Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

"Großbritannien hat großes Wasserstoff-Potential"

18.04.2002


BMW CleanEnergy World Tour 2002 in London: Prototype of the BMW 745h with
the Tower Bridge as a background. P0007350 BMW Group PressClub: www.press.bmwgroup.com

© BMW AG. Nur für Pressezwecke


Der designierte Vorstandsvorsitzende der BMW Group, Dr. Helmut Panke, auf der CleanEnergy WorldTour 2002

"Wir sind mit unserem CleanEnergy-Projekt nach Großbritannien gekommen, weil dieses Land ein großes Potential für eine führende Rolle in der Wasserstoffgesellschaft hat," sagte Dr. Helmut Panke, der designierte Vorstandsvorsitzende der BMW Group, vor einem Publikum von Politikern, Industrieexperten und Wissenschaftlern im Science Museum London.

Die britische Hauptstadt ist erste europäische Station der BMW CleanEnergy World Tour 2002. Die Tour rund um den Wasserstoff hat das Ziel, die Einführung von Wasserstoff als Kraftstoff der Zukunft voranzutreiben und Partnerschaften mit anderen Organisationen zur Unterstützung dieses Vorhabens zu gründen.

60 Prozent Reduzierung der CO2 Emissionen als Ziel

Seit die Royal Commission for Environmental Pollution eine 60 prozentige Reduzierung des Treibhausgases CO2 bis 2050 forderte, ist Wasserstoff zunehmend in den Blickpunkt der langfristigen Energieplanung in Großbritannien gelangt - nur mit dem sauberen Energieträger besteht die Chance, solche ambitionierten Ziele zu erreichen.

Wenn flüssiger Wasserstoff für den Antrieb eines Verbrennungsmotors genutzt wird, entstehen keine CO2 Emissionen. Die Vision der BMW Group ist es, dass Wasserstoff, gewonnen aus Wasser und regenerativen Ressourcen (wie Sonne, Wind und Wasser) erzeugt und durch ein Netzwerk von Wasserstoff-Tankstellen verfügbar gemacht wird.

Großbritannien bietet beträchtliche regenerative Energieressourcen

Großbritannien hat das Potenzial, eine führende Rolle in der sich entwickelnden Wasserstoffwirtschaft zu spielen.Das Land verfügt über große Ressoucen an regenerativen Energiequellen wie Wind- und Wasserkraft zur sauberen Erzeugung von Elektrizität, aus der durch Elektrolyse Wasserstoff aus Wasser gewonnen wird.

Folgerichtig könnte damit Großbritannien zu einem der größten Wasserstoff-Produzenten in Europa werden.

Die BMW Group ist bereit, in den nächsten Jahren erhebliche Investitionen für die Wasserstofftechnologie vorzunehmen. Notwendige Voraussetzung ist allerdings eine klare Entscheidung der Politik für den Wasserstoff mit verlässlichen Rahmenbedingungen. Außerdem muss eine Infrastruktur für den Wasserstoff entwickelt werden.

Einzigartiges Konzept: BMW Automobile fahren mit Benzin und Wasserstoff

Das Ende des Zeitalters für fossile Brennstoffe wird nicht das Ende des Automobils bedeuten oder das Ende der Nachfrage von individueller Mobilität: Die BMW Group ist weltführend in der Planung und Entwicklung von wasserstoffbetriebenen Verbrennungsmotoren. In wenigen Jahren wird die BMW Group auf Basis der neuen 7er-Reihe ein Wasserstoffauto in Serie anbieten.

Die BMW Group hat dazu einen "bivalenten" Motor entwickelt, der sowohl mit herkömmlichen Benzin als auch mit Wasserstoff läuft. Mit dem Einsatz eines solchen Motors kann der Kunde auch ohne voll ausgebautes Netzwerk an Wasserstoff-Tankstellen mit dem nachhaltigen Energieträger der Zukunft mobil sein und gegebenenfalls auch Benzin tanken.

Dr. Helmut Panke sagte während des Events in London: "Aus diesem Grund bin ich überzeugt, dass unser bivalentes Konzept ein wichtiger Schlüssel zur Einführung der Wasserstoff-Infrastruktur sein wird."

Während der Entwicklung haben Prototypen aus der Fahrzeugforschung bereits über 170.000 Kilometer zurückgelegt.

Partnerschaften zur Sicherstellung des Kraftstoffs der Zukunft

Das Energieunternehmen BP unterstützt die BMW CleanEnergy World Tour 2002 und engagiert sich in der Entwicklung von Wasserstoff als Kraftstoff. David Baldry, Vizepräsident von BP, sagte dazu: "Wasserstoff spielt eine Schlüsselrolle in der Zukunft der sauberen Kraftstoffe."

BP wird die erste Wasserstoff-Tankstelle in London 2003 in Betrieb nehmen.

Andreas Klugescheid | ots

Weitere Berichte zu: Kraftstoff Wasserstoff

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Energie und Elektrotechnik:

nachricht Wärme in Strom: Thermoelektrische Generatoren aus Nanoschichten
16.03.2017 | Universität Duisburg-Essen

nachricht Flüssiger Treibstoff für künftige Computer
15.03.2017 | Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETH Zürich)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Energie und Elektrotechnik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Im Focus: Auf der Spur des linearen Ubiquitins

Eine neue Methode ermöglicht es, den Geheimcode linearer Ubiquitin-Ketten zu entschlüsseln. Forscher der Goethe-Universität berichten darüber in der aktuellen Ausgabe von "nature methods", zusammen mit Partnern der Universität Tübingen, der Queen Mary University und des Francis Crick Institute in London.

Ubiquitin ist ein kleines Molekül, das im Körper an andere Proteine angehängt wird und so deren Funktion kontrollieren und verändern kann. Die Anheftung...

Im Focus: Tracing down linear ubiquitination

Researchers at the Goethe University Frankfurt, together with partners from the University of Tübingen in Germany and Queen Mary University as well as Francis Crick Institute from London (UK) have developed a novel technology to decipher the secret ubiquitin code.

Ubiquitin is a small protein that can be linked to other cellular proteins, thereby controlling and modulating their functions. The attachment occurs in many...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

Über Raum, Zeit und Materie

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Besser lernen dank Zink?

23.03.2017 | Biowissenschaften Chemie

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Innenraum-Ortung für dynamische Umgebungen

23.03.2017 | Architektur Bauwesen