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ACHEMA-Fernsehpreis 2003 für Jörg Moll

24.04.2003


Anläßlich der ACHEMA 2003 wird bereits zum dritten Mal der ACHEMA-Fernsehpreis vergeben.



Der mit 10.000 Euro dotierte Preis geht in diesem Jahr an den Autor Jörg Moll, Berlin, für seinen Film "Moderne Alchemie - Werkstoffe der Zukunft" aus der 3sat-Fernsehreihe "hitec. die dokumentation". Die Preisverleihung findet am Mittwoch, dem 21. Mai, um 11:30 Uhr im DECHEMA-Haus in Frankfurt/Main statt. Den Festvortrag hält Gero von Randow, Leiter des Ressorts Wissenschaft der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

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Die DECHEMA Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V. vergibt diesen Preis alle drei Jahre an Autoren eines Fernsehfilms aus dem deutschsprachigen Raum, die ein Thema aus den Bereichen Chemische Technik, Biotechnologie und Umweltschutz auf interessante und allgemeinverständliche Weise einer breiten Öffentlichkeit nahegebracht haben. Der ACHEMA-Fernsehpreis wurde erstmals 1997 ausgelobt.

Die Jury (bekannte Fernsehjournalisten, Unternehmer und Wissenschaftler) begründete ihre Entscheidung für den Beitrag "Moderne Alchemie - Werkstoffe der Zukunft" (von insgesamt 25 Beiträgen) damit, daß der Film in faszinierender, informativer Weise die vielfältigen Aspekte der modernen Werkstofforschung vermittelt. Er zeigt heutige sowie künftige Anwendungen moderner Werkstoffe.

In eindrucksvollen Aufnahmen verfolgt die Kamera die Welt der Moleküle im Nanomaßstab. Der Zuschauer erfährt anhand überzeugend ausgewählter Beispiele aus den Bereichen Nanotechnologie, Hochtemperatur-Supraleiter, Kunststoffelektronik oder Bionik immer wieder den Bezug zu wichtigen Alltagsprodukten. Insgesamt ist der Beitrag so spannend gestaltet, daß sich auch der Laie den kühnen Visionen, die zum Teil schon reale Fakten sind, nicht entziehen kann: Ob es sich dabei um intelligent eingefärbtes Glas, um nanotechnische Prozesse, um künstliche Spinnenseide oder den Supraleiter-Fahrstuhl handelt.

Jörg Moll (Jahrgang 1964) studierte an der TU Berlin Technischen Umwelt-schutz und arbeitet seit 1991 als freier Wissenschaftsjournalist. Über 200 Magazinbeiträge und Dokumentationen hat er seither vor allem für die 3sat-Dokumentationsreihen "hitec." und "nano" sowie für ORF, ARD und ihre Sendeanstalten und RTL hergestellt.

Drei seiner Produktionen wurden 1997 (Photovoltaik), 1998 (Optoelektronik) und 2001 (Künstlich intelligent - kann Technik denken?) mit dem Deutschen Wirtschaftsfilmpreis ausgezeichnet. Seine Dokumentation "Moderne Alchemie - Werkstoffe der Zukunft" erhielt im Oktober 2002 den Hauptpreis bei Ekotop-Festival in Bratislava (Erstsendung dieses Films bei 3sat: 29.9.02, Redaktion Catrin Powell, Kameramann Till Ludwig, Spezialaufnahmen Fa. Effektfilm, Schnitt Mario Albrecht).

Dr. Christine Dillmann | idw
Weitere Informationen:
http://www.dechema.de

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