Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

30.000 Euro für die besten Publikationen der WU Wien

26.11.2003


Preisträger "WU-Best Paper Award"


Mit dem WU-Best-Paper-Award zeichnete die WU bereits zum vierten Mal die besten wissenschaftlichen Publikationen ihrer Forscher/innen aus. Der mit 30.000 Euro dotierte Preis ist der höchst dotierte Wissenschafts-Publizistikpreis im deutschen Sprachraum. Die Verleihung fand am 25. November 2003 im Rahmen einer Wiener Vorlesung von WU-Rektor Christoph Badelt statt.

... mehr zu:
»WU-Rektor

Aufgrund der hohen Qualität der eingereichten Arbeiten, entschied eine zwanzigköpfige internatio-nale Jury unter dem Vorsitz von Univ.Prof. Peter Mertens (Universität Erlangen-Nürnberg), den von der Stadt Wien gestifteten Preis zu teilen. Die prämierten Forscherteams dürfen sich jeweils über 10.000 Euro freuen. Bei den ausgezeichneten Publikationen handelt es sich um:

* ao. Univ.Prof. Dr. Alois Geyer, Dr. Friedrich Leisch, Dipl.Ing. Adrian Trapletti: Forecasting Exchange Rates using Cointegration Models and Intra-day Data

J. of Forecasting, 21, pp. 151-166, 2002

* Mag. Dr. Harald Badinger, Dr. Thomas Url: Determinants of Regional Unemployment: Some Evidence from Austria; Regional Studies, Vol.36.9, pp. 977-988 ,2002

* o. Univ. Prof. Dr. Manfred M. Fischer, Mag. Martin Reismann: A Methodology for Neural Spatial Interaction Modeling; Geographical Analysis, 34(3), pp. 207-228, 2002

"Das Publizieren von Forschungsergebnissen ist bekanntlich das Um und Auf für eine wissen-schaftliche Karriere", erläutert Univ.Prof. Dr. Barbara Sporn, Vizerektorin für Forschung. "Mit dem WU-Best-Paper-Award bieten wir seit mehreren Jahren einen Anreiz für die Forscher/innen des Hauses, mit ihren Arbeiten verstärkt am internationalen Diskurs teilzunehmen. Gleichzeitig soll aber auch damit eine Plattform geschaffen werden, die international hervorragenden Leistungen unserer Wissenschaftler/innen der Öffentlichkeit zu kommunizieren. Die Mittel für die Initiative, herausragende Aufsatzpublikationen in wissenschaftlichen Spitzen-Journalen zu prämieren, stammen dankenswerter Weise aus dem WU-Jubiläumsfonds der Stadt Wien", so Sporn.

Die Preisverleihung fand am 25. November 2003 im Rathaus der Stadt Wien statt. Vor der Verleihung hielt WU-Rektor Christoph Badelt eine Wiener Vorlesung mit dem Titel: "Die unter-nehmerische Universität: Herausforderung oder Wiederspruch in sich?". Ein weiterer Höhepunkt des Abends war die "Talenta", die Prämierung der besten Diplomarbeiten.

Weitere Informationen zu den Publikationen und Autoren finden Sie im Anhang.

Rückfragehinweis: DI Markus W. Lauboeck, Tel: 01/31336/4977, E-Mail: presse@wu-wien.ac.at

DI Markus W. Lauboeck | idw
Weitere Informationen:
http://www.wu-wien.ac.at

Weitere Berichte zu: WU-Rektor

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Deutscher Mobilitätspreis geht an Projekt des KIT
29.06.2017 | Karlsruher Institut für Technologie

nachricht Umfangreiche Fördermaßnahmen für Forschung an Chromatin, Nebenniere und Krebstherapie
28.06.2017 | Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Schnelles und umweltschonendes Laserstrukturieren von Werkzeugen zur Folienherstellung

Kosteneffizienz und hohe Produktivität ohne dabei die Umwelt zu belasten: Im EU-Projekt »PoLaRoll« entwickelt das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT aus Aachen gemeinsam mit dem Oberhausener Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheit- und Energietechnik UMSICHT und sechs Industriepartnern ein Modul zur direkten Laser-Mikrostrukturierung in einem Rolle-zu-Rolle-Verfahren. Ziel ist es, mit Hilfe dieses Systems eine siebartige Metallfolie als Demonstrator zu fertigen, die zum Sonnenschutz von Glasfassaden verwendet wird: Durch ihre besondere Geometrie wird die Sonneneinstrahlung reduziert, woraus sich ein verminderter Energieaufwand für Kühlung und Belüftung ergibt.

Das Fraunhofer IPT ist im Projekt »PoLaRoll« für die Prozessentwicklung der Laserstrukturierung sowie für die Mess- und Systemtechnik zuständig. Von den...

Im Focus: Das Auto lernt vorauszudenken

Ein neues Christian Doppler Labor an der TU Wien beschäftigt sich mit der Regelung und Überwachung von Antriebssystemen – mit Unterstützung des Wissenschaftsministeriums und von AVL List.

Wer ein Auto fährt, trifft ständig Entscheidungen: Man gibt Gas, bremst und dreht am Lenkrad. Doch zusätzlich muss auch das Fahrzeug selbst ununterbrochen...

Im Focus: Vorbild Delfinhaut: Elastisches Material vermindert Reibungswiderstand bei Schiffen

Für eine elegante und ökonomische Fortbewegung im Wasser geben Delfine den Wissenschaftlern ein exzellentes Vorbild. Die flinken Säuger erzielen erstaunliche Schwimmleistungen, deren Ursachen einerseits in der Körperform und andererseits in den elastischen Eigenschaften ihrer Haut zu finden sind. Letzteres Phänomen ist bereits seit Mitte des vorigen Jahrhunderts bekannt, konnte aber bislang nicht erfolgreich auf technische Anwendungen übertragen werden. Experten des Fraunhofer IFAM und der HSVA GmbH haben nun gemeinsam mit zwei weiteren Forschungspartnern eine Oberflächenbeschichtung entwickelt, die ähnlich wie die Delfinhaut den Strömungswiderstand im Wasser messbar verringert.

Delfine haben eine glatte Haut mit einer darunter liegenden dicken, nachgiebigen Speckschicht. Diese speziellen Hauteigenschaften führen zu einer signifikanten...

Im Focus: Kaltes Wasser: Und es bewegt sich doch!

Bei minus 150 Grad Celsius flüssiges Wasser beobachten, das beherrschen Chemiker der Universität Innsbruck. Nun haben sie gemeinsam mit Forschern in Schweden und Deutschland experimentell nachgewiesen, dass zwei unterschiedliche Formen von Wasser existieren, die sich in Struktur und Dichte stark unterscheiden.

Die Wissenschaft sucht seit langem nach dem Grund, warum ausgerechnet Wasser das Molekül des Lebens ist. Mit ausgefeilten Techniken gelingt es Forschern am...

Im Focus: Hyperspektrale Bildgebung zur 100%-Inspektion von Oberflächen und Schichten

„Mehr sehen, als das Auge erlaubt“, das ist ein Anspruch, dem die Hyperspektrale Bildgebung (HSI) gerecht wird. Die neue Kameratechnologie ermöglicht, Licht nicht nur ortsaufgelöst, sondern simultan auch spektral aufgelöst aufzuzeichnen. Das bedeutet, dass zur Informationsgewinnung nicht nur herkömmlich drei spektrale Bänder (RGB), sondern bis zu eintausend genutzt werden.

Das Fraunhofer IWS Dresden entwickelt eine integrierte HSI-Lösung, die das Potenzial der HSI-Technologie in zuverlässige Hard- und Software überführt und für...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Marine Pilze – hervorragende Quellen für neue marine Wirkstoffe?

28.06.2017 | Veranstaltungen

Willkommen an Bord!

28.06.2017 | Veranstaltungen

Internationale Fachkonferenz IEEE ICDCM - Lokale Gleichstromnetze bereichern die Energieversorgung

27.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Designte Proteine gegen Muskelschwund

29.06.2017 | Biowissenschaften Chemie

Benzin und Chemikalien aus Pflanzenresten

29.06.2017 | Biowissenschaften Chemie

Hochleitfähige Folien ermöglichen großflächige OLED-Beleuchtung

29.06.2017 | Energie und Elektrotechnik