Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Der EnBW Kraftwerkspark

08.06.2007
Der EnBW Kraftwerkspark
- Investitionen in moderne Technik und erneuerbare Energien für den globalen Klimaschutz –
Im Rahmen des konsequenten Einsatzes für den Ausbau erneuerbarer Energien und die drastische Reduktion der Treibhausgas-Emissionen, investiert die EnBW in zukunftsfähige Kraftwerke und geht neue Wege bei der Entwicklung innovativer Kraftwerkstypen. Fokus der täglichen Arbeit der Mitarbeiter der EnBW Kraftwerke AG, der Betreiberin des EnBW Kraftwerksparks, ist die langfristig zuverlässige, ökologisch und ökonomisch verantwortliche Stromversorgung auf Basis eines ausgewogenen Erzeugungsportfolios.

Der Kraftwerkspark umfasst modernste Anlagen bzw. in der Entwicklung befindliche Prototypen zur Energiegewinnung aus herkömmlichen fossilen Energieträgern, regenerativen Energien, Kernkraft, aber auch innovativen Energiequellen wie der Brennstoffzelle, Meeres- und Windenergie. Videos zu den einzelnen Kraftwerkstypen finden Sie hier.

Mittels moderner Technik leistet die EnBW einen Beitrag zur Ressourcenschonung und zum globalen Klimaschutz. Die EnBW unterstützt technische Innovationen aber auch über die eigenen Unternehmensgrenzen hinaus - als Partner der Forschungsinitiativen „Kraftwerke des 21. Jahrhunderts“ und „COMTES700“ . Beide Forschungsinitiativen konzentrieren sich auf Innovationen für die Effizienzsteigerung von konventionellen Kraftwerken und die Reduzierung ihrer CO2-Emissionen.

Fossile Kraftwerke mit hochmoderner Technik arbeiten effizient und klimaschonend

In Deutschland liegt der Anteil des Stroms aus fossilen Kraftwerken bei rund 60%. Fossile Energieträger werden auch in absehbarer Zeit einen wesentlichen Beitrag zur Energieversorgung leisten. Aus diesem Grund setzt die EnBW in ihren zehn Kohlekraftwerken auf technische Innovationen, z. B. auf die Effizienzsteigerung dank Retrofit. Dabei handelt es sich um Turbinenschaufeln mit optimierter Form, die bei gleicher Brennstoffmenge mehr Energie gewinnen.
Die Investitionen zeichnen sich bereits heute aus: Dank fortschrittlicher Großfeuertechnik zählt das Braunkohlekraftwerk Lippendorf zu den effektivsten Anlagen der Welt und das Steinkohlekraftwerk Altbach zu den modernsten Kraftwerken seiner Art in Deutschland.

Der Ausbau regenerativer Energien hat einen wesentlichen Anteil am Energie-Mix der EnBW

Mit ihren 62 Laufwasserkraftwerken und zwölf Pumpspeicherkraftwerken erreicht die EnBW eine installierte Leistung von rund 3.300 Megawatt. Damit ist das Potenzial der Wasserkraft jedoch noch nicht ausgeschöpft. Insbesondere im Rahmen der Förderung der „Großen Wasserkraft“ ab fünf Megawatt Leistung entstehen durch den Aus- bzw. Umbau hocheffiziente Anlagen wie Iffezheim und vor allem Rheinfelden.

Das Laufwasserkraftwerk Rheinfelden soll ab Fertigstellung des Ausbaus 2010/11 mit seinen vier neuen Rohrturbinen 100 MW Leistung für rund 165.000 Haushalte erzeugen. Damit ist es das bundesweit größte Bau- und Investitionsvorhaben im Bereich regenerativer Energien – oder in den Worten von Prof. Dr. Utz Claassen: „eine Investition für ein Jahrhundert“.

Die EnBW ist führend im Bau neuer Kraftwerkstypen

Ein enormes, bislang ungenutztes Potenzial steckt in der Energie aus Meereswellen, die allein in Europa Schätzungen zufolge zehn Millionen Haushalte mit Strom versorgen könnten. Dieses Potenzial erschließt die EnBW mit dem Bau des ersten deutschen Wellenkraftwerks an der Nordseeküste. Die in Kooperation mit dem Land Niedersachsen und der Voith Siemens Hydro Power Generation GmbH & Co. KG entstehende Anlage soll ab 2010/11 rund 250 KW Leistung erbringen.

Ähnliche Pionierarbeit leistet die EnBW bei der Brennstoffzelle, deren Einsatz sie als erstes deutsches Energieunternehmen bereits seit 2005 erfolgreich in der Praxis testet – so z. B. das „Hot Module“ im Reifenwerk Michelin in Karlsruhe, das in 24.000 Betriebsstunden mehr als vier Mio. KW Strom erzeugt hat.

Eine Weltneuheit: der Bau des ersten Druckluftspeicherkraftwerks

Da Windkraftanlagen ihre Energie nicht immer dann erzeugen, wann sie gebraucht wird, setzt die EnBW mit der Entwicklung des weltweit ersten Druckluftspeicherkraftwerks auf die „Energiezwischenlagerung“.

In unterirdischen Speicherräumen wird der Strom durch Kompression von Luft gespeichert. Damit können Bedarfsspitzen optimal bedient werden. Die bei der Kompression entstehende Wärme wird ebenfalls sinnvoll verwendet. Denn nur so arbeitet das Kraftwerk umweltfreundlich und mit einem optimalen Wirkungsgrad von bis zu 70 %.

Das in Kooperation mit deutschen Industrieunternehmen und dem Land Niedersachsen entstehende Druckluftspeicherkraftwerk nach adiabatem Prinzip soll 2011 ans Netz gehen und zwischen 100 und 250 MW elektrische Leistung erbringen.

Dorota Zacirka | EnBW
Weitere Informationen:
http://www.enbw.com

Weitere Berichte zu: Effizienzsteigerung Kraftwerk Kraftwerkspark

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Energie und Elektrotechnik:

nachricht Graduiertenschule HyPerCells entwickelt hocheffiziente Perowskit- Dünnschichtsolarzelle
17.08.2017 | Universität Potsdam

nachricht Lasersensoren LAH-G1 – Optische Abstandssensoren mit Messwertanzeige
15.08.2017 | WayCon Positionsmesstechnik GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Energie und Elektrotechnik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Im Focus: Exotische Quantenzustände: Physiker erzeugen erstmals optische „Töpfe" für ein Super-Photon

Physikern der Universität Bonn ist es gelungen, optische Mulden und komplexere Muster zu erzeugen, in die das Licht eines Bose-Einstein-Kondensates fließt. Die Herstellung solch sehr verlustarmer Strukturen für Licht ist eine Voraussetzung für komplexe Schaltkreise für Licht, beispielsweise für die Quanteninformationsverarbeitung einer neuen Computergeneration. Die Wissenschaftler stellen nun ihre Ergebnisse im Fachjournal „Nature Photonics“ vor.

Lichtteilchen (Photonen) kommen als winzige, unteilbare Portionen vor. Viele Tausend dieser Licht-Portionen lassen sich zu einem einzigen Super-Photon...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

European Conference on Eye Movements: Internationale Tagung an der Bergischen Universität Wuppertal

18.08.2017 | Veranstaltungen

Einblicke ins menschliche Denken

17.08.2017 | Veranstaltungen

Eröffnung der INC.worX-Erlebniswelt während der Technologie- und Innovationsmanagement-Tagung 2017

16.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Eine Karte der Zellkraftwerke

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Chronische Infektionen aushebeln: Ein neuer Wirkstoff auf dem Weg in die Entwicklung

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Computer mit Köpfchen

18.08.2017 | Informationstechnologie