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ESMT veröffentlicht Innovationsindex für Energiewirtschaft

11.01.2012
- RWE und EDF schneiden von 15 Unternehmen am besten ab
- ESMT Innovationsindex 2010 umfasst neben Forschungsausgaben auch Produktivität und Nachhaltigkeit

Der im Januar 2012 erstmals veröffentlichte ESMT Innovationsindex 2010 untersucht die Innovationskraft von 15 führenden europäischen Unternehmen der Energiewirtschaft. Der Index setzt sich aus den drei unterschiedlich gewichteten Teilindizes Forschung, Nachhaltigkeit und Produktivität zusammen.

Die vorderen Plätze des ESMT Innovationsindex 2010 erreichten RWE und Electricité de France (EDF) vor allem durch ihre hohen Investitionen in Forschung und Entwicklung. Durch hohe Werte auch im Bereich Nachhaltigkeit zeichnen sich die nächstplatzierten Unternehmen Iberdrola, GDF-Suez und Energias de Portugal (EDP) aus.

In der unabhängigen wissenschaftlichen Studie ziehen die Autoren Christoph Burger und Dr. Jens Weinmann der ESMT European School of Management and Technology insgesamt eine positive Bilanz des Innovationsprozesses in der Energiewirtschaft von 2007 bis 2010. „Im untersuchten Zeitraum hat sich der Forschungsetat der Unternehmen um 40 Prozent auf mehr als 1,5 Milliarden Euro erhöht“, kommentiert Christoph Burger, Energieexperte und Managing Director von ESMT Customized Solutions, die Ergebnisse. Außerdem hätte sich die alternative Energiegewinnung durch erneuerbare Energien wie Solarkraft, Wind und Biomasse mehr als verdoppelt.

Als wichtigster Baustein für eine erfolgreiche Innovationsstrategie fließt in den Index mit 50 Prozent der Forschungs-Subindex ein. Dieser weist neben der relativen und absoluten Wichtigkeit von Forschung im Unternehmen auch die Diversität der Forschung und die Anzahl der neu angemeldeten Patente aus. Produktivität und Nachhaltigkeit bestimmen jeweils 25 Prozent des ESMT Innovationsindex 2010. Während der Produktivitäts-Subindex den Verdienst je Stromerzeugung und Angestellten enthält, berücksichtigt der Nachhaltigkeits-Subindex den Anteil der erneuerbaren Energien und die Stromerzeugung im Verhältnis zur CO2-Emission. RWE platziert sich dank seiner hohen Werte im Bereich Forschung mit 70,6 von 100 Punkten auf dem ersten Platz des Index. EDF folgt mit 57,7 Punkten und kann Defizite im Bereich Produktivität durch eine gute Leistung im Forschungs-Subindex ausgleichen.

Den gesamten ESMT Innovationsindex 2010 finden Sie zum Download hier: http://www.esmt.org/en/341969

Pressekontakt
Ulrike Schwarzberg, +49 (0)30 21231-1066, ulrike.schwarzberg@esmt.org
Martha Ihlbrock, +49 (0)30 21 231-1043, martha.ihlbrock@esmt.org
Über ESMT
ESMT European School of Management and Technology wurde im Oktober 2002 auf Initiative von 25 führenden globalen Unternehmen und Verbänden gegründet. Die internationale Business School bietet Vollzeit- und berufsbegleitende Executive MBA-Programme sowie Management-Weiterbildung. ESMT konzentriert sich auf drei Schwerpunkte: verantwortungsvolles und nachhaltiges Leadership, europäische Wettbewerbsfähigkeit und Technologiemanagement. Zusätzlich bietet die Business School eine interdisziplinäre Plattform zwischen Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. ESMT ist eine staatlich anerkannte private wissenschaftliche Hochschule mit Sitz in Berlin und einem zweiten Campus in Schloss Gracht bei Köln.

Ulrike Schwarzberg | idw
Weitere Informationen:
http://www.esmt.org

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