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Große Solaranlagen zur Trinkwassererwärmung

11.03.2003


Zuverlässig und kosteneffizient



Große Solaranlagen zur Warmwasserbereitung haben deutliche Vorteile gegenüber kleineren Anlagen: Sie erzielen höhere spezifische Erträge bei geringeren spezifischen Investitionskosten. Zudem belegen Erfahrungen mit Demonstrationsanlagen, dass große solarthermische Anlagen zuverlässig und effizient arbeiten. Das neue BINE-Themen-Info "Große Solaranlagen zur Trinkwassererwärmung" berichtet über Ergebnisse und Erfahrungen im Rahmen von "Solarthermie 2000", einem Forschungsprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit. Das zwölfseitige Info ist kostenfrei zu beziehen bei BINE Informationsdienst, Tel. 0228 / 9 23 79-0 oder direkt im Internet unter www.bine.info.



Bisher wurden nur wenige Großanlagen installiert, da Investoren von der Wirtschaftlichkeit und Zuverlässigkeit der Systeme nicht überzeugt waren und Planungsgrundlagen für Architekten und Fachplaner bislang fehlten. Daher hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWA) die Errichtung von 100 großen thermischen Solaranlagen im Rahmen des Förderkonzeptes "Solarthermie 2000" gefördert.
Wesentliche Ergebnisse des Demonstrationsprogramms sind Planungsgrundlagen und Empfehlungen, die im Themen-Info vorgestellt werden.


Große Solaranlagen können solare Nutzwärme zu Kosten zur Verfügung stellen, die diese Technik auch für große Mietshäuser, Wohnsiedlungen, Krankenhäuser oder Studentenwohnheime wirtschaftlich interessant machen. Die spezifischen Investitionskosten sinken tendenziell mit der Systemgröße. Bereits bei Anlagen mit einem Kollektorfeld um ca. 100 m² sind Wärmekosten unter 0,13 Euro/kWh zu erzielen. Die sorgfältige Auswahl und Vorbereitung eines Gebäudes sind Voraussetzung für Wirtschaftlichkeit. Einfach gebaute Systeme reduzieren die Kosten, die Störanfälligkeit und den Wartungsaufwand.

BINE Informationsdienst
Mechenstraße 57
53129 Bonn
Paul Feddeck
Tel. +49 (0) 228/9 23 79-25
Fax +49 (0) 228/9 23 79-29
E-Mail: presse@bine.info

BINE ist ein Informationsdienst der Fachinformationszentrum Karlsruhe GmbH und wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWA) gefördert.


Rüdiger Mack | idw
Weitere Informationen:
http://www.bine.info

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