Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Avrion Mitchison Preis und Albrecht Hasinger Lecture

30.11.2012
Am 4. Dezember 2012 verleiht das Deutsche Rheuma-Forschungszentrum Berlin den Avrion Mitchison Preis für Rheumatologie an Dr. Stefan Uderhardt von der Universität Erlangen-Nürnberg. Die Preisverleihung findet im Rahmen der Albrecht Hasinger Lecture statt.
Diesjähriger Referent ist Professor Mark Shlomchik von der Universität Yale, USA. Er spricht zum Thema “Lupus Pathogenesis: B vs. DC and Other NET Results”. Die Veranstaltung ist öffentlich.

Die Stiftung Deutsches Rheuma-Forschungszentrum Berlin (DRFZ) vergibt den Avrion Mitchison Preis jährlich für die beste experimentelle, klinische oder epidemiologische Forschungsarbeit auf dem Gebiet der Rheumatologie. Der Preis zeichnet herausragende Arbeiten junger Wissenschaftler aus dem deutschsprachigen Raum aus. Er ist mit 2.500 Euro dotiert und wird von der Schering Stiftung finanziert.

Diesjähriger Preisträger ist Dr. Stefan Uderhardt, der seit 2010 als Assistenzarzt und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Medizinischen Klinik 3 der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg tätig ist. Er wird für seine Arbeit „12/15-lipoxygenase orchestrates the clearance of apoptotic cells and maintains immunologic tolerance“ ausgezeichnet und stellt diese im Rahmen der Preisverleihung am 4. Dezember 2012 im DRFZ vor.

In seiner Arbeit hat Uderhardt das lipid-oxidierende Enzym 12/15-Lipoxygenase (12/15-LO) als einen zentralen Faktor in der Regulation desjenigen Entscheidungsprozesses identifiziert, in welchem zwischen pathogenen Erregern und harmlosen Überresten körpereigener Zellen (apoptotischer Zellen) unterschieden wird. Er konnte damit einen wesentlichen molekularen Mechanismus bei der Entstehung von Autoimmunität aufdecken. Seine Arbeit dient damit als Grundlage für die Entwicklung neuer und zielgerichteter Therapien von Autoimmunerkrankungen wie dem humanen Systemischen Lupus Erythematosus.

Im Anschluss an die Preisverleihung veranstaltet das DRFZ die Albrecht Hasinger Lecture 2012, die ebenfalls von der Schering Stiftung gefördert wird. In diesem Jahr konnte Professor Mark Shlomchik gewonnen werden. Shlomchik ist Professor für Labormedizin und Immunbiologie an der Universität Yale, USA, und Co-Direktor der Blutbank am Yale-New Haven Hospital.

Shlomchiks wissenschaftliche Interessen umfassen folgende Gebiete: Autoimmunität, Blut und Blutprodukte, Transfusionsmedizin, Knochenmarktransplantation, Immunbiologie, Immunologie, Immunpathologie, Immuntherapie, Lymphozyten und transgene Tiere. Mit seiner Arbeitsgruppe beschäftigt er sich mit der Entwicklung von B-Zellen sowie mit Fragen der Immunpathogenese.
Festveranstaltung am 4. Dezember 2012 um 17 Uhr
Die Verleihung des Avrion Mitchison Preises, der von der Schering Stiftung finanziert wird, findet zusammen mit der Albrecht Hasinger Lecture im DRFZ statt.

Foyer des Deutschen Rheuma-Forschungszentrums Berlin
Campus Charité Mitte
Charitéplatz 1
10117 Berlin

Andrea Bölling | idw
Weitere Informationen:
http://www.drfz.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro
24.03.2017 | Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg

nachricht TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro
24.03.2017 | Technische Universität Kaiserslautern

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise