Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Das Fahrradschloss schlägt Alarm

01.04.2008
Jugend forscht: Sonderpreis Mobilfunk geht an Tüftler aus Niedersachsen

Jedes Jahr melden etwa 400.000 Fahrradbesitzer ihren Drahtesel als gestohlen. Nachdem auch das Rad seiner Großmutter gestohlen worden war, wollte der 14-jährige Henning Dieterichs vom Braunschweiger Lessing-Gymnasium Fahrräder sicherer machen. Hierzu entwickelte er ein elektronisches Fahrradschloss.

Für seine Erfindung zeichnete das Informationszentrum Mobilfunk e. V. (IZMF) ihn am Wochenende mit dem Sonderpreis Mobilfunk aus. Der Preis geht im Rahmen der Landeswettbewerbe von Jugend forscht und Schüler Experimentieren an herausragende Projekte im Bereich der Mobilfunktechnologie. Neben einer Geldprämie kann sich der Gewinner über eine Reise zur feierlichen Preisverleihung nach Berlin freuen.

Für sein sicheres Fahrradschloss verwendete Henning Dieterichs moderne Funkübertragungstechnik. Das von dem Schüler entwickelte Schloss ist mit einem Mikrochip ausgestattet. Wird das Schloss durchtrennt, ohne dass der passende Schlüssel benutzt wird, wird dies vom Chip registriert. Dann sendet der Chip ähnlich wie bei der Autoalarmanlage ein lautes Alarmsignal aus. Das Signal landet bei einem Empfänger, der am Fahrrad montiert ist. "Der Lautsprecher erreicht 90 Dezibel, das ist lauter als der Straßenverkehr", erklärt Henning Dieterichs. Gleichzeitig wird das Alarmsignal an einen mobilen Empfänger geschickt. So können Radbesitzer ihre Fahrräder aus der Ferne überwachen. Derzeit verwendet Henning Dieterichs Infrarottechnologie zur Datenübertragung. Er plant, eine Überarbeitung seiner Erfindung, so dass der Mikrochip in Zukunft sein Alarmsignal direkt an das Handy des Fahrradbesitzers weiterleiten kann.

... mehr zu:
»Alarmsignal

Der Nachwuchsforscher möchte sich auch nächstes Jahr mit einem Projekt bei Jugend forscht beteiligen und auch über den Wettbewerb hinaus weiterforschen. "Später will ich etwas machen, wo man selbst Lösungsansätze entwickeln muss", erklärt der Schüler. "Am besten etwas mit Mathematik oder Informatik", fügt er hinzu. Dagmar Wiebusch, Geschäftsführerin des IZMF, gratuliert dem Gewinner: "Wir freuen uns, mit dem Sonderpreis die Jugendlichen auf ihren ersten Schritten in die Welt der Wissenschaft zu begleiten." Mit dem Preis will das IZMF Jugendliche ermutigen, sich mit dem Themenfeld Mobilfunk wissenschaftlich auseinanderzusetzen.

Über das IZMF: Das Informationszentrum Mobilfunk e. V. (IZMF) ist Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger, Medien sowie öffentliche und private Einrichtungen zum Thema mobile Kommunikation. Es ist ein eingetragener Verein, der von den Mobilfunknetzbetreibern getragen wird. Weitere Infos zum Thema Mobilfunk bietet das IZMF unter der kostenlosen Hotline 0800/330 31 33 oder unter www.izmf.de .

| presseportal
Weitere Informationen:
http://www.izmf.de

Weitere Berichte zu: Alarmsignal

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Innovationen in der Bionik gesucht!
18.01.2018 | VDI Verein Deutscher Ingenieure e. V.

nachricht Fraunhofer HHI erhält AIS Technology Innovation Award 2018 für 3D Human Body Reconstruction
17.01.2018 | Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik, Heinrich-Hertz-Institut, HHI

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Maschinelles Lernen im Quantenlabor

Auf dem Weg zum intelligenten Labor präsentieren Physiker der Universitäten Innsbruck und Wien ein lernfähiges Programm, das eigenständig Quantenexperimente entwirft. In ersten Versuchen hat das System selbständig experimentelle Techniken (wieder)entdeckt, die heute in modernen quantenoptischen Labors Standard sind. Dies zeigt, dass Maschinen in Zukunft auch eine kreativ unterstützende Rolle in der Forschung einnehmen könnten.

In unseren Taschen stecken Smartphones, auf den Straßen fahren intelligente Autos, Experimente im Forschungslabor aber werden immer noch ausschließlich von...

Im Focus: Artificial agent designs quantum experiments

On the way to an intelligent laboratory, physicists from Innsbruck and Vienna present an artificial agent that autonomously designs quantum experiments. In initial experiments, the system has independently (re)discovered experimental techniques that are nowadays standard in modern quantum optical laboratories. This shows how machines could play a more creative role in research in the future.

We carry smartphones in our pockets, the streets are dotted with semi-autonomous cars, but in the research laboratory experiments are still being designed by...

Im Focus: Fliegen wird smarter – Kommunikationssystem LYRA im Lufthansa FlyingLab

• Prototypen-Test im Lufthansa FlyingLab
• LYRA Connect ist eine von drei ausgewählten Innovationen
• Bessere Kommunikation zwischen Kabinencrew und Passagieren

Die Zukunft des Fliegens beginnt jetzt: Mehrere Monate haben die Finalisten des Mode- und Technologiewettbewerbs „Telekom Fashion Fusion & Lufthansa FlyingLab“...

Im Focus: Ein Atom dünn: Physiker messen erstmals mechanische Eigenschaften zweidimensionaler Materialien

Die dünnsten heute herstellbaren Materialien haben eine Dicke von einem Atom. Sie zeigen völlig neue Eigenschaften und sind zweidimensional – bisher bekannte Materialien sind dreidimensional aufgebaut. Um sie herstellen und handhaben zu können, liegen sie bislang als Film auf dreidimensionalen Materialien auf. Erstmals ist es Physikern der Universität des Saarlandes um Uwe Hartmann jetzt mit Forschern vom Leibniz-Institut für Neue Materialien gelungen, die mechanischen Eigenschaften von freitragenden Membranen atomar dünner Materialien zu charakterisieren. Die Messungen erfolgten mit dem Rastertunnelmikroskop an Graphen. Ihre Ergebnisse veröffentlichen die Forscher im Fachmagazin Nanoscale.

Zweidimensionale Materialien sind erst seit wenigen Jahren bekannt. Die Wissenschaftler André Geim und Konstantin Novoselov erhielten im Jahr 2010 den...

Im Focus: Forscher entschlüsseln zentrales Reaktionsprinzip von Metalloenzymen

Sogenannte vorverspannte Zustände beschleunigen auch photochemische Reaktionen

Was ermöglicht den schnellen Transfer von Elektronen, beispielsweise in der Photosynthese? Ein interdisziplinäres Forscherteam hat die Funktionsweise wichtiger...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Kongress Meditation und Wissenschaft

19.01.2018 | Veranstaltungen

LED Produktentwicklung – Leuchten mit aktuellem Wissen

18.01.2018 | Veranstaltungen

6. Technologie- und Anwendungsdialog am 18. Januar 2018 an der TH Wildau: „Intelligente Logistik“

18.01.2018 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rittal vereinbart mit dem Betriebsrat von RWG Sozialplan - Zukunftsorientierter Dialog führt zur Einigkeit

19.01.2018 | Unternehmensmeldung

Open Science auf offener See

19.01.2018 | Geowissenschaften

Original bleibt Original - Neues Produktschutzverfahren für KFZ-Kennzeichenschilder

19.01.2018 | Informationstechnologie