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Sparsamster Trockner der Welt erobert Markt

08.07.2009
Der neue Wäschetrockner blueTherm hat auf Anhieb 60 Prozent des Marktes für Oberklasse-Kondenstrockner erobert.

Das bestätigt eine Untersuchung der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) in Nürnberg. blueTherm ist das erste Produkt von Siemens im Marktsegment der Kondenstrockner über 900 Euro. Bislang wurden bereits 100.000 Geräte verkauft. Der Grund: Der Trockner ist Weltmeister im Energiesparen.


Er besitzt eine einzigartige automatische Flusenreinigung und eine neue Wärmepumpen-Technik.

Der Trockner liegt 40 Prozent unter der höchsten europäischen Energie-Effizienzklasse A, verbraucht nur halb so viel Strom wie herkömmliche Geräte der Energieeffizienzklasse B und schlägt sogar die direkte Konkurrenz: Er benötigt bis zu 20 Prozent weniger Energie als andere Wärmepumpentrockner. Das alles macht blueTherm zum sparsamsten Kondensationstrockner der Welt – und der Verbraucher spart Schnitt 50 Eurocent pro Trocknung. Bei einer vierköpfigen Familie, die der Trockner viermal in der Woche verwendet, amortisieren sich die Mehrkosten im Vergleich zu einem Trockner der Effizienzklasse B in weniger als vier Jahren.

Das Einzigartige an blueTherm ist die automatische Flusenreinigung – eine Art Dusche für den Kondensator. Sie spart Energie und ist komfortabel, weil der Verbraucher das Sieb niemals leeren muss. Die neue Siemens-Technik pumpt das Kondenswasser in einen Behälter an der Oberseite des Trockners und spült die Flusen damit viermal pro Trockenvorgang weg. Die Flusen setzen sich im Wasserbehälter ab und werden beim Leeren automatisch ausgespült. Der Energieverbrauch bleibt dadurch während der gesamten Lebensdauer konstant niedrig. Bei herkömmlichen Kondenstrocknern muss der Nutzer die oft schwer zugänglichen Flusenfilter von Hand reinigen. Die Flusen, die sich am Kondensator oder in Filtern absetzen, erschweren die Wärmeübertragung und das System ist nicht mehr effizient.

Die Wärmepumpe ist das Herzstück des Trockners. Diese Pumpe kann Wärme zwischen verschiedenen Reservoirs hin- und herbewegen. Die Energie, die in der warmen Trocknerluft und im Wasserdampf steckt, wird so zwischengespeichert und anschließend wieder zum Heizen verwendet. Das wird erreicht durch eine ausgeklügelte Steuerung des gesamten Wärmehaushalts im Trockner. So geht keine Wärmeenergie nach außen verloren, was den Stromverbrauch erheblich senkt. (IN 2009.07.1)

Dr. Norbert Aschenbrenner | Siemens InnovationNews
Weitere Informationen:
http://www.siemens.de/innovation

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