Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Moderne Kraftwerke treiben drehzahlveränderliche Generatoren an

21.10.2003


In den letzten Jahren haben drehzahlveränderliche elektrische Maschinen eine rasante Weiterentwicklung erfahren, was zum großen Teil den technologischen Fortschritten bei den modernen Kraftwerken zu verdanken ist. Daher wurde es notwendig, das Design solcher Anlagen so zu optimieren, dass diese nicht mehr als herkömmliche Motoren bzw. Generatoren, die als Pumpen eingesetzt werden, sondern als modernere doppeltgespeiste Induktionsmaschinen arbeiten.



Ein elektrotechnisches Institut in der Tschechischen Republik hat jetzt einen Laborprototypen einer doppeltgespeisten Maschine konstruiert und gebaut, bei dem mit Direktumrichtern in den Rotorkreisen höhere Ausgangsleistungen erzielt werden. Im Projekt wurden die elektromechanischen Konversionswirkungsgrade und - was noch wichtiger ist - die variablen Drehzahlen untersucht, die so bemessen sein müssen, dass die Menge der erzeugten elektrischen Energie konstant gehalten werden kann.



Der Einsatz solcher Maschinen bietet zahlreiche Vorteile, so z.B. eine Erhöhung des elektromechanischen Konversionswirkungsgrades, die Möglichkeit einer sofortigen Energieeinspeisung und eine reaktive Leistungsregelung an der Schnittstelle zum Netz. Weitere Vorteile sind die Minderung negativer Einflüsse der Kavitation in Wasserkraftturbinen sowie hohe Wirkungsgrade im Generatorbetrieb, was der Technologie vielfältige Anwendungsmöglichkeiten erschließt.

Typische Anwendungen für doppeltgespeiste drehzahlveränderliche elektrische Maschinen finden sich im Gartenbau und in der Windenergienutzung. Insbesondere angesichts der weiter zunehmenden Errichtung von Windparks ist es wahrscheinlich, dass solche Anlagen immer häufiger zur Anwendung kommen werden. Das Institut setzt die weitere Erprobung und die Arbeit an künftigen industriellen Entwicklungen fort, strebt aber daneben auch eine Partnerschaft mit einem Unternehmen an, das sich mit Pumpspeicherkraftwerken und/oder Windkraftanlagen beschäftigt.

Kontakt:

Klara Cerna
Technology Centre AS CR
Rozvojova 135, 165 02 Prague 6
CZECH REPUBLIC
Tel: +420-2-203-90-722
Fax: +420-2-209-22-698
Email: cerna@tc.cas.cz

Klara Cerna | ctm
Weitere Informationen:
http://www.tc.cas.cz

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Energie und Elektrotechnik:

nachricht Wie Protonen durch eine Brennstoffzelle wandern
22.06.2017 | Empa - Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt

nachricht Omicron Diodenlaser mit höherer Ausgangsleistung und erweiterter Garantie
20.06.2017 | Omicron - Laserage Laserprodukte GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Energie und Elektrotechnik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Can we see monkeys from space? Emerging technologies to map biodiversity

An international team of scientists has proposed a new multi-disciplinary approach in which an array of new technologies will allow us to map biodiversity and the risks that wildlife is facing at the scale of whole landscapes. The findings are published in Nature Ecology and Evolution. This international research is led by the Kunming Institute of Zoology from China, University of East Anglia, University of Leicester and the Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research.

Using a combination of satellite and ground data, the team proposes that it is now possible to map biodiversity with an accuracy that has not been previously...

Im Focus: Klima-Satellit: Mit robuster Lasertechnik Methan auf der Spur

Hitzewellen in der Arktis, längere Vegetationsperioden in Europa, schwere Überschwemmungen in Westafrika – mit Hilfe des deutsch-französischen Satelliten MERLIN wollen Wissenschaftler ab 2021 die Emissionen des Treibhausgases Methan auf der Erde erforschen. Möglich macht das ein neues robustes Lasersystem des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnologie ILT in Aachen, das eine bisher unerreichte Messgenauigkeit erzielt.

Methan entsteht unter anderem bei Fäulnisprozessen. Es ist 25-mal wirksamer als das klimaschädliche Kohlendioxid, kommt in der Erdatmosphäre aber lange nicht...

Im Focus: Climate satellite: Tracking methane with robust laser technology

Heatwaves in the Arctic, longer periods of vegetation in Europe, severe floods in West Africa – starting in 2021, scientists want to explore the emissions of the greenhouse gas methane with the German-French satellite MERLIN. This is made possible by a new robust laser system of the Fraunhofer Institute for Laser Technology ILT in Aachen, which achieves unprecedented measurement accuracy.

Methane is primarily the result of the decomposition of organic matter. The gas has a 25 times greater warming potential than carbon dioxide, but is not as...

Im Focus: How protons move through a fuel cell

Hydrogen is regarded as the energy source of the future: It is produced with solar power and can be used to generate heat and electricity in fuel cells. Empa researchers have now succeeded in decoding the movement of hydrogen ions in crystals – a key step towards more efficient energy conversion in the hydrogen industry of tomorrow.

As charge carriers, electrons and ions play the leading role in electrochemical energy storage devices and converters such as batteries and fuel cells. Proton...

Im Focus: Die Schweiz in Pole-Position in der neuen ESA-Mission

Die Europäische Weltraumagentur ESA gab heute grünes Licht für die industrielle Produktion von PLATO, der grössten europäischen wissenschaftlichen Mission zu Exoplaneten. Partner dieser Mission sind die Universitäten Bern und Genf.

Die Europäische Weltraumagentur ESA lanciert heute PLATO (PLAnetary Transits and Oscillation of stars), die grösste europäische wissenschaftliche Mission zur...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Von Batterieforschung bis Optoelektronik

23.06.2017 | Veranstaltungen

10. HDT-Tagung: Elektrische Antriebstechnologie für Hybrid- und Elektrofahrzeuge

22.06.2017 | Veranstaltungen

„Fit für die Industrie 4.0“ – Tagung von Hochschule Darmstadt und Schader-Stiftung am 27. Juni

22.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Radioaktive Elemente in Cassiopeia A liefern Hinweise auf Neutrinos als Ursache der Supernova-Explosion

23.06.2017 | Physik Astronomie

Dünenökosysteme modellieren

23.06.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Makro-Mikrowelle macht Leichtbau für Luft- und Raumfahrt effizienter

23.06.2017 | Materialwissenschaften