Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Mit Sicherheit mobil!

15.11.2005


VitaSENS, ein vom Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS entwickeltes Messgerät zur Erfassung von Vitalparametern, überträgt diese jetzt drahtlos mit der ZigBee-Funktechnologie. Dieses neue Funkverfahren hat gegenüber dem bisher benutzten Bluetooth den entscheidenden Vorteil, dass es weniger Strom verbraucht und damit den Aktionsradius des Patienten erheblich erweitert.


Platzierung der fünf Sensoren und der Übertragungselektronik. Grafik: Fraunhofer IIS



VitaSENS erfasst laufend die Vitalparameter am menschlichen Körper und schickt sie drahtlos weiter. Mit Elektrokardiogramm, Pulsoximeter, Atmungssensor, Bewegungs-/Lagesensor und Temperatursensor stehen nun fünf nur zentimeter-


große Sensoren zur Verfügung, die in dieser Konfiguration zum Monitoring von Schlafstörungen Verwendung finden können. VitaSENS kann darüber hinaus im Klinik-, Sport- und Wellness-Bereich eingesetzt werden. Die Vitaldaten können auch unterwegs aufgezeichnet und via Handy zur Arztpraxis oder einem Callcenter gesendet werden.

In einer Notsituation stellt VitaSENS die Verbindung zum Arzt selbstständig her und schlägt Alarm. Der Einsatz der ZigBee-Funktechnologie verlängert die Akkulaufzeit wegen des geringeren Stromverbrauchs erheblich. Diese Lösung bietet Schutz für Risikopatienten oder auch für ältere Menschen, die alleine wohnen. Sogar Extrem- und Leistungssportler, die ihre körperliche Belastbarkeit bis an die Grenzen testen wollen, können - ohne in ihrer Mobilität beeinträchtigt zu sein - mit diesem System wirkungsvoll überwacht werden.


Die verwendeten Sendefrequenzen liegen im 2,4 GHz ISM-Band (Industrial, Scientific, Medical) und sind weltweit lizenzfrei nutzbar.

Mit der neuen VitaSENS-Version gelang den Forschern des Fraunhofer IIS eine weitere Verbesserung: Das EKG konnte von einem auf drei Kanäle erweitert werden. Eine miniaturisierte EKG-Schaltung greift über vier Elektroden am Oberkörper die Signale ab und liefert nun eine dreikanalige EKG-Ableitung nach Einthoven I, II und III.

Besuchen Sie uns auf der Medica vom 16. bis 19. November 2005 in Düsseldorf in Halle 10, Stand F05

Fraunhofer-Institut für
Integrierte Schaltungen IIS
Am Wolfsmantel 33
91058 Erlangen
Institutsleitung
Prof. Dr.-Ing. Heinz Gerhäuser
Ansprechpartner
Robert Couronné
Telefon +49 (0) 91 31/7 76-73 10
Fax +49 (0) 91 31/7 76-73 99
robert.couronne@iis.fraunhofer.de

Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Martina Spengler
Telefon +49 (0) 91 31/7 76-1 30
Fax +49 (0) 91 31/7 76-1 39
presse@iis.fraunhofer.de

Martina Spengler | idw
Weitere Informationen:
http://www.iis.fraunhofer.de

Weitere Berichte zu: VitaSENS Vitalparameter ZigBee-Funktechnologie

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Energie und Elektrotechnik:

nachricht Graduiertenschule HyPerCells entwickelt hocheffiziente Perowskit- Dünnschichtsolarzelle
17.08.2017 | Universität Potsdam

nachricht Lasersensoren LAH-G1 – Optische Abstandssensoren mit Messwertanzeige
15.08.2017 | WayCon Positionsmesstechnik GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Energie und Elektrotechnik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Topologische Quantenzustände einfach aufspüren

Durch gezieltes Aufheizen von Quantenmaterie können exotische Materiezustände aufgespürt werden. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommen Theoretische Physiker um Nathan Goldman (Brüssel) und Peter Zoller (Innsbruck) in einer aktuellen Arbeit im Fachmagazin Science Advances. Sie liefern damit ein universell einsetzbares Werkzeug für die Suche nach topologischen Quantenzuständen.

In der Physik existieren gewisse Größen nur als ganzzahlige Vielfache elementarer und unteilbarer Bestandteile. Wie das antike Konzept des Atoms bezeugt, ist...

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

International führende Informatiker in Paderborn

21.08.2017 | Veranstaltungen

Wissenschaftliche Grundlagen für eine erfolgreiche Klimapolitik

21.08.2017 | Veranstaltungen

DGI-Forum in Wittenberg: Fake News und Stimmungsmache im Netz

21.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Im Neptun regnet es Diamanten: Forscherteam enthüllt Innenleben kosmischer Eisgiganten

21.08.2017 | Physik Astronomie

Ein Holodeck für Fliegen, Fische und Mäuse

21.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Institut für Lufttransportsysteme der TUHH nimmt neuen Cockpitsimulator in Betrieb

21.08.2017 | Verkehr Logistik