Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

High-Tech-Nation Russland auf der CeBIT 2007

27.02.2007
Software, IT-Security, Innovationsförderung - Russland will bis 2010 einer der wettbewerbsfähigsten Märkte für IT und Telekommunikation werden

Russland ist Partnerland der CeBIT 2007. Unter dem Motto "The innovation nation" präsentieren über 150 russische Unternehmen Hard- und Software-Produkte sowie Dienstleistungen aus Russland. Dabei erfahren Fachbesucher, welche Lösungen schon heute aus Russland kommen und wie die russische Regierung die ITK-Branche fördert.

Im Zentrum der russischen CeBIT-Präsenz steht der Stand des Partnerlands Russland in Halle 12. Ziel ist, russische Lösungen aus der Informations- und Kommunikationstechnologie zu präsentieren, die den russischen Markt bis 2010 zu einem der wettbewerbsfähigsten ITK-Märkte machen sollen. "Russische Unternehmen haben sich als ernst zu nehmende Mitbewerber etabliert, vor allem in den Märkten für IT Services und Sicherheitslösungen", sagt Leonid D. Reiman, Minister für Informationstechnologie und Kommunikation der russischen Föderation. "Diese Entwicklung unterstützen wir mit einer zielgerichteten Steuerpolitik und umfassenden Wirtschaftsförderungsprogrammen."

So startete die russische Regierung im August 2006 ein Programm für Techno-Parks, durch das sieben High-Tech-Wirtschaftszonen entstehen. In ihnen sollen Universitäten, Forschungseinrichtungen und Unternehmen angesiedelt werden, um im engen Austausch innovative Ideen in Produkte umzusetzen. Das Konzept der Techno-Parks steht auch im Mittelpunkt des CeBIT-Forums "Russische IT-Parks: Investitionsmöglichkeiten", das am Freitag, dem 16. März 2007, im Convention Center auf dem Messegelände stattfinden wird. Am ersten Tag der Messe, Donnerstag dem 15. März 2007, findet außerdem der deutsch-russische IT-Gipfel statt, bei dem Vertreter beider Länder wesentliche Aspekte ihrer Zusammenarbeit diskutieren. Weitere Foren des Partnerlands Russland zum Thema Nearshoring Services, Security Technologies und Enterprise Solutions runden das Programm auf der CeBIT ab.

Der russische ITK-Markt wächst nach Angaben von IDC seit 2000 jährlich um etwa 19 Prozent. Für 2007 erwarten Experten Softwareexporte in Höhe von zwei Milliarden US-Dollar. Auch westliche IT-Größen haben das Potenzial der russischen Experten erkannt. So beschäftigt Intel in Russland rund 1.100 Entwickler, Anfang Februar 2007 eröffnete HP ein neues Forschungszentrum in St. Petersburg. IBM ist seit schon seit Mitte letzten Jahres mit einem Standort für Forschung und Entwicklung vertreten. Doch der russische ITK-Markt kann auch mit eigenen erfolgreichen Unternehmen aufwarten: Russische IT-Services-Anbieter wie Luxoft, Expert Systems, Intalev und Astrosoft nutzen die CeBIT 2007, um ihre Kompetenzen in der Softwareentwicklung vorzustellen. Incotex-S, SHTRIH-M und Multisoft zeigen professionelle IT-Lösungen für den Handel, darunter Kassensysteme und POS-Terminals. Zu den führenden Anbietern für IT Security gehören die russischen Anbieter Kaspersky und ElcomSoft, die sich ebenfalls mit eigenen Ständen präsentieren.

Russische Unternehmen sind bereits seit zehn Jahren erfolgreich auf der CeBIT vertreten. Die Präsentation "Partnerland Russland" wird die größte zusammenhängende Ausstellung auf der diesjährigen CeBIT sein. Sie wird am Donnerstag, dem 15. März 2007, um 9 Uhr von Angela Merkel und Leonid Reiman in Halle 12 eröffnet.

Über das Ministerium für Informationstechnologie und Kommunikation der Russischen Föderation

Das Ministerium für Informationstechnologie und Kommunikation der Russischen Föderation ist die Bundesbehörde, die politische und regulatorische Rahmenbedingungen für Informationstechnologie, Telekommunikation und Post-Dienste schafft. Das Ministerium koordiniert und kontrolliert die Arbeit der Aufsicht für Telekommunikation, des Amtes für Informationstechnologie und des Amtes für Telekommunikation der Russischen Föderation. Gemeinsam mit russischen Telekommunikationsunternehmen und ausländischen Partnern verfolgt das Ministerium das Ziel, in der Russischen Föderation einen wettbewerbsfähigen und dynamisch wachsenden Markt für Informationstechnologie und Telekommunikation zu entwickeln. Zentrale Programme, die das Minsterium mit diesem Ziel koordiniert, sind die Entwicklung von Techno-Parks, Electronic Russia, Telemedicine, "A Computer for each home", die Liberalisierung des Telekommunikationsmarktes für Fernverbindungen sowie die Einrichtung des "Russian investment fund for ICT".

Michael Küppers | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.2007cebit.ru/eng
http://www.pleon.com

Weitere Berichte zu: Expert Partnerland Russland Security Techno-Park

Weitere Nachrichten aus der Kategorie CeBIT 2007:

nachricht Online: future talk CeBIT 2007, Videos, Fotos
04.04.2007 | Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH

nachricht CeBIT Highlights des Fraunhofer IAO
03.04.2007 | Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO

Alle Nachrichten aus der Kategorie: CeBIT 2007 >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Transparente Beschichtung für Alltagsanwendungen

Sport- und Outdoorbekleidung, die Wasser und Schmutz abweist, oder Windschutzscheiben, an denen kein Wasser kondensiert – viele alltägliche Produkte können von stark wasserabweisenden Beschichtungen profitieren. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) haben Forscher um Dr. Bastian E. Rapp einen Werkstoff für solche Beschichtungen entwickelt, der sowohl transparent als auch abriebfest ist: „Fluoropor“, einen fluorierten Polymerschaum mit durchgehender Nano-/Mikrostruktur. Sie stellen ihn in Nature Scientific Reports vor. (DOI: 10.1038/s41598-017-15287-8)

In der Natur ist das Phänomen vor allem bei Lotuspflanzen bekannt: Wassertropfen perlen von der Blattoberfläche einfach ab. Diesen Lotuseffekt ahmen...

Im Focus: Ultrakalte chemische Prozesse: Physikern gelingt beispiellose Vermessung auf Quantenniveau

Wissenschaftler um den Ulmer Physikprofessor Johannes Hecker Denschlag haben chemische Prozesse mit einer beispiellosen Auflösung auf Quantenniveau vermessen. Bei ihrer wissenschaftlichen Arbeit kombinierten die Forscher Theorie und Experiment und können so erstmals die Produktzustandsverteilung über alle Quantenzustände hinweg - unmittelbar nach der Molekülbildung - nachvollziehen. Die Forscher haben ihre Erkenntnisse in der renommierten Fachzeitschrift "Science" publiziert. Durch die Ergebnisse wird ein tieferes Verständnis zunehmend komplexer chemischer Reaktionen möglich, das zukünftig genutzt werden kann, um Reaktionsprozesse auf Quantenniveau zu steuern.

Einer deutsch-amerikanischen Forschergruppe ist es gelungen, chemische Prozesse mit einer nie dagewesenen Auflösung auf Quantenniveau zu vermessen. Dadurch...

Im Focus: Leoniden 2017: Sternschnuppen im Anflug?

Gemeinsame Pressemitteilung der Vereinigung der Sternfreunde und des Hauses der Astronomie in Heidelberg

Die Sternschnuppen der Leoniden sind in diesem Jahr gut zu beobachten, da kein Mondlicht stört. Experten sagen für die Nächte vom 16. auf den 17. und vom 17....

Im Focus: «Kosmische Schlange» lässt die Struktur von fernen Galaxien erkennen

Die Entstehung von Sternen in fernen Galaxien ist noch weitgehend unerforscht. Astronomen der Universität Genf konnten nun erstmals ein sechs Milliarden Lichtjahre entferntes Sternensystem genauer beobachten – und damit frühere Simulationen der Universität Zürich stützen. Ein spezieller Effekt ermöglicht mehrfach reflektierte Bilder, die sich wie eine Schlange durch den Kosmos ziehen.

Heute wissen Astronomen ziemlich genau, wie sich Sterne in der jüngsten kosmischen Vergangenheit gebildet haben. Aber gelten diese Gesetzmässigkeiten auch für...

Im Focus: A “cosmic snake” reveals the structure of remote galaxies

The formation of stars in distant galaxies is still largely unexplored. For the first time, astron-omers at the University of Geneva have now been able to closely observe a star system six billion light-years away. In doing so, they are confirming earlier simulations made by the University of Zurich. One special effect is made possible by the multiple reflections of images that run through the cosmos like a snake.

Today, astronomers have a pretty accurate idea of how stars were formed in the recent cosmic past. But do these laws also apply to older galaxies? For around a...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

500 Kommunikatoren zu Gast in Braunschweig

20.11.2017 | Veranstaltungen

VDI-Expertenforum „Gefährdungsanalyse Trinkwasser"

20.11.2017 | Veranstaltungen

Technologievorsprung durch Textiltechnik

17.11.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Künstliche neuronale Netze: 5-Achs-Fräsbearbeitung lernt, sich selbst zu optimieren

20.11.2017 | Informationstechnologie

Tonmineral bewässert Erdmantel von innen

20.11.2017 | Geowissenschaften

Hemmung von microRNA-29 schützt vor Herzfibrosen

20.11.2017 | Biowissenschaften Chemie