Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

CeBIT 2007: Forschungsstandort Kaiserslautern präsentiert innovative Softwarelösungen

20.02.2007
Mit fünf Ausstellern und neun verschiedenen Exponaten präsentiert sich in diesem Jahr der Forschungsstandort Kaiserslautern auf der weltweit größten Software- und Computermesse CeBIT in Hannover (15.-21. März).

Dabei werden sehr unterschiedliche, aber hoch innovative Projekte und Softwareprogramme vorgestellt.

Visualisierung von Raumklang

Die AG Graphische Datenverarbeitung unter der Leitung von Professor Hans Hagen stellt eine Software vor, die es gestattet, durch Simulationsverfahren die Akustik eines Raumes zu berechnen, zu optimieren und vor allem auch zu visualisieren. Die 3D-Darstellung dient schließlich der Verbesserung der akustischen Gegebenheiten von Hör- oder Konzertsälen sowie Veranstaltungsräumlichkeiten.

Planzeitverkürzung bei Flächennutzungsplanungen

Professor Gerhard Steinebach vom Lehrstuhl Stadtplanung präsentiert innovative Softwaremodule, die das Informationsmanagement bei der Flächennutzungsplanung unterstützen und gleichzeitig eine Simulation und Visualisierung der Vorhaben ermöglicht. Ziel ist es dabei, die Planungs- und Genehmigungsverfahren sowie die Flächennutzungsplanung zu dynamisieren und flexibilisieren und schließlich in ihren Abläufen zu beschleunigen.

Mobiles Lernen und Podradio in der Fortbildung

Der Lehrstuhl Regionalentwicklung und Raumordnung von Frau Professor Gabi Troeger-Weiß stellt zwei Exponate aus: In der Zusammenarbeit mit der a.k.m. wurde ein Podcasting Service-Center und ein Podradio entwickelt. Die Nutzer erhalten hierbei aktuellen Content in Form von Podcasts, Audiofiles und Audiostreaming. Neben dem Einsatz im Regionalmarketing wird forfikulo vor allem bei der strategischen Fortbildung - wie mit Meditrainment realisiert - eingesetzt. Mobiles Lernen mit Podcasting und interaktiven Videos über Mobiltelefone und PDAs als Teil eines Blended Learning bietet neue Flexibilität und Individualität im Lernen.

Steigerung der Lebensqualität von Senioren

Das Fraunhofer IESE präsentiert eine Ambient Intelligence Lösung, die mit Hilfe von Raum- und Biosensorik Daten für eine Situationserkennung aufnimmt. Dabei werden die Aktivitäten und Bewegungen von Personen analysiert und durch festgestellte abweichende Verhaltensmuster auf Notfälle geschlossen. Mit derartigen Systemen kann vor allem älteren Menschen ein längeres selbstbestimmtes Leben gewährleistet werden.

DFKI macht Informationsmanagement leicht

Vier Exponate präsentiert das DFKI. Dabei ist das natürliche Suchverhalten des Menschen Vorbild von DynaQ, da nicht sofort das Suchziel beschrieben werden muss, sondern zunächst der Weg zum Ziel dargestellt wird. Um der immer größer werdenden Menge an Datenflut auf dem persönlichen Computer Herr zu werden, erfasst und indexiert DynaQ zu Dokumenten auch alle relevanten Meta-Informationen und erlaubt so ein dynamisches Navigieren.

Auch mit Nepomuk können Wissensresscourcen optimal genutzt werden. Aus unterschiedlichsten Quellen werden semantische Netze geschaffen, die zum Beispiel E-Mails, Dokumente, Fotos und Termine verbinden. Bestehende Desktop-Anwendungen werden dabei durch Semnatic Web Schnittstellen erweitert und somit neues Wissen über die Grenzen der genutzten Anwendungen hinaus generiert und verarbeitet.

Im Internet verbreiten sich heutzutage Bilder in großem Ausmaß. Allerdings sind diese dann entweder gar nicht oder nur unzureichend benannt, und es gehen durch ungenaue Benennungen zahlreiche Bildinhalte verloren. Daher entwickelte das DFKI eine "Inhaltsbasierte Bildsuche", bei der es dem Benutzer ermöglicht wird, Bilder auch nach Inhalten, Teilausschnitten oder Bildähnlichkeiten zu suchen.

Will man sich zu bestimmten Themen oder Vorträgen Hintergrundwissen aneignen, steht man bei einer herkömmlichen Bibliothekssuche oft vor Hindernissen. Das BibTutor-System des DFKI hilft dem Suchenden zunächst bei der Auswahl eines geeigneten und umfangreichen Datenpools. Bei Durchsicht des Datenpools spricht BibTutor dann wie ein Fachreferent Empfehlungen aus.

Übersicht der CeBIT - Aussteller 2007 des Forschungsstandortes Kaiserslautern:

Technische Universität ( TU ) Kaiserslautern
Rheinland-Pfalz-Gemeinschaftsstand - Halle 9 C 39
- Akustische Simulierte Realität
- Dynamisierung und Flexibilisierung von Planverfahren der Stadtplanung durch IuK-Systeme

- Podcasting - ServiceCenter und Podradio in der strategischen Weiterbildung und im Regionalmarketing

- Mobiles Lernen in der strategischen Fortbildung

Fraunhofer-Institut Experimentelles Software Engineering ( IESE ) - Fraunhofer-Stand - Halle 9 B 36

- Assistenzsysteme für ein selbstbestimmtes Leben (Ambient Intelligence)

Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz ( DFKI ) - Stand des DFKI - Halle 9 B 69

- DynaQ - Desktopsuche der neuen Generation
- Nepomuk - Individuelle Unterstützung beim Informationsmanagement
- Inhaltsbasierte Bildsuche
- BibTutor - Virtueller Bibliothekar
Während der CeBIT wird die Kontaktstelle für Information und Technologie (KIT) die Standbesucher über alle Fachgebiete und Institutionen der TU Kaiserslautern sowie über das umfangreiche Leistungsangebot der KIT informieren.
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an
Klaus Dosch
Kontaktstelle für Information und Technologie
Tel.: 0631/205-3001
Fax: 0631/205-2198
E-mail: messe@kit.uni-kl.de
Telefon-/Faxnummer während der CeBIT: 0511/89-497064

Dr. Cornelia Blau | idw
Weitere Informationen:
http://www.kit.uni-kl.de/127.html

Weitere Berichte zu: DFKI DynaQ Exponat Forschungsstandort Podcasting Podradio

Weitere Nachrichten aus der Kategorie CeBIT 2007:

nachricht Online: future talk CeBIT 2007, Videos, Fotos
04.04.2007 | Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH

nachricht CeBIT Highlights des Fraunhofer IAO
03.04.2007 | Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO

Alle Nachrichten aus der Kategorie: CeBIT 2007 >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Vorbild Delfinhaut: Elastisches Material vermindert Reibungswiderstand bei Schiffen

Für eine elegante und ökonomische Fortbewegung im Wasser geben Delfine den Wissenschaftlern ein exzellentes Vorbild. Die flinken Säuger erzielen erstaunliche Schwimmleistungen, deren Ursachen einerseits in der Körperform und andererseits in den elastischen Eigenschaften ihrer Haut zu finden sind. Letzteres Phänomen ist bereits seit Mitte des vorigen Jahrhunderts bekannt, konnte aber bislang nicht erfolgreich auf technische Anwendungen übertragen werden. Experten des Fraunhofer IFAM und der HSVA GmbH haben nun gemeinsam mit zwei weiteren Forschungspartnern eine Oberflächenbeschichtung entwickelt, die ähnlich wie die Delfinhaut den Strömungswiderstand im Wasser messbar verringert.

Delfine haben eine glatte Haut mit einer darunter liegenden dicken, nachgiebigen Speckschicht. Diese speziellen Hauteigenschaften führen zu einer signifikanten...

Im Focus: Kaltes Wasser: Und es bewegt sich doch!

Bei minus 150 Grad Celsius flüssiges Wasser beobachten, das beherrschen Chemiker der Universität Innsbruck. Nun haben sie gemeinsam mit Forschern in Schweden und Deutschland experimentell nachgewiesen, dass zwei unterschiedliche Formen von Wasser existieren, die sich in Struktur und Dichte stark unterscheiden.

Die Wissenschaft sucht seit langem nach dem Grund, warum ausgerechnet Wasser das Molekül des Lebens ist. Mit ausgefeilten Techniken gelingt es Forschern am...

Im Focus: Hyperspektrale Bildgebung zur 100%-Inspektion von Oberflächen und Schichten

„Mehr sehen, als das Auge erlaubt“, das ist ein Anspruch, dem die Hyperspektrale Bildgebung (HSI) gerecht wird. Die neue Kameratechnologie ermöglicht, Licht nicht nur ortsaufgelöst, sondern simultan auch spektral aufgelöst aufzuzeichnen. Das bedeutet, dass zur Informationsgewinnung nicht nur herkömmlich drei spektrale Bänder (RGB), sondern bis zu eintausend genutzt werden.

Das Fraunhofer IWS Dresden entwickelt eine integrierte HSI-Lösung, die das Potenzial der HSI-Technologie in zuverlässige Hard- und Software überführt und für...

Im Focus: Can we see monkeys from space? Emerging technologies to map biodiversity

An international team of scientists has proposed a new multi-disciplinary approach in which an array of new technologies will allow us to map biodiversity and the risks that wildlife is facing at the scale of whole landscapes. The findings are published in Nature Ecology and Evolution. This international research is led by the Kunming Institute of Zoology from China, University of East Anglia, University of Leicester and the Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research.

Using a combination of satellite and ground data, the team proposes that it is now possible to map biodiversity with an accuracy that has not been previously...

Im Focus: Klima-Satellit: Mit robuster Lasertechnik Methan auf der Spur

Hitzewellen in der Arktis, längere Vegetationsperioden in Europa, schwere Überschwemmungen in Westafrika – mit Hilfe des deutsch-französischen Satelliten MERLIN wollen Wissenschaftler ab 2021 die Emissionen des Treibhausgases Methan auf der Erde erforschen. Möglich macht das ein neues robustes Lasersystem des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnologie ILT in Aachen, das eine bisher unerreichte Messgenauigkeit erzielt.

Methan entsteht unter anderem bei Fäulnisprozessen. Es ist 25-mal wirksamer als das klimaschädliche Kohlendioxid, kommt in der Erdatmosphäre aber lange nicht...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Internationale Fachkonferenz IEEE ICDCM - Lokale Gleichstromnetze bereichern die Energieversorgung

27.06.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zu aktuellen Fragen der Stammzellforschung

27.06.2017 | Veranstaltungen

Fraunhofer FKIE ist Gastgeber für internationale Experten Digitaler Mensch-Modelle

27.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Mainzer Physiker gewinnen neue Erkenntnisse über Nanosysteme mit kugelförmigen Einschränkungen

27.06.2017 | Biowissenschaften Chemie

Wave Trophy 2017: Doppelsieg für die beiden Teams von Phoenix Contact

27.06.2017 | Unternehmensmeldung

Warnsystem KATWARN startet international vernetzten Betrieb

27.06.2017 | Informationstechnologie