Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Ausgezeichneter Nachwuchs - Friedrich-Schiller-Universität Jena wirbt bei der Carl-Zeiss-Stiftung 1,34 Mio. Euro ein

13.08.2013
Mehr als 87 Mio. Euro an Drittmitteln hat die Friedrich-Schiller-Universität Jena im Jahr 2012 neu eingeworben, womit für über 1.200 hochqualifizierte Menschen Arbeitsplätze geschaffen werden konnten. Die Mittel verteilen sich auf alle zehn Fakultäten und die Verwaltung, auf große und kleine Fördersummen.

Auch für 2013 erwartet die Jenaer Universität ein hohes Drittmittelaufkommen, das zahlreiche Forschungsprojekte erst ermöglicht. Nach den Bewilligungen von zwei Sonderforschungsbereichen durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft und zwei Erfolgen beim Programm „Zwanzig20“ des Bundesforschungsministeriums sieht die Tendenz gut aus – wenngleich Drittmittel die Universität vor zunehmend hohe Anforderungen bei der Bereitstellung der nötigen Infrastruktur und Räumlichkeiten stellen.

„Doch wir freuen uns über jede Bewilligung, denn sie zeigt die Wettbewerbsfähigkeit der Universität“, sagt Dr. Jörg Neumann aus dem Prorektorat Forschung und ergänzt: „Umso mehr, wenn es sich um erfolgreiche Nachwuchswissenschaftler handelt“.

Grund zur Freude haben jetzt sechs Nachwuchsforscherinnen und -forscher, die neu von der Carl-Zeiss-Stiftung gefördert werden. Fast 1,34 Mio. Euro hat die Stiftung im Rahmen ihres Nachwuchsprogramms zur Förderung von Doktoranden, Postdocs und Juniorprofessuren der Jenaer Universität soeben bewilligt. „Sieben unserer neun Anträge werden gefördert“, freut sich Dr. Neumann über die hohe Bewilligungsquote für Jena.

Den größten Anteil hat eine neue Juniorprofessur zur Organischen Chemie der Synthese von Funktions- und Wirkstoffen, die für vier Jahre gefördert wird und nun ausgeschrieben werden kann.

Christian Gaida und Sina Saravi – beide vom Institut für Angewandte Physik (IAP) – erhalten für zwei Jahre ein mit monatlich je 1.500 Euro dotiertes Promotionsstipendium.

Ebenfalls am IAP forscht Dr. Christoph Menzel. Der Physiker wird ebenso wie drei weitere Postdocs für zwei Jahre mit 200.000 Euro für Personal- und Sachmittel gefördert. Neben Dr. Menzel erhalten Dr. Tino Eidam vom Institut für Physikalische Chemie, Dr. Robert Schulze vom Otto-Schott-Institut für Materialforschung und Dr. Christine Weber vom Institut für Organische Chemie und Makromolekulare Chemie die Mittel für ihre Forschungen.

Insgesamt fördert die Carl-Zeiss-Stiftung damit 22 Nachwuchswissenschaftler an der Friedrich-Schiller-Universität Jena.

Kontakt:
Dr. Jörg Neumann
Prorektorat für Forschung der Friedrich-Schiller-Universität Jena
Fürstengraben 1
07743 Jena
Tel.: 03641 / 931013
E-Mail: joerg.neumann[at]uni-jena.de

Axel Burchardt | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-jena.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro
24.03.2017 | Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg

nachricht TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro
24.03.2017 | Technische Universität Kaiserslautern

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise