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Humanitäres Minensuchgerät mit optischer Ortsreferenzierung

08.03.2006


Aktuell wird in einem von der EU geförderten Projekt mit Beteiligung des Instituts für Allgemeine Elektrotechnik der Universität Rostock an der Entwicklung eines neuartigen humanitären Minensuchgerätes auf der Basis von Metalldetektoren gearbeitet.


Messobjekt: gebogener Draht in 2,5 cm unter einem Metalldetektor (Quelle: Uni Rostock)


Bildrekonstruktion auf Grundlage der ortsaufgelösten Rohdaten (Quelle: Uni Rostock)



Dabei ist die Bestimmung der Form des nichtsichtbaren Objektes (Landmine oder ungefährliches Metallteil) das zentrale Ziel. Innerhalb des Projektes müssen Feldsimulationen durchgeführt und die Sensorik angepasst werden. Um den Daten des magnetischen Feldes jeweils einen konkreten Ort zuweisen zu können, ist die Bestimmung der aktuellen Position über Grund mit einer Genauigkeit von ca. 1 mm eine entscheidende Aufgabe. GPS-Systeme sind zu ungenau. Beschleunigungssensoren versagen beim Stillstand des Messsystems über Grund. Erste Untersuchungen haben gezeigt, dass optische 2-D-Messverfahren sehr gut geeignet sind. Diese neuartigen Minensuchgeräte sollen weltweit tausendfach eingesetzt werden, so dass die Kosten des Messsystems überschaubar bleiben müssen.

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»Messtechnik »Minensuchgerät


Das System wird im Rahmen der Sonderschau "Berührungslose Messtechnik" anlässlich der Control 2006 in Sinsheim, 9. bis 12. Mai, in Halle 7, Stand 7228, vorgestellt. Die Sonderschau will einen Beitrag zur Verbreiterung der Akzeptanz berührungsloser Messtechnik leisten, indem an einigen ausgewählten Exponaten die Konstruktionsprinzipien, Eigenheiten und Grenzen der neuen Messmöglichkeiten demonstriert werden. Die Sonderschau findet mit Unterstützung der P. E. Schall GmbH, den Mitgliedern des Control-Messebeirats und der Fraunhofer-Allianz Vision statt.

Fachliche Anfragen:
Uni Rostock
Lehrstuhl für Allgemeine Elektrotechnik
Dr.-Ing. Swen Bergeler
Telefon: +49 381 498-3473
swen.bergeler@uni-rostock.de

Presse-Anfragen:
Fraunhofer-Allianz Vision
Regina Fischer, M. A.
Telefon: +49 9131 776-530
E-Mail: vision@fraunhofer.de

Die Fraunhofer-Allianz Vision ist ein Zusammenschluss von Fraunhofer-Instituten zu den Themen Bildverarbeitung, optische Inspektion und 3-D-Messtechnik, Röntgenmesstechnik und zerstörungsfreie Prüfung.

Regina Fischer M.A. | idw
Weitere Informationen:
http://www.vision.fraunhofer.de/de/4/projekte/284.html

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