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Stifterverband verleiht Preise an Deutschlands beste kleine Hochschulen

03.04.2008
Spitzenvertreter aus Wissenschaft und Wirtschaft treffen sich am 10. April in Hannover

Landeskuratorium des Stifterverbandes versammelt führende Köpfe aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik in Niedersachsen Preisverleihung und Podiumsdiskussion Universitäten Lüneburg und Oldenburg sowie Fachhochschulen Kiel, Rottenburg und Nordhausen erhalten zwei Millionen Euro von Stifterverband und Nixdorf-Stiftung

Am Rand der Sitzung seines Landeskuratoriums in Hannover zeichnet der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft gemeinsam mit der Heinz Nixdorf Stiftung fünf kleine und mittlere Hochschulen aus.

Die Leuphana Universität Lüneburg, die Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg und die Fachhochschulen Kiel und Nordhausen sowie die Carl von Ossietzky-Universität Oldenburg hatten sich in der "kleinen Exzellenzinitiative" durchgesetzt. In einem speziellen Wettbewerb für kleine und mittlere Hochschulen punkteten die Hochschulen mit strategisch weitsichtigen und gut durchdachten Hochschulentwicklungs- und -kooperationskonzepten und werden nun mit insgesamt zwei Millionen Euro gefördert.

Preisverleihung und Podiumsdiskussion sind presseöffentlich. Medienvertreter sind herzlich eingeladen ins

Kastens Hotel Luisenhof
Luisenstraße 1-3
30159 Hannover
Donnerstag, 10.4.2008
18:30 - 20:30 Uhr
Die fünf Preisträger diskutieren mit dem Generalsekretär der Volkswagenstiftung Wilhelm Krull über neue Wege, kleine und mittlere Hochschulen zu Spitzenleistungen in Forschung, Lehre und Wissenstransfer zu führen. Heide Ahrens-Radlanski, Vizepräsidentin der Universität Oldenburg, Bastian Kaiser, Rektor der Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg, Constantin Kinias, Präsident der Fachhochschule Kiel, Sascha Spoun, Präsident der Universität Lüneburg und Jörg Wagner, Rektor der Fachhochschule Nordhausen, nehmen die Auszeichnung entgegen.

Der Programmchef und stellvertretende Generalsekretär des Stifterverbandes Volker Meyer-Guckel analysiert in einem kurzen Vortrag die "Differenzierung im Hochschulsystem" und deren Folgen.

Vor der Preisverleihung erörtert das Landeskuratorium Niedersachsen des Stifterverbandes aktuelle hochschul- und wissenschaftspolitische Fragen. Erwartet werden namhafte Vertreter der niedersächsischen Wirtschaft, darunter etwa Andreas Büchting, Vorsitzender des Aufsichtsrates der KWS Saat AG, Sepp Heckmann, Vorsitzender des Vorstandes der Deutschen Messe AG, Joachim Kreuzburg, Vorsitzender des Vorstandes der Sartorius AG und zugleich Vorsitzender des Landeskuratoriums, und Rainer Plath, Geschäftsführer der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte & Touche aus Hannover. Mit dabei auch Andreas Schlüter, Generalsekretär des Stifterverbandes, Josef Lange, Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Jürgen Hesselbach, Präsident der Technischen Universität Braunschweig.

Die fünf Siegerhochschulen werden in den kommenden zwei Jahren mit jeweils 400.000 Euro bei der Umsetzung ihrer Wettbewerbsstrategie gefördert. 64 Hochschulen (darunter 33 Universitäten und 31 Fachhochschulen) aus allen Bundesländern hatten sich an dem Wettbewerb beteiligt. Stifterverband und Nixdorf-Stiftung wollen mit ihrem Programm zur Ausdifferenzierung der deutschen Hochschullandschaft beitragen.

"Kleine und mittlere Hochschulen werden sich im Wissenschaftssystem erfolgreich positionieren und im Wettbewerb mit den großen Traditionsuniversitäten bestehen, wenn sie ihr kreatives Potenzial ausschöpfen und sich auf ihre spezifischen Stärken besinnen", sagt Andreas Schlüter.

Rückfragen und Anmeldungen:
Michael Sonnabend
Telefon: 0201/8401-181
E-Mail: michael.sonnabend@stifterverband.de

Michael Sonnabend | idw
Weitere Informationen:
http://www.stifterverband.de/

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