Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Niedersächsischer Wissenschaftspreis für Oldenburger Sinnesphysiologin

28.05.2008
Mit Prof. Dr. Jutta Kretzberg und der Studentin Frauke Ernst erhalten zwei Wissenschaftlerinnen des Forschungszentrums Neurosensorik der Universität Oldenburg den zum zweiten Mal vergebenen Niedersächsischen Wissenschaftspreis. Bereits im letzten Jahr wurden eine Wissenschaftlerin und ein Bachelor-Absolvent aus Oldenburg mit dem Preis ausgezeichnet.

Der Preis würdigt in den Kategorien Wissenschaftler und Nachwuchswissenschaftler neben herausragenden Leistungen in Forschung und Lehre innovative Formen der Kooperation. Für Kretzberg entschied sich die Jury in der Kategorie Nachwuchswissenschaftler wegen ihrer erfolgreichen Forschungs- und Kooperationsaktivitäten. Sie erhält ein Preisgeld in Höhe von 20.000 Euro.

Kretzberg, die seit 2004 Juniorprofessorin für Sinnesphysiologie und Mitglied des Forschungszentrums Neurosensorik an der Universität Oldenburg ist, hat innerhalb weniger Jahre an der Universität Oldenburg eine international beachtete Arbeitsgruppe in einem zukunftsträchtigen Feld aufgebaut und dafür umfangreiche Drittmittel eingeworben. Sie initiierte vielfältige Kooperationen sowohl innerhalb der Universität als auch mit anderen Hochschulen.

In der DFG-Forschergruppe "Dynamik und Stabilität retinaler Verarbeitung" pflegt sie eine rege Kommunikation mit den Max-Planck-Instituten in Heidelberg und Frankfurt. In der internationalen Graduiertenschule "Neurosensorik" koordiniert Kretzberg zusammen mit Prof. Dr. Jesko Verhey den Forschungsschwerpunkt "Dynamics of Sensory Systems" und arbeit eng mit WissenschaftlerInnen in Groningen (Niederlande) zusammen.

Kretzbergs Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich "Computational Neuroscience", einem interdisziplinären Spezialgebiet, das sich dem Thema der Informationsverarbeitung in Nervensystemen widmet. Sie hat Rufe an Universitäten in Antwerpen und Stockholm erhalten, sich aber für ein Bleiben in Oldenburg entschieden.

Frauke Ernst erhält als eine von sieben MitberwerberInnen den mit 1.500 Euro dotierten Preis in der Kategorie "Studierende" für ihre im Dezember 2006 abgeschlossene Bachelorarbeit und ihr Engagement auf gesellschaftlichem Gebiet. Die Arbeit wurde betreut von Prof. Dr. Björn Poppe (AG Medizinische Strahlenphysik). Seit dem Wintersemester 2006/2007 arbeitet Ernst an ihrer Masterarbeit im Studiengang "Engineering Physics" zur neuronalen Modellierung der auditorischen Verarbeitung bei Prof. Dr. Jesko Verhey (Arbeitsgruppe Neurosensorik).

Die feierliche Verleihung des Niedersächsischen Wissenschaftspreises findet am 25 Juni 2008, 18.00 Uhr, im Festsaal des Alten Rathauses in Hannover (Karmarschstr. 4), statt.

Kontakt:
Prof. Dr. Jutta Kretzberg, Tel.: 0441/798-3314, E-Mail: jutta.kretzberg@uni-oldenburg.de;

Frauke Ernst, Tel.: 0441-798-3625, E-Mail:: frauke.ernst@uni-oldenburg.de

Gerhard Harms | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-oldenburg.de/
http://www.neurosensorik.uni-oldenburg.de/33715.html

Weitere Berichte zu: Nachwuchswissenschaft Neurosensorik

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Gewebe mit Hilfe von Stammzellen regenerieren
16.10.2017 | Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau

nachricht Dr. Philipp Schommers erhält Förderpreis für Klinische Infektionsforschung
16.10.2017 | Uniklinik Köln

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Smarte Sensoren für effiziente Prozesse

Materialfehler im Endprodukt können in vielen Industriebereichen zu frühzeitigem Versagen führen und den sicheren Gebrauch der Erzeugnisse massiv beeinträchtigen. Eine Schlüsselrolle im Rahmen der Qualitätssicherung kommt daher intelligenten, zerstörungsfreien Sensorsystemen zu, die es erlauben, Bauteile schnell und kostengünstig zu prüfen, ohne das Material selbst zu beschädigen oder die Oberfläche zu verändern. Experten des Fraunhofer IZFP in Saarbrücken präsentieren vom 7. bis 10. November 2017 auf der Blechexpo in Stuttgart zwei Exponate, die eine schnelle, zuverlässige und automatisierte Materialcharakterisierung und Fehlerbestimmung ermöglichen (Halle 5, Stand 5306).

Bei Verwendung zeitaufwändiger zerstörender Prüfverfahren zieht die Qualitätsprüfung durch die Beschädigung oder Zerstörung der Produkte enorme Kosten nach...

Im Focus: Smart sensors for efficient processes

Material defects in end products can quickly result in failures in many areas of industry, and have a massive impact on the safe use of their products. This is why, in the field of quality assurance, intelligent, nondestructive sensor systems play a key role. They allow testing components and parts in a rapid and cost-efficient manner without destroying the actual product or changing its surface. Experts from the Fraunhofer IZFP in Saarbrücken will be presenting two exhibits at the Blechexpo in Stuttgart from 7–10 November 2017 that allow fast, reliable, and automated characterization of materials and detection of defects (Hall 5, Booth 5306).

When quality testing uses time-consuming destructive test methods, it can result in enormous costs due to damaging or destroying the products. And given that...

Im Focus: Cold molecules on collision course

Using a new cooling technique MPQ scientists succeed at observing collisions in a dense beam of cold and slow dipolar molecules.

How do chemical reactions proceed at extremely low temperatures? The answer requires the investigation of molecular samples that are cold, dense, and slow at...

Im Focus: Kalte Moleküle auf Kollisionskurs

Mit einer neuen Kühlmethode gelingt Wissenschaftlern am MPQ die Beobachtung von Stößen in einem dichten Strahl aus kalten und langsamen dipolaren Molekülen.

Wie verlaufen chemische Reaktionen bei extrem tiefen Temperaturen? Um diese Frage zu beantworten, benötigt man molekulare Proben, die gleichzeitig kalt, dicht...

Im Focus: Astronomen entdecken ungewöhnliche spindelförmige Galaxien

Galaxien als majestätische, rotierende Sternscheiben? Nicht bei den spindelförmigen Galaxien, die von Athanasia Tsatsi (Max-Planck-Institut für Astronomie) und ihren Kollegen untersucht wurden. Mit Hilfe der CALIFA-Umfrage fanden die Astronomen heraus, dass diese schlanken Galaxien, die sich um ihre Längsachse drehen, weitaus häufiger sind als bisher angenommen. Mit den neuen Daten konnten die Astronomen außerdem ein Modell dafür entwickeln, wie die spindelförmigen Galaxien aus einer speziellen Art von Verschmelzung zweier Spiralgalaxien entstehen. Die Ergebnisse wurden in der Zeitschrift Astronomy & Astrophysics veröffentlicht.

Wenn die meisten Menschen an Galaxien denken, dürften sie an majestätische Spiralgalaxien wie die unserer Heimatgalaxie denken, der Milchstraße: Milliarden von...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresbiologe Mark E. Hay zu Gast bei den "Noblen Gesprächen" am Beutenberg Campus in Jena

16.10.2017 | Veranstaltungen

bionection 2017 erstmals in Thüringen: Biotech-Spitzenforschung trifft in Jena auf Weltmarktführer

13.10.2017 | Veranstaltungen

Tagung „Energieeffiziente Abluftreinigung“ zeigt, wie man durch Luftreinhaltemaßnahmen profitieren kann

13.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

ESO-Teleskope beobachten erstes Licht einer Gravitationswellen-Quelle

16.10.2017 | Physik Astronomie

Was läuft schief beim Noonan-Syndrom? – Grundlagen der neuronalen Fehlfunktion entdeckt

16.10.2017 | Biowissenschaften Chemie

Gewebe mit Hilfe von Stammzellen regenerieren

16.10.2017 | Förderungen Preise