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BMWi mit neuem Rahmen für erweiterte Technologieförderung

02.07.2008
170 Spitzenexponate auf „Innovationstag Mittelstand“ in Berlin

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) geht mit einem neu geordneten Förderangebot einen deutlichen Schritt auf die bundesweit über 100.000 kleinen und mittleren Unternehmen mit eigener Industrieforschung zu. Das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) tritt nach Informationen des Mittelstandsbeauftragten der Bundesregierung, Hartmut Schauerte, mit wesentlich höherem Finanzrahmen als alle Vorgängerprogramme zusammen am 1. Juli 2008 in Kraft.

Wie der Parlamentarische Staatssekretär im BMWi am Mittwoch auf dem Innovationstag Mittelstand in Berlin betonte, sollen mit dem transparenten und leicht zugänglichen Programm vor allem die Innovationsaktivitäten in Unternehmen mit bis zu 250 Beschäftigten ausgeweitet werden. Firmen bis zu dieser Größe gelten in Deutschland seit Jahr und Tag als Jobmaschinen und Wachstumsträger. Um dieses Potenzial optimal zu unterstützen, werden die Fördermittel des Ministeriums aufgestockt – von 450 Mio. Euro (2005) auf 670 Mio. Euro im nächsten Jahr.

Unter dem Motto „Mittelstand auf Erfolgskurs“ findet Deutschlands einzige Technologiemesse auf grünem Rasen bereits zum 15. Mal im parkähnlichen Areal der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen „Otto von Guericke“ (AiF) in Berlin-Pankow statt. Auf der Leistungsschau stellen 170 Unternehmen und Einrichtungen der Industrieforschung technische Lösungen, patentierte Nischenprodukte und kreative Dienstleistungen vor. Sie wurden, wie die auf Anregung eines Privaterfinders in Wolfsburg gebaute halbautomatische Spargelerntemaschine, durch BMWi-Fördermittel oft überhaupt erst möglich.
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Mit Innovationen wie einem Hautsensor aus Bayern, einer textilen und vor allem ressourcensparenden Bewässerungsmatte (Sachsen) oder einem neuartigen Routenwetterdienst für Kraftfahrer (Hessen) lassen sich Umsatz, Export und Arbeit von morgen sichern. Ebenfalls zukunftsweisende labor- und werkstatt“warme“ Entwicklungen, darunter eine für den Musiktransfer zwischen Laptop und Autoradio geeignete Bluetooth-Schnittstelle und erste Produktideen zum Thema „ambient energy“ (Umgebungsenergie) kommen aus Berlin. Sämtliche Projekte, so auch Entwicklungsleistungen für künstlich gezüchtete Industriediamanten (Brandenburg), wurden durch die BMWi-Programme PRO INNO II, NEMO, InnoNet oder IGF und INNO-WATT gefördert.

Traditioneller Bestandteil des Innovationstages ist die Verleihung der Förderurkunden für neue Netzwerkprojekte. Zu den 6 Gewinnern des 10. Förderwettbewerbs „Netzwerkmanagement-Ost“ (NEMO), die von Staatssekretär Schauerte ihre NEMO-Urkunde erhielten, – ein bisher spezifisch ostdeutsches Erfolgsprogramm, das im Rahmen von ZIM jetzt auf Bundesebene ausgeweitet wird – gehören:

- das Netzwerk „Technologiekompetenz Fluss-Strom“ unter Leitung des Zentrums für Produkt-, Verfahrens- und Prozessinnovation Magdeburg und

- das Netzwerk „HyPort“ des HIAT-Instituts Schwerin (zugleich 200. NEMO-Förderprojekt)

Kontakt: Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen „O. v. Guericke“, Geschäftsstelle Berlin, Tschaikowskistraße 49, 13156 Berlin,

Herr Lothar Braun, Telefon 030 48 163 458

Doro Mante | Innomedia
Weitere Informationen:
http://www.bmwi.de
http://www.forschungskoop.de
http://www.innomedia-berlin.de

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