Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

LED- und Energiesparlampen bei EcoTopTen

28.08.2012
Am 1. September 2012 verabschieden sich die 25 und 40 Watt Glühlampen aus dem europäischen Markt. Energieeffiziente Alternativen finden Verbraucherinnen und Verbraucher jetzt auf EcoTopTen.

Die Informationsplattform für nachhaltigen Konsum des Öko-Instituts bietet erstmalig eine Marktübersicht für LED-Lampen. Pünktlich zum endgültigen Aus für herkömmliche Glühlampen haben die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Öko-Instituts außerdem die EcoTopTen-Marktübersicht für Energiesparlampen auf den neuesten Stand gebracht.

Marktübersicht LED-Lampen bei EcoTopTen
http://www.ecotopten.de/prod_lampen_led_prod.php

Marktübersicht Energiesparlampen bei EcoTopTen
http://www.ecotopten.de/prod_lampen_esl_prod.php

„Verbraucherinnen und Verbraucher können sich auf der Suche nach einer langlebigen und stromsparenden Alternative zur Glühlampe auf www.ecotopten.de schnell und systematisch informieren“, so Tobias Schleicher, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Öko-Institut. Sowohl die LED-Lampen, als auch die Energiesparlampen sind in der jeweiligen Marktübersicht nach Energieeffizienz, Helligkeit und Form sortiert.
Strom und Geld sparen mit LED

Obwohl LED-Lampen in der Anschaffung noch relativ teuer sind, lässt sich mit ihnen langfristig eine Menge Geld sparen: Die jährlichen Gesamtkosten, das heißt, die Anschaffungskosten plus die jährlich anfallenden Stromkosten, betragen häufig nur ein Viertel der ineffizienteren und kurzlebigeren Halogenglühlampen.

Denn LED-Lampen benötigen im Vergleich zu Halogenglühlampen etwa 70 Prozent weniger Strom, im Vergleich zu herkömmlichen Glühlampen sogar bis zu 90 Prozent weniger. Das gilt gleichermaßen für die energiebedingten CO2-Emmissionen.

Schleicher rät Verbrauchern, auf die Qualitätsunterschiede bei den LED-Lampen zu achten und verweist auf die anspruchsvollen EcoTopTen-Kriterien: „Die LED-Lampen, die die EcoTopTen-Kriterien erfüllen, gehören zu den hochwertigsten am Markt. Bei einer Brenndauer von knapp drei Stunden täglich weisen sie eine Lebensdauer von 20 Jahren auf und sind mindestens 50.000 Mal schaltbar“.

Aktualisierte Marktübersicht Energiesparlampen

Energiesparlampen sind im Vergleich zu LED-Lampen bisher noch die deutlich preiswertere Alternative. Auch sie verbrauchen sehr viel weniger Strom und rentieren sich finanziell schon nach etwas mehr als einem Jahr. Darüber hinaus sprechen gute lichttechnische Eigenschaften wie etwa warme Weißtöne, eine schnelle Aufstartzeit und eine lange mittlere Lebensdauer sowie eine hohe Schaltfestigkeit für die EcoTopTen-Energiesparlampen.

Richtige Entsorgung von LED- und Energiesparlampen

Ein wichtiges Kriterium für Energiesparlampen, die bei EcoTopTen gelistet werden, ist ein maximaler Quecksilbergehalt von zwei Milligramm. Er ist auch der Grund, warum Verbraucher zur sachgerechten Entsorgung verpflichtet sind. Werden Energiesparlampen dem Recycling zugeführt, kann das schädliche Quecksilber sicher entsorgt werden. Auch LED-Lampen gehören als Elektrokleingeräte nicht in den herkömmlichen Hausmüll. Das Sammelnetz „Lichtzeichen“ http://www.lightcycle.de informiert Verbraucherinnen und Verbraucher über die nächstgelegene Sammelstelle.
Über EcoTopTen:

EcoTopTen ist eine groß angelegte Kampagne für nachhaltigen Konsum und Produktinnovationen im Massenmarkt, die das Öko-Institut initiiert hat. In regelmäßigen Abständen empfehlen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eine Auswahl an hochwertigen, so genannten EcoTopTen-Produkten, die ein angemessenes Preis-Leistungsverhältnis haben und aus Umweltsicht allesamt Spitzenprodukte sind. Typische Produkte, die die EcoTopTen-Kriterien nicht erfüllen, werden zum Vergleich vorgestellt. Damit können EcoTopTen-Marktübersichten die Kaufentscheidung für rundum gute Produkte erleichtern. Sie finden sie im Internet auf www.ecotopten.de unter der Rubrik „Produktempfehlungen“.

Seit Januar 2012 wird EcoTopTen im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative vom Bundesministerium für Umwelt Naturschutz und Reaktorsicherheit gefördert. Kooperationspartner ist UTOPIA. Ebenfalls seit Januar 2012 wird EcoTopTen außerdem im Rahmen des Projekts EuroTopTen Max durch das Intelligent Energie Europe Programm der EU gefördert. Zusammen mit 22 europäischen Partnern soll das Topten-Konzept in 20 europäischen Ländern weiter umgesetzt werden. Ergänzt wird die Finanzierung durch Spendengelder, die das Öko-Institut für EcoTopTen eingeworben hatte.
Wollen Sie regelmäßig über EcoTopTen informiert werden? Abonnieren Sie den EcoTopTen-Newsletter und senden Sie eine E-Mail an anmeldung@ecotopten.de

Ansprechpartner und -partnerin am Öko-Institut:

Dr. Dietlinde Quack
Projektleiterin der Kampagne EcoTopTen und Leiterin der Gruppe Konsum im Institutsbereich Produkte & Stoffströme
Öko-Institut e.V.
Telefon: +49 761 45295-248
E-Mail: d.quack@oeko.de
Tobias Schleicher
Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Institutsbereich Produkte & Stoffströme
Öko-Institut e.V.
Telefon: +49 761 45295-277
E-Mail: t.schleicher@oeko.de
Das Öko-Institut ist eines der europaweit führenden, unabhängigen Forschungs- und Beratungsinstitute für eine nachhaltige Zukunft. Seit der Gründung im Jahr 1977 erarbeitet das Institut Grundlagen und Strategien, wie die Vision einer nachhaltigen Entwicklung global, national und lokal umgesetzt werden kann. Das Institut ist an den Standorten Freiburg, Darmstadt und Berlin vertreten.

Neues vom Öko-Institut auf Twitter: http://twitter.com/oekoinstitut

Interesse an eco@work, dem kostenlosen E-Paper des Öko-Instituts?
Abo unter http://www.oeko.de/newsletter_ein.php

Kontakt Pressestelle:
Tel.: +49 761 452 95-222
Fax: +49 761 452 95-288
E-Mail: presse@oeko.de

Mandy Schoßig
Leiterin Öffentlichkeit & Kommunikation
Öko-Institut e.V.
Schicklerstr. 5-7
D-10179 Berlin

Tel.: +49(0)30-40 50 85-334
Fax: +49(0)30-40 50 85-388
E-Mail: m.schossig@oeko.de

Mandy Schoßig | idw
Weitere Informationen:
http://www.oeko.de
http://www.ecotopten.de/download/EcoTopTen_Kriterien_LED_2012.pdf
http://www.oeko.de/files/download/application/pdf/fqa_lampen_de.pdf

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Energie und Elektrotechnik:

nachricht Neuro-Robotik ermöglicht Querschnittsgelähmten selbstständig zu essen
07.12.2016 | Eberhard Karls Universität Tübingen

nachricht Höhere Energieeffizienz durch Brennhilfsmittel aus Porenkeramik
05.12.2016 | Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Energie und Elektrotechnik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Im Focus: Significantly more productivity in USP lasers

In recent years, lasers with ultrashort pulses (USP) down to the femtosecond range have become established on an industrial scale. They could advance some applications with the much-lauded “cold ablation” – if that meant they would then achieve more throughput. A new generation of process engineering that will address this issue in particular will be discussed at the “4th UKP Workshop – Ultrafast Laser Technology” in April 2017.

Even back in the 1990s, scientists were comparing materials processing with nanosecond, picosecond and femtosesecond pulses. The result was surprising:...

Im Focus: Wie sich Zellen gegen Salmonellen verteidigen

Bioinformatiker der Goethe-Universität haben das erste mathematische Modell für einen zentralen Verteidigungsmechanismus der Zelle gegen das Bakterium Salmonella entwickelt. Sie können ihren experimentell arbeitenden Kollegen damit wertvolle Anregungen zur Aufklärung der beteiligten Signalwege geben.

Jedes Jahr sind Salmonellen weltweit für Millionen von Infektionen und tausende Todesfälle verantwortlich. Die Körperzellen können sich aber gegen die...

Im Focus: Shape matters when light meets atom

Mapping the interaction of a single atom with a single photon may inform design of quantum devices

Have you ever wondered how you see the world? Vision is about photons of light, which are packets of energy, interacting with the atoms or molecules in what...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Das Universum enthält weniger Materie als gedacht

07.12.2016 | Physik Astronomie

Partnerschaft auf Abstand: tiefgekühlte Helium-Moleküle

07.12.2016 | Physik Astronomie

Bakterien aus dem Blut «ziehen»

07.12.2016 | Biowissenschaften Chemie