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Mehr Cloud-Sicherheit durch chipkartenbasierte Ausweise: SkIDentity präsentiert sich auf der CeBIT

04.03.2013
Projekt SkIDentity, an dem auch die Universität Passau beteiligt ist und die rechtlichen Fragestellungen bearbeitet, zielt auf die Bereitstellung von vertrauenswürdigen Identitäten für das Cloud Computing ab.
Vom 5. bis 9. März demonstriert das SkIDentity-Team am CeBIT-Stand des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (Halle 9, G50), wie der neue Personalausweis (nPA) und ähnliche Ausweiskarten für die starke Authentisierung und für die sichere und effiziente Abwicklung von Geschäfts- und Verwaltungsprozessen in der Cloud genutzt werden können.

Das vom BMWi im Rahmen des „Trusted Cloud“ Programms geförderte SkIDentity-Projekt zielt darauf ab, eine Brücke zwischen den sicheren chipkartenbasierten Ausweisen und dem boomenden Markt der Cloud-Computing-Infrastrukturen zu schlagen. Hierdurch können beliebige Geschäfts- und Verwaltungsprozesse in sicherer und effizienter Weise in der Cloud abgewickelt und somit die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen gesteigert werden. Besondere Berücksichtigung finden hierbei die Bedürfnisse der kleinen und mittleren Unternehmen und der Behörden.

„Cloud Computing ermöglicht es Firmen und Behörden, einen Teil ihrer IT-Struktur online bei einem oder mehreren Anbietern als Dienst anzumieten. Das spart Kosten, bringt aber auch Risiken mit sich. Wir beschäftigen uns daher mit Ansätzen, wie Identitäten technisch und rechtlich abgesichert werden können, wenn diese über eine Cloud in Geschäftsbeziehungen abgewickelt werden“, erklärt Prof. Dr. Gerrit Hornung. SkIDentity ist an seinem Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Informationstechnologierecht und Rechtsinformatik angesiedelt. Im Rahmen der Mitarbeit im Institute of IT-Security and Security Law (ISL) der Universität Passau besteht ein wissenschaftlicher Austausch mit weiteren Lehrstühlen der Informatik.

Obwohl die SkIDentity-Infrastruktur auf die Unterstützung beliebiger chipkartenbasierter Ausweise ausgelegt ist, spielt der nPA für deutsche Anwender naturgemäß eine besonders wichtige Rolle. Vor diesem Hintergrund hat das SkIDentity-Projekt den Personalausweis und weitere chipkartenbasierte Ausweise in innovative Cloud-Anwendungen führender Anbieter integriert. Neben der starken Authentisierung für das vom Cloud Computing Pionier salesforce.com angebotene CRM-System „Sales Cloud“ und die Cloud-basierte Kollaborationsplattform „Owncloud“ demonstrieren die SkIDentity-Partner versicherungswirtschaftliche Anwendungen für Makler und Versicherungsnehmer.

Passend zum BMWi-Slogan – „digitalisieren_vernetzen_gründen“ – wird zusammen mit der SiXFORM GmbH die elektronische Gewerbeanmeldung in der Cloud präsentiert. Diese in die SkIDentity-Infrastruktur integrierten Anwendungen können mit unterschiedlichen Client-Komponenten, wie z.B. der „AusweisApp“ des Bundes und der plattformunabhängigen und mobil einsetzbaren „Open eCard App“, genutzt werden. Darüber hinaus wird bei der CeBIT der „SkIDentity-Client“ vorgestellt, der unterschiedlichste Ausweistechnologien integriert.

Über das SkIDentity-Team

Das SkIDentity-Projekt wird von einem interdisziplinären Expertenteam unter Leitung der ecsec GmbH und mit Beteiligung der ENX Association, der Fraunhofer-Institute für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO sowie für Graphische Datenverarbeitung IGD, der OpenLimit SignCubes GmbH, der Ruhr Universität Bochum, der Universität Passau, der Urospace GmbH und der VDG Versicherungswirtschaftlicher Datendienst GmbH durchgeführt.
Darüber hinaus wird das SkIDentity-Team von maßgeblichen Verbänden, wie dem Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM), dem EuroCloud Deutschland_eco e.V., dem ProSTEP iViP e.V. und dem TeleTrusT Deutschland e.V. sowie renommierten Unternehmen wie der DATEV eG, der easy Login GmbH, der media transfer AG, der SAP AG und der SiXFORM GmbH unterstützt.

Über das „Trusted Cloud“ Programm des BMWi

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) fördert durch "Trusted Cloud" die Entwicklung und Erprobung von innovativen, sicheren und rechtskonformen Cloud Computing-Diensten mit insgesamt rund 50 Mio. Euro. Hinzu kommen Eigenmittel der Projektbeteiligten in etwa gleicher Höhe, so dass insgesamt rund 100 Mio. Euro zur Verfügung stehen. Das BMWi-Technologieprogramm "Trusted Cloud" ist Teil des Aktionsprogramms Cloud Computing, das das BMWi im Oktober 2010 gemeinsam mit Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft gestartet hat.

Hinweis an die Redaktionen: Rückfragen zu dieser Pressemitteilung richten Sie bitte an Dr. Detlef Hühnlein (Projektleiter SkIDentity), Tel. 09571/896479, E-Mail: skidentity@ecsec.de oder an das Referat für Medienarbeit der Universität Passau, Tel. 0851/509-1439.

Katrina Jordan | idw
Weitere Informationen:
http://www.skidentity.de
http://www.trusted-cloud.de

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