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1,62 Millionen Euro für Pharma-Forschung an der Freien Universität Berlin

04.03.2004


Das amerikanische Pharma-Unternehmen Pfizer Inc. und das Institut für Pharmazie der Freien Universität Berlin (FU) kooperieren auf dem Gebiet der Forschung und Entwicklung innovativer Arzneiformen mit kontrollierter Wirkstofffreigabe. Pfizer wird das Forschungsvorhaben drei Jahre lang mit einem Volumen von 1,62 Millionen Euro finanzieren.



Ziel der Zusammenarbeit ist es, das wissenschaftliche Know-how der FU-Pharmazie im Bereich der Arzneiformenentwicklung auf bereits zugelassene und neue Pfizer-Arzneistoffe anzuwenden. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Entwicklung neuer Retard- und Depotarzneiformen, die den Arzneistoff verzögert und mit spezieller Kinetik über einen längeren Zeitraum im Körper freigeben. So kann die therapeutische Effektivität des Arzneistoffes und dadurch dessen Therapieerfolg entscheidend beeinflusst werden.



Das Forscherteam um Prof. Dr. Roland Bodmeier von der Abteilung Pharmazeutische Technologie der Freien Universität Berlin ist für seine Arbeiten im Bereich innovativer oraler und injizierbarer Depotarzneimittelformen weltweit bekannt geworden. Die Wissenschaftler werden mit drei verschiedenen Pharma-Forschungs- und Entwicklungsabteilungen des Pfizer-Konzerns in Sandwich/England, Kalamazoo/USA und Groton/USA zusammenarbeiten.

Pfizer ist der weltweit größte und forschungsstärkste Arzneimittelhersteller der Welt. Das Pharma-Unternehmen entwickelt neue Arzneistoffe für eine Vielzahl von Krankheiten, wie zum Beispiel Herz-Kreislauf-Mittel, Antibiotika, Schmerzmittel, Psychopharmaka oder Antidementiva.

Weitere Informationen Ihnen:

Prof. Dr. Roland Bodmeier
Institut für Pharmazie der Freien Universität Berlin
Tel.: 030 / 838-50643
E-Mail: bodmeier@zedat.fu-berlin.de

Ilka Seer | idw
Weitere Informationen:
http://www.fu-berlin.de

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