Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Hautkrebs: Neue Entwicklung in Diagnostik und Therapie

13.02.2008
Ärztin des HautTumorCentrum Charité erhält europäische Auszeichnung
Für die Testung und Evaluierung einer neuen schmerzfreien Technik zur Diagnostik und Langzeitkontrolle von hellem Hautkrebs (Aktinische
Keratose) ist jetzt eine Ärztin aus dem HautTumorCentrum Charité
(HTCC) am Campus Mitte mit dem MEDA Non Melanoma Skin Cancer Award (NMSC Award)ausgezeichnet worden.

"Die Einführung dieser neuen Untersuchungsmethode bedeutet für die Patienten den Wegfall der oft schmerzhaften Entnahmen von Gewebeprobe zur Befunderhebung" erklärt die Preisträgerin Martina Ulrich. "Somit hoffen wir zukünftig eine beachtliche Zahl an Biopsien zu Gunsten der Patienten zu vermeiden", so die HTCC-Ärztin weiter.

Ermöglicht wird diese neue Diagnosetechnik durch das einzigartige Laserscanmikroskop "Vivascope 1500". Es erstellt Schichtbilder der Oberhaut, die den Dermatologen eine sogenannte "optische Biopsie"
... mehr zu:
»Hautkrebs »MEDA

ermöglichen. Zelluläre Mikrostrukturen der Oberhaut werden in dünnen Schichten abgebildet und erlauben so eine Diagnose in Echtzeit. Auch für die Verlaufs- und Nachkontrollen bei der Behandlung des hellen Hautkrebses (Aktinische Keratose) soll die Anwendung mittels Laserscan geprüft werden.

Die Aktinische Keratose (AK) ist eine durch chronische Lichtschädigung verursachte Veränderung der verhornten Oberhaut und stellt ein Plattenepithelkarzinom in situ der Haut dar. AK treten vor allem an den Körperstellen auf, die bevorzugt dem Sonnenlicht ausgesetzt sind (sogenannte Sonnenterassen wie Stirn, Dekolleté, Arme, Handrücken, Hals und Kopf), hellhäutige Menschen sind bevorzugt betroffen. Europäische Studienergebnisse aus der erwachsenen Bevölkerung haben unter anderem ergeben, dass 15 Prozent der Männer und sechs Prozent der Frauen unter AK leiden. Im Alter ab 70 Jahren steigt die Prävalenz auf über das Doppelte.

Das NMSC Award der schwedischen Firma MEDA AB ist mit 20.000 Euro dotiert und soll dazu beitragen, verbesserte wissenschaftliche Kenntnisse über den nichtmelanozytären Hautkrebs zu erlangen. Mit der Unterstützung dieses Forschungsprojektes in der Ätiologie, Epidemiologie und Behandlung von hellem Hautkrebs, steuert der MEDA Grant zur verbesserten Behandlung von Patienten bei. MEDA AB, Schweden, eines der führenden Pharmaunternehmen Europas, ist mit seinen Niederlassungen in mehr als 26 Ländern, fast überall in Europa vertreten.

| presseportal
Weitere Informationen:
http://www.meda.se
http://www.charite.de/ch/derm/hauttumorcentrum

Weitere Berichte zu: Hautkrebs MEDA

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Heinz Maier-Leibnitz-Preise 2017: DFG und BMBF zeichnen vier Forscherinnen und sechs Forscher aus
23.02.2017 | Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

nachricht Eine Milliarde Euro für die Hochschulmedizin
17.02.2017 | Deutsche Hochschulmedizin e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie