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1.000.000 Euro von Carl-Zeiss-Stiftung für die TU Kaiserslautern bewilligt

07.08.2008
TU Kaiserslautern erfolgreich bei dem Programm zur Stärkung von Forschungsstrukturen an Universitäten der Carl-Zeiss-Stiftung

Mit dem erfolgreichen Abschneiden der TU Kaiserslautern bei dem Förderprogramm der Carl-Zeiss-Stiftung " Stärkung von Forschungsstrukturen an Universitäten" wurde der TU als einziger Universität in Rheinland-Pfalz bescheinigt, dass sie in bestimmten Schwerpunktbereichen exzellent in der Forschung ist, erfolgreich interdisziplinär arbeitet, ein innovatives und vielversprechendes Forschungskonzept verfolgt und daher den Anschluss an die Spitzengruppe deutscher Universitäten schaffen kann.

Diese Kriterien waren ausschlaggebend für die Bewilligung des maximal möglichen Fördervolumens in Höhe von 1 Million Euro, die auf vier Jahre verteilt bewilligt wurden.

Die TU Kaiserslautern hatte eine Aufstockungsförderung im Bereich des mit Landesmitteln eingerichteten Center for Mathematical and Computational Modelling (CM)² beantragt. Die zentralen Forschungsgebiete des (CM)² an der TU Kaiserslautern sind die Entwicklung, Anwendung und Verbesserung mathematischer Modelle in den Ingenieurwissenschaften und anderen Anwendungsgebieten sowie ihre Umsetzung in Software.

Außerdem soll in Analogie zum World Wide Web ein Web der Mathematik-basierten Modelle entwickelt werden, in dem die verschiedenen Modelle bereitgestellt und nutzbar gemacht werden. Mit dieser interdisziplinären Forschung auf den Gebieten der Mathematik und Informatik wird der Vision Rechnung getragen, dass die Computer der nächsten Generation auf der Ebene von Modellen miteinander kommunizieren werden.

Das (CM)² wird für die zukünftige Profilbildung der TU Kaiserslautern eine herausragende Rolle spielen, in dem es sowohl eine große, interdisziplinäre Klammer um die TU Kaiserslautern setzen, einen wesentlichen Beitrag zur Internationalisierung liefern und eine gelebte Verbindung zur Science Alliance darstellen wird. Auf diese Art und Weise wird ein enormes zusätzliches Potential an Forschungspartnern sowie an Quantität und Qualität an Knowhow für die TU Kaiserslautern erschlossen, das ohne das (CM)² nicht zugänglich wäre.

Die TU Kaiserslautern konnte sich mit ihrem Forschungskonzept in direkter Konkurrenz zur Universität Mainz durchsetzen, da nur eine Universität pro Bundesland in den Genuss der Förderung kommen konnte.

Annette Mechel | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-kl.de

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