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InnoNet: Noch bis 31. Juli können Ideenskizzen entworfen werden

17.06.2002


Forschungsinstitute und Unternehmen, die gemeinsam neue Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen entwickeln wollen, sollten sich jetzt beeilen: Noch bis zum 31. Juli können Konzeptpapiere für den aktuellen InnoNet-Ideenwettbewerb des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) ausgearbeitet werden. Mit dem Programm InnoNet - Förderung von innovativen Netzwerken - unterstützt das BMWi bereits seit drei Jahren den Aufbau von Kooperationsnetzwerken zwischen Wirtschaft und Wissenschaft. In diesem Jahr hat das Ministerium sein finanzielles Engagement für die InnoNet-Projekte erhöht. Den in den Verbundprojekten mitwirkenden Forschungseinrichtungen werden über InnoNet jetzt bis zu 85% der Kosten erstattet, bislang waren es 80%.



Mit InnoNet will das BMWi die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit von mittelständischen Unternehmen stärken. Ergebnisse aus Forschung und Entwicklung sollen schneller als bisher ihren Weg in den Markt finden. Gefördert werden deshalb industrielle Verbundprojekte, in denen Forschungsinstitute und Unternehmen gemeinsam die technisch-wissenschaftlichen Voraussetzungen für die Entwicklung neuer innovativer Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen schaffen. Um den gewünschten breiten interdisziplinären Know-how-Austausch zu forcieren, sind in jedem InnoNet-Verbund mindestens sechs Partner - zwei Forschungseinrichtungen und vier mittelständische Unternehmen - engagiert.



Mit dem Programm möchte das BMWi Forschungsinstitute, in deren Labors vielversprechende Potenziale für die Entwicklung von neuen Produkten, Verfahren oder Dienstleistungen stecken, dazu motivieren, ihre Zusammenarbeit mit der Wirtschaft und mit anderen Forschungseinrichtungen zu verstärken. Kleinen und mittleren Unternehmen wiederum bietet InnoNet die Möglichkeit, das Know-how von renommierten Instituten und Hochschulen zu nutzen. So können sie gute Ideen umsetzen, ohne in eigene Forschungs- und Entwicklungskapazitäten investieren oder FuE-Aufträge vergeben zu müssen.

Seit 1999 haben 29 Verbundprojekte mit insgesamt 277 Partnern aus Industrie und Forschung ihre Arbeit aufgenommen. 22 weitere Verbundprojekte befinden sich derzeit in der Antragsphase. Mit der Organisation und Umsetzung des Programms hat das BMBF die VDI/VDE-Technologiezentrum Informationstechnik GmbH (VDI/VDE-IT) beauftragt.

Wer in der nächsten Wettbewerbsrunde dabei sein möchte, sollte seine Ideenskizze bis zum 31. Juli an die VDI/VDE-IT schicken. Im Oktober wird eine unabhängige Jury aus den vorliegenden Skizzen die Projekte auswählen, die gefördert werden sollen. Nähere Infos zum Programm und zum Aufbau der Ideenskizze gibt es im Internet oder direkt bei

VDI/VDE-Technologiezentrum Informationstechnik GmbH
InnoNet
Rheinstraße 10 B, 14513 Teltow
Hotline: 03328/435-136; Fax: 03328/435-189; E-Mail: InnoNet@vdivde-it.de

Wiebke Ehret | idw
Weitere Informationen:
http://www.vdivde-it.de/innonet

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