Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Null Watt – null Kosten: Wer clever ist, schaltet richtig ab

15.06.2010
Täglich verbrauchen Bürogeräte wie PC, Monitor, Drucker, Scanner und Kopierer Unsummen an Energie im Standby-Betrieb. Jedes Watt an Leerlaufleistung verursacht Kosten und ist meist überflüssig. Wie sich die Energieeffizienz der Informations- und Kommunikationstechnologie verbessern lässt, hat das saarländische Unternehmen grebitex gezeigt.

Die grebitex GmbH hat ein System entwickelt, das es erlaubt, einen PC sowie die angeschlossenen Peripherie-Geräte nicht nur auf den üblichen „Standby-Modus“ zu schalten, sondern – und das ist neu – auf einen wirklichen „Aus-Modus“ mit Null Watt Verbrauch.


Null-Watt-Verbrauch durch eine vollständige Netztrennung

Der PC und alle angeschlossenen Zusatzverbraucher werden nach dem Herunterfahren ohne Zutun des Benutzers vollständig vom 230 V Netz getrennt und verbrauchen dadurch kein einziges Watt mehr. Soll der PC danach wieder gestartet werden, so ist dies durch das Betätigen des Start-Tasters jederzeit wie üblich möglich. Der sogenannte Modul-Umschalter kann den PC unabhängig vom Betriebszustand dauerhaft in den Standby-Modus versetzen, falls dies zum Beispiel für Modem- oder Fax-Empfang erforderlich sein sollte.

Der „Aus-Modus“ garantiert nach dem Herunterfahren des PC einen Null-Watt-Standby-Verbrauch und eine vollständige Netztrennung. Damit lassen sich Energiekosten erheblich reduzieren. Dies ist nicht nur für Privathaushalte interessant, sondern insbesondere auch für Unternehmen mit vielen PC’s und einer großen Anzahl an Peripheriegeräten.

Das System kann in herkömmliche PC-Netzteile integriert werden. Der Einbau ist denkbar einfach: Der Ein/Aus-Schalter des Computers wird – nicht wie üblich – an das Mainboard angeschlossen, sondern an das Netzteil, welches dann wiederum mit dem entsprechenden Anschluss auf dem Board verbunden wird. So kann der PC – wie gewohnt – auch dann eingeschaltet werden, wenn er komplett vom Netz getrennt wurde. Ein Transfer dieser Technologie auf andere Geräte der Unterhaltungselektronik ist ebenfalls möglich.

Die Mitarbeiter der grebitex GmbH arbeiten bereits an der Weiterentwicklung des Gerätes. Zur CeBIT 2011 wollen sie eine vollends netzwerkfähige Komponente präsentieren.

Kontakt:
Michael Biehl
grebitex GmbH
Kleine Berstraße 25 66333 Völklingen
Telefon: 0 68 98/70 52 63
E-Mail: info@grebitex.com

Helga Hansen | Innovationseinblicke Saarland
Weitere Informationen:
http://www.geniales-saarland.de
http://www.grebitex.com

Weitere Berichte zu: Energieeffizienz Leerlaufleistung Null Watt Standby-Betrieb

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Energie und Elektrotechnik:

nachricht Weltweit erste Solarstraße in Frankreich eingeweiht
16.01.2017 | Wissenschaftliche Abteilung, Französische Botschaft in der Bundesrepublik Deutschland

nachricht Greifswalder Plasmaforscher erforschen Nanomaterialien für effiziente Energiespeicherung
13.01.2017 | Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Energie und Elektrotechnik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Mit solaren Gebäudehüllen Architektur gestalten

Solarthermie ist in der breiten Öffentlichkeit derzeit durch dunkelblaue, rechteckige Kollektoren auf Hausdächern besetzt. Für ästhetisch hochwertige Architektur werden Technologien benötigt, die dem Architekten mehr Gestaltungsspielraum für Niedrigst- und Plusenergiegebäude geben. Im Projekt »ArKol« entwickeln Forscher des Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern aktuell zwei Fassadenkollektoren für solare Wärmeerzeugung, die ein hohes Maß an Designflexibilität erlauben: einen Streifenkollektor für opake sowie eine solarthermische Jalousie für transparente Fassadenanteile. Der aktuelle Stand der beiden Entwicklungen wird auf der BAU 2017 vorgestellt.

Im Projekt »ArKol – Entwicklung von architektonisch hoch integrierten Fassadekollektoren mit Heat Pipes« entwickelt das Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern...

Im Focus: Designing Architecture with Solar Building Envelopes

Among the general public, solar thermal energy is currently associated with dark blue, rectangular collectors on building roofs. Technologies are needed for aesthetically high quality architecture which offer the architect more room for manoeuvre when it comes to low- and plus-energy buildings. With the “ArKol” project, researchers at Fraunhofer ISE together with partners are currently developing two façade collectors for solar thermal energy generation, which permit a high degree of design flexibility: a strip collector for opaque façade sections and a solar thermal blind for transparent sections. The current state of the two developments will be presented at the BAU 2017 trade fair.

As part of the “ArKol – development of architecturally highly integrated façade collectors with heat pipes” project, Fraunhofer ISE together with its partners...

Im Focus: Mit Bindfaden und Schere - die Chromosomenverteilung in der Meiose

Was einmal fest verbunden war sollte nicht getrennt werden? Nicht so in der Meiose, der Zellteilung in der Gameten, Spermien und Eizellen entstehen. Am Anfang der Meiose hält der ringförmige Proteinkomplex Kohäsin die Chromosomenstränge, auf denen die Bauanleitung des Körpers gespeichert ist, zusammen wie ein Bindfaden. Damit am Ende jede Eizelle und jedes Spermium nur einen Chromosomensatz erhält, müssen die Bindfäden aufgeschnitten werden. Forscher vom Max-Planck-Institut für Biochemie zeigen in der Bäckerhefe wie ein auch im Menschen vorkommendes Kinase-Enzym das Aufschneiden der Kohäsinringe kontrolliert und mit dem Austritt aus der Meiose und der Gametenbildung koordiniert.

Warum sehen Kinder eigentlich ihren Eltern ähnlich? Die meisten Zellen unseres Körpers sind diploid, d.h. sie besitzen zwei Kopien von jedem Chromosom – eine...

Im Focus: Der Klang des Ozeans

Umfassende Langzeitstudie zur Geräuschkulisse im Südpolarmeer veröffentlicht

Fast drei Jahre lang haben AWI-Wissenschaftler mit Unterwasser-Mikrofonen in das Südpolarmeer hineingehorcht und einen „Chor“ aus Walen und Robben vernommen....

Im Focus: Wie man eine 80t schwere Betonschale aufbläst

An der TU Wien wurde eine Alternative zu teuren und aufwendigen Schalungen für Kuppelbauten entwickelt, die nun in einem Testbauwerk für die ÖBB-Infrastruktur umgesetzt wird.

Die Schalung für Kuppelbauten aus Beton ist normalerweise aufwändig und teuer. Eine mögliche kostengünstige und ressourcenschonende Alternative bietet die an...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aquakulturen und Fangquoten – was hilft gegen Überfischung?

16.01.2017 | Veranstaltungen

14. BF21-Jahrestagung „Mobilität & Kfz-Versicherung im Fokus“

12.01.2017 | Veranstaltungen

Leipziger Biogas-Fachgespräch lädt zum "Branchengespräch Biogas2020+" nach Nossen

11.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Weltweit erste Solarstraße in Frankreich eingeweiht

16.01.2017 | Energie und Elektrotechnik

Proteinforschung: Der Computer als Mikroskop

16.01.2017 | Biowissenschaften Chemie

Vermeintlich junger Stern entpuppt sich als galaktischer Greis

16.01.2017 | Physik Astronomie