Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Von der Idee zum Produkt

06.06.2008
Zwei Teams der TU Berlin werden durch EXIST-Forschungstransfer gefördert

In der ersten Runde der Maßnahme EXIST-Forschungstransfer des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWI) werden zwei Arbeitsgruppen der Technischen Universität Berlin mit insgesamt etwa 700.000 Euro gefördert, um ihre Forschungsergebnisse für die Verwertung in einem eigenen Unternehmen weiterzuentwickeln.

Sebastian Knorr und Dr. Matthias Kunter konvertieren herkömmliche zweidimensionale Filme und Videos in dreidimensionale bzw. stereoskopische Streifen. Ihre Firma "imcube media" wird von Prof. Dr.-Ing. Thomas Sikora, Leiter des Fachgebiets Nachrichtenübertragung der TU Berlin betreut. Für ihre Geschäftsidee wurde das Team bereits im März 2008 mit dem Gründerpreis "Mit Multimedia erfolgreich starten" auf der Cebit ausgezeichnet. Seit November 2007 werden sie zudem durch das EXIST-Gründerstipendium des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) gefördert.

Dr. Martin Buchholz, Marco Schmidt, Reiner Buchholz und Philipp Geyer entwickeln ein wettbewerbsfähiges System zur solaren Beheizung und Kühlung von Gebäuden. Das Team wird von Prof. Claus Steffan, Leiter des Fachgebiets Gebäudetechnik und Entwerfen der TU Berlin unterstützt.

Das Programm EXIST des BMWI fördert gezielt Existenzgründungen aus der Wissenschaft, die mit aufwändigen und risikoreichen Entwicklungsarbeiten verbunden sind. Die beiden Teams von der TU Berlin überzeugten mit ihren Projektskizzen und einer Präsentation die Expertenjurys. Bundesweit wurden von zwei unabhängigen Jurys 15 Projekte aus Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen mit herausragenden Produkt- und Ausgründungskonzepten ausgewählt.

Der Gründungsservice der TU Berlin beantragte die Fördermittel für beide Teams und unterstützte die Gründer bei der Ausarbeitung der Ideenskizze und bei der Vorbereitung auf die Präsentation vor der Expertenjury.

Der nächste Antragstermin für EXIST-Forschungstransfer ist der 30.Juni 2008.

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern: TU Berlin Gründungsservice, Agnes von Matuschka, Hardenbergstraße 36a, 10623 Berlin, Tel.: 030/314-78579, Fax: 030 / 314-24 087, E-Mail: gruendung@tu-berlin.de, Hompage:

www.gruendung.tu-berlin.de

Imcube: Institut für Telekommunikationssysteme, Tel.: 030/314-25093
Dr.-Ing. Matthias Kunter, Tel.: 030/314-24571, Dipl.-Ing. Sebastian Knorr
Tel.: 030/314-28501
Dr.-Ing. Martin Buchholz, TU Berlin, Fachgebiet Gebäudetechnik und Entwerfen, Tel.: 030/314-21820, Fax: -26079, E-Mail: martin-buchholz@web.de, WWW:

www.a.tu-berlin.de/gte/

Weitere Informationen:
http://www.pressestelle.tu-berlin.de/medieninformationen/
http://www.pressestelle.tu-berlin.de/?id=4608
http://www.gruendung.tu-berlin.de
http://www.a.tu-berlin.de/gte/

Dr. Kristina R. Zerges | idw
Weitere Informationen:
http://www.tu-berlin.de/

Weitere Berichte zu: BMWi EXIST-Forschungstransfer Gründungsservice

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Heinz Maier-Leibnitz-Preise 2017: DFG und BMBF zeichnen vier Forscherinnen und sechs Forscher aus
23.02.2017 | Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

nachricht Eine Milliarde Euro für die Hochschulmedizin
17.02.2017 | Deutsche Hochschulmedizin e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie