftung sei es - so der Präsident der Humboldt-Stiftung, Professor Wolfgang Frühwald - "mit dem gemeinsamen Forschungspreis die Kooperation zwischen außeruniversitären Forschungseinrichtungen und den Universitäten zu stärken".

Der Helmholtz-Forschungspreis ist mit bis zu 75.000 Euro dotiert. Weitere 25.000 Euro kommen hinzu, wenn der Preisträger die Einladung nach Deutschland annimmt. Das zusätzliche Geld soll insbesondere die Kooperation mit einem deutschen Hochschulpartner ermöglichen. Kandidaten für den Helmholtz-Forschungspreis können von Vorständen und leitenden Wissenschaftlern der Helmholtz-Zentren vorgeschlagen werden, außerdem von kooperierenden Hochschulen sowie von bisherigen Helmholtz- und Humboldt-Forschungspreisträgern.

Adressat für alle Anträge ist die Alexander von Humboldt-Stiftung; die Entscheidung über die Nominierungen trifft der Auswahlausschuss zweimal pro Jahr. Die Preisträger nehmen am Betreuungsprogramm der Alexander von Humboldt-Stiftung teil.



Dr. Hinrich Thölken
Helmholtz-Gemeinschaft
Leiter Kommunikation und Medien
Telefon: 030-206 329-57
Telefax: 030-206 329-60
E-Mail: hinrich.thoelken@helmholtz.de
www.helmholtz.de

Jutta Daufenbach
Alexander von Humboldt-Stiftung
Auswahlabteilung
Telefon: 0228-833-148
Telefax: 0228-833-212
E-Mail: Da@avh.de
www.humboldt-foundation.de

Kecia Holtzendorff | idw
Weitere Informationen:
http://www.helmholtz.de/Downloads/Merkblatt_Helmholtz_Forschungspreis.pdf
http://www.humboldt-foundation.de/de/programme/preise/helmholtz

Weitere Berichte zu: Forschungspreis Humboldt-Stiftung

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Strukturbiologieforschung in Berlin: DFG bewilligt Mittel für neue Hochleistungsmikroskope
20.10.2017 | Freie Universität Berlin

nachricht Gitterdynamiken in ionischen Leitern
18.10.2017 | Justus-Liebig-Universität Gießen

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Salmonellen als Medikament gegen Tumore

HZI-Forscher entwickeln Bakterienstamm, der in der Krebstherapie eingesetzt werden kann

Salmonellen sind gefährliche Krankheitserreger, die über verdorbene Lebensmittel in den Körper gelangen und schwere Infektionen verursachen können. Jedoch ist...

Im Focus: Salmonella as a tumour medication

HZI researchers developed a bacterial strain that can be used in cancer therapy

Salmonellae are dangerous pathogens that enter the body via contaminated food and can cause severe infections. But these bacteria are also known to target...

Im Focus: Hochfeldmagnet am BER II: Einblick in eine versteckte Ordnung

Seit dreißig Jahren gibt eine bestimmte Uranverbindung der Forschung Rätsel auf. Obwohl die Kristallstruktur einfach ist, versteht niemand, was beim Abkühlen unter eine bestimmte Temperatur genau passiert. Offenbar entsteht eine so genannte „versteckte Ordnung“, deren Natur völlig unklar ist. Nun haben Physiker erstmals diese versteckte Ordnung näher charakterisiert und auf mikroskopischer Skala untersucht. Dazu nutzten sie den Hochfeldmagneten am HZB, der Neutronenexperimente unter extrem hohen magnetischen Feldern ermöglicht.

Kristalle aus den Elementen Uran, Ruthenium, Rhodium und Silizium haben eine geometrisch einfache Struktur und sollten keine Geheimnisse mehr bergen. Doch das...

Im Focus: Schmetterlingsflügel inspiriert Photovoltaik: Absorption lässt sich um bis zu 200 Prozent steigern

Sonnenlicht, das von Solarzellen reflektiert wird, geht als ungenutzte Energie verloren. Die Flügel des Schmetterlings „Gewöhnliche Rose“ (Pachliopta aristolochiae) zeichnen sich durch Nanostrukturen aus, kleinste Löcher, die Licht über ein breites Spektrum deutlich besser absorbieren als glatte Oberflächen. Forschern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es nun gelungen, diese Nanostrukturen auf Solarzellen zu übertragen und deren Licht-Absorptionsrate so um bis zu 200 Prozent zu steigern. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler nun im Fachmagazin Science Advances. DOI: 10.1126/sciadv.1700232

„Der von uns untersuchte Schmetterling hat eine augenscheinliche Besonderheit: Er ist extrem dunkelschwarz. Das liegt daran, dass er für eine optimale...

Im Focus: Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

Im Blut zirkulierende Biomoleküle und Zellen sind Träger diagnostischer Information, deren Analyse hochwirksame, individuelle Therapien ermöglichen. Um diese Information zu erschließen, haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT ein Mikrochip-basiertes Diagnosegerät entwickelt: Der »AnaLighter« analysiert und sortiert klinisch relevante Biomoleküle und Zellen in einer Blutprobe mit Licht. Dadurch können Frühdiagnosen beispielsweise von Tumor- sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen gestellt und patientenindividuelle Therapien eingeleitet werden. Experten des Fraunhofer ILT stellen diese Technologie vom 13.–16. November auf der COMPAMED 2017 in Düsseldorf vor.

Der »AnaLighter« ist ein kompaktes Diagnosegerät zum Sortieren von Zellen und Biomolekülen. Sein technologischer Kern basiert auf einem optisch schaltbaren...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Konferenz IT-Security Community Xchange (IT-SECX) am 10. November 2017

23.10.2017 | Veranstaltungen

Die Zukunft der Luftfracht

23.10.2017 | Veranstaltungen

Ehrung des Autors Herbert W. Franke mit dem Kurd-Laßwitz-Sonderpreis 2017

23.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Magma sucht sich nach Flankenkollaps neue Wege

23.10.2017 | Geowissenschaften

Neues Sensorsystem sorgt für sichere Ernte

23.10.2017 | Informationstechnologie

Salmonellen als Medikament gegen Tumore

23.10.2017 | Biowissenschaften Chemie