Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Anwender weltweit profitieren von Videokommunikation mittels IP

16.02.2005


Expressway-Technologie von TANDBERG überbrückt Firewalls



TANDBERG stellte heute mit seiner Expressway-Technologie eine Lösung vor, die Firewalls in Unternehmensnetzwerken überwindet. Gleichzeitig schließt Expressway die Kluft zwischen unterschiedlichen Übertragungsprotokollen, so dass sichere visuelle Kommunikation ab jetzt bequem und kosteneffizient an jedem Arbeitsplatz möglich ist. Bislang waren Firewalls das größte Hindernis für die Nutzung von Video über Internet Protokoll (IP). Die Entwicklung von Expressway erlaubt einen Blick in die Zukunft - weltweit grenzenlose Videokommunikation zwischen Unternehmen, ihren Zulieferern, Kunden und Telearbeitern. Darüber hinaus gab TANDBERG heute bekannt, dass seine MXP-Systeme jetzt auch das Session Initiation Protokoll (SIP) unterstützen und mit dem Microsoft Office Live Communications Server 2005, einer Instant Messaging Lösung für Unternehmen, sowie dem Windows Messenger zusammenarbeiten. Vor dem Hintergrund des diesjährigen CeBIT-Schwerpunkts Voice-over-IP (VoIP) richtet der norwegische Hersteller von Videokommunikation sein Hauptaugenmerk auf Video-over-IP, das bestehende VoIP-Lösungen um eine visuelle Komponente ergänzt.



Netzwerk-Firewalls zu überbrücken, galt bisher als größte Hürde bei der Durchsetzung von Videokommunikation mittels IP. Videokommunikation wird derzeit zumeist innerhalb von Unternehmen oder virtuellen privaten Netzwerken (VPN) genutzt. Selbst ohne installierte Firewalls waren IP-Anrufe bisher eine Herausforderung, weil kein allgemein gültiger Nummernplan existierte. Die Expressway-Technologie umgeht diese Hürden.

Die Expressway-Technologie ist ab jetzt fester Bestandteil aller TANDBERG MXP-Systeme, des TANDBERG Border Controllers und des TANDBERG Gatekeepers. Border Controller und MXP-Systeme überbrücken gemeinsam mit der Expressway-Technologie auf sichere Art und Weise Firewalls und übermitteln H.323 Videoanrufe, ohne die Funktionen der Geräte einzuschränken. Dazu gehören beispielsweise Verschlüsselung und Möglichkeiten, gleichzeitig Personen und Präsentationen anzuschauen. Expressway basiert auf einem offenen Standard und arbeitet auch mit Geräten und Infrastrukturen anderer Anbieter zusammen. Ein einheitlicher Nummerierungsplan, beispielsweise john@customer.com, erlaubt den Nutzern, sich leichter an Videonummern zu erinnern.

Kunden, Lieferanten und auch Telearbeiter können mit Hilfe der Expressway-Technologie jetzt in die Videokommunikation eines Unternehmens mit eingebunden werden. Beispielsweise setzt ein Mitarbeiter im Verkauf ein Videomeeting vom Büro des Kunden mit einem Ingenieur an, um mit ihm kritische Fragen über Produktspezifika zu klären. Unternehmen können Echtzeit-Informationen mit Zulieferern von Angesicht zu Angesicht austauschen und so gewährleisten, dass die Anforderungen richtig kommuniziert werden. Und auch Telearbeiter nehmen an Meetings visuell teil und fühlen sich mit dem Unternehmen und den Kollegen enger verbunden.

"Mit der Expressway-Technologie brauchen sich Nutzer von Videomeetings jetzt keine Gedanken mehr über Firewalls und Übermittlungsprotokolle zu machen," so Thomas Nicolaus, Geschäftsführer TANDBERG in Deutschland. "Auch in Deutschland setzen immer mehr Unternehmen auf Telekommunikation mittels IP. Videokommunikation über IP bietet ihnen eine wertvolle Zusatzfunktion. Die Zahl der Nutzer weltweit wird steigen."

Wie TANDBERG heute bekannt gab, unterstützen alle MXP-Endgeräte jetzt auch SIP. Dieser relativ neue Internetstandard ist ein einfaches Protokoll, mit dem Internet-Sitzungen aufgebaut werden. Durch die Unterstützung des SIP-Standards arbeiten die TANDBERG Systeme mit der Microsoft Office Live Communications Server 2005 Software zusammen, einem Tool, welches Instant Messaging für Unternehmen ermöglicht. Die TANDBERG MXP-Geräte können auf diese Weise auch an den Windows Messenger gekoppelt werden. Die Nutzer profitieren von Videoanrufen, welche Sprachanrufe und Instant Messaging integrieren und sich mittels ISDN, H.323 und SIP in ein und dieselbe Konferenz einwählen.

Die TANDBERG MXP-Produkte mit integrierter Expressway-Technologie werden ab heute ausgeliefert. Darüber hinaus ist ein Software-Upgrade mit SIP-Unterstützung für bereits ausgelieferte MXP-Systeme erhältlich. Alle Geräte und Technologien sind auch im Rahmen der CeBIT am Stand des norwegischen Herstellers von Videokommunikationslösungen in Halle 13, Stand 10.1 zu sehen.

Birgit Fasselt | Deutsche Messe AG
Weitere Informationen:
http://www.tandberg.net

Weitere Nachrichten aus der Kategorie CeBIT 2005:

nachricht Fraunhofer-Institute legen Lösungsarchitektur zur elektronischen Gesundheitskarte vor
17.03.2005 | Fraunhofer-Institut für Software- und Systemtechnik - ISST

nachricht CeBIT 2005 hat Erwartungen der Aussteller voll erfüllt
17.03.2005 | BITKOM - Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: CeBIT 2005 >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Im Focus: Auf der Spur des linearen Ubiquitins

Eine neue Methode ermöglicht es, den Geheimcode linearer Ubiquitin-Ketten zu entschlüsseln. Forscher der Goethe-Universität berichten darüber in der aktuellen Ausgabe von "nature methods", zusammen mit Partnern der Universität Tübingen, der Queen Mary University und des Francis Crick Institute in London.

Ubiquitin ist ein kleines Molekül, das im Körper an andere Proteine angehängt wird und so deren Funktion kontrollieren und verändern kann. Die Anheftung...

Im Focus: Tracing down linear ubiquitination

Researchers at the Goethe University Frankfurt, together with partners from the University of Tübingen in Germany and Queen Mary University as well as Francis Crick Institute from London (UK) have developed a novel technology to decipher the secret ubiquitin code.

Ubiquitin is a small protein that can be linked to other cellular proteins, thereby controlling and modulating their functions. The attachment occurs in many...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

Über Raum, Zeit und Materie

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Besser lernen dank Zink?

23.03.2017 | Biowissenschaften Chemie

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Innenraum-Ortung für dynamische Umgebungen

23.03.2017 | Architektur Bauwesen