Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Förderung von innovativen Netzwerken: Am 31. Januar ist Einsendeschluss für Ideenpapiere

20.10.2003


Unternehmen und Forschungseinrichtungen, die gemeinsame Entwicklungsprojekte planen, sollten sich den 31. Januar 2004 im Kalender anstreichen. Bis zu diesem Datum haben sie Zeit, Projektskizzen für den Ideenwettbewerb "Förderung von Innovativen Netzwerken - InnoNet" des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit (BMWA) zu entwerfen und abzuschicken. Für die Umsetzung der besten Projekte wird das BMWA jeweils bis zu 1,5 Mio. Euro beisteuern.



Mit dem Programm InnoNet fördert das BMWA Verbundprojekte, in denen sich Forschungseinrichtungen und mittelständische Unternehmen gemeinsam der Entwicklung von anspruchsvollen Produkten, Verfahren oder Dienstleistungen widmen. An jedem Projekt nehmen mindestens zwei Forschungseinrichtungen und vier mittelständische Unternehmen teil. Die Kosten der Forschungsinstitute können bis zu 85% über Zuwendungen aus dem Förderungsprogramm finanziert werden. Den Rest der Kosten tragen die Unternehmen. Auch an der Forschung und Entwicklung sind die Industriepartner aktiv beteiligt. Dafür gestalten sie maßgeblich die inhaltliche Ausrichtung der Projekte mit und können diese auf ihre spezifischen Bedürfnisse abstimmen.



Eine unabhängige Jury mit Experten aus Wirtschaft und Forschung wird nach dem 31. Januar die besten Ideenskizzen auswählen und dem BMWA zur Förderung vorschlagen. Wichtige Auswahlkriterien sind neben einem hohen technisch-wissenschaftlichen Niveau der Projekte vor allem die wirtschaftlichen Erfolgsaussichten der Vorhaben. Die Gewinner des Ideenwettbewerbs haben nach der Juryentscheidung drei Monate Zeit, ihre Projektideen zu konkretisieren und verbindliche Förderanträge zu stellen. Die Förderung beginnt dann am 1. Januar 2005.

Die aktuelle InnoNet-Ausschreibungsrunde ist bereits die sechste seit dem Start des Programms im Jahr 1999. Mittlerweile haben 72 Verbundprojekte mit insgesamt 659 Partnern aus Industrie und Forschung ihre Arbeit aufgenommen, davon sind 14 Verbünde schon beendet. Für 29 weitere Verbundprojekte liegen die Anträge vor.

Weitere Informationen zum Programm und zur aktuellen Ausschreibung gibt es im Internet unter www.vdivde-it.de/innonet sowie beim vom BMWA beauftragten Projektträger

VDI/VDE-Technologiezentrum Informationstechnik GmbH
- InnoNet -
Rheinstraße 10 B, 14513 Teltow
Telefon: 03328/435-136, Fax: -189, E-Mail: InnoNet@vdivde-it.de

Wiebke Ehret | idw
Weitere Informationen:
http://www.vdivde-it.de/innonet

Weitere Berichte zu: BMWA Ideenwettbewerb Verbundprojekt

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Illegal geschlagenes Holz in Alltagsprodukten aufspüren
21.11.2017 | Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU)

nachricht DFG-Förderung für weltweit größte Studie zu Einzel-Implantaten im zahnlosen Unterkiefer
21.11.2017 | Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Kleine Strukturen – große Wirkung

Innovative Schutzschicht für geringen Verbrauch künftiger Rolls-Royce Flugtriebwerke entwickelt

Gemeinsam mit Rolls-Royce Deutschland hat das Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS im Rahmen von zwei Vorhaben aus dem...

Im Focus: Nanoparticles help with malaria diagnosis – new rapid test in development

The WHO reports an estimated 429,000 malaria deaths each year. The disease mostly affects tropical and subtropical regions and in particular the African continent. The Fraunhofer Institute for Silicate Research ISC teamed up with the Fraunhofer Institute for Molecular Biology and Applied Ecology IME and the Institute of Tropical Medicine at the University of Tübingen for a new test method to detect malaria parasites in blood. The idea of the research project “NanoFRET” is to develop a highly sensitive and reliable rapid diagnostic test so that patient treatment can begin as early as possible.

Malaria is caused by parasites transmitted by mosquito bite. The most dangerous form of malaria is malaria tropica. Left untreated, it is fatal in most cases....

Im Focus: Transparente Beschichtung für Alltagsanwendungen

Sport- und Outdoorbekleidung, die Wasser und Schmutz abweist, oder Windschutzscheiben, an denen kein Wasser kondensiert – viele alltägliche Produkte können von stark wasserabweisenden Beschichtungen profitieren. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) haben Forscher um Dr. Bastian E. Rapp einen Werkstoff für solche Beschichtungen entwickelt, der sowohl transparent als auch abriebfest ist: „Fluoropor“, einen fluorierten Polymerschaum mit durchgehender Nano-/Mikrostruktur. Sie stellen ihn in Nature Scientific Reports vor. (DOI: 10.1038/s41598-017-15287-8)

In der Natur ist das Phänomen vor allem bei Lotuspflanzen bekannt: Wassertropfen perlen von der Blattoberfläche einfach ab. Diesen Lotuseffekt ahmen...

Im Focus: Ultrakalte chemische Prozesse: Physikern gelingt beispiellose Vermessung auf Quantenniveau

Wissenschaftler um den Ulmer Physikprofessor Johannes Hecker Denschlag haben chemische Prozesse mit einer beispiellosen Auflösung auf Quantenniveau vermessen. Bei ihrer wissenschaftlichen Arbeit kombinierten die Forscher Theorie und Experiment und können so erstmals die Produktzustandsverteilung über alle Quantenzustände hinweg - unmittelbar nach der Molekülbildung - nachvollziehen. Die Forscher haben ihre Erkenntnisse in der renommierten Fachzeitschrift "Science" publiziert. Durch die Ergebnisse wird ein tieferes Verständnis zunehmend komplexer chemischer Reaktionen möglich, das zukünftig genutzt werden kann, um Reaktionsprozesse auf Quantenniveau zu steuern.

Einer deutsch-amerikanischen Forschergruppe ist es gelungen, chemische Prozesse mit einer nie dagewesenen Auflösung auf Quantenniveau zu vermessen. Dadurch...

Im Focus: Leoniden 2017: Sternschnuppen im Anflug?

Gemeinsame Pressemitteilung der Vereinigung der Sternfreunde und des Hauses der Astronomie in Heidelberg

Die Sternschnuppen der Leoniden sind in diesem Jahr gut zu beobachten, da kein Mondlicht stört. Experten sagen für die Nächte vom 16. auf den 17. und vom 17....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Tagung widmet sich dem Thema Autonomes Fahren

21.11.2017 | Veranstaltungen

Neues Elektro-Forschungsfahrzeug am Institut für Mikroelektronische Systeme

21.11.2017 | Veranstaltungen

Raumfahrtkolloquium: Technologien für die Raumfahrt von morgen

21.11.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Wasserkühlung für die Erdkruste - Meerwasser dringt deutlich tiefer ein

21.11.2017 | Geowissenschaften

Eine Nano-Uhr mit präzisen Zeigern

21.11.2017 | Physik Astronomie

Zentraler Schalter

21.11.2017 | Biowissenschaften Chemie