Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Der nächste Baustein im Investitionsprogramm für Feinchemikalien

10.05.2002


BASF baut Neuanlage für Citral

Die BASF baut am Standort Ludwigshafen eine neue Produktionsanlage für das Feinchemie-Zwischenprodukt Citral mit einer Kapazität von 40.000 Jahrestonnen. Die Inbetriebnahme ist für 2004 vorgesehen. Die World-Scale-Anlage ersetzt die bestehende Anlage für 10.000 Jahrestonnen Citral. Nach der Kapazitätserweiterung wird Citral die Produktionsplattform für Vitamin A und Vitamin E, für Carotinoide und eine vergrößerte Palette von Aromachemikalien.

Die Erweiterung der Produktion von Citral in Ludwigshafen ist ein wichtiges Element des Investitionsprogramms in Höhe von 600 Millionen Euro, mit dem die BASF ihre Position in der Feinchemie ausbaut, um in diesem Arbeitsgebiet profitabel zu wachsen.

Im Rahmen des Investitionsprogramms wurde bisher mit der Kapazitätserweiterung für Vitamin E auf 20.000 Jahrestonnen in Ludwigshafen und mit dem Bau der Anlage für 3.000 Jahrestonnen Vitamin B2 in Gunsan, Korea, begonnen.

Die Citralsynthese ist innerhalb des Verbundes am Standort Ludwigshafen bis zum Steamcracker rückwärtsintegriert. Das angewandte Verfahren wurde von der BASF entwickelt. In der Anlage und in den nachfolgenden Produktionsstufen zur Vitamin- und Aromachemikalienherstellung kommen jetzt zahlreiche innovative Verfahrensschritte und Katalysatorsysteme zum Einsatz, die in den vergangenen Jahren in der BASF-Forschung entwickelt wurden.

"Die größere Citral-Anlage fügt sich perfekt in die Verbundstruktur am Standort Ludwigshafen ein. Sie wird unsere Wettbewerbsfähigkeit bei Vitamin A, Vitamin E und Aromachemikalien deutlich verbessern" sagt Dr. Christian Dudeck, Leiter des Unternehmensbereichs Feinchemie.

Das Unternehmen trägt mit dem Investitionsprojekt dem steigenden Bedarf nach qualitativ hochwertigen Erzeugnissen für die Tierernährung, für die Herstellung von Lebensmitteln und für innovative Kosmetika Rechnung. Der Weltmarkt für Vitamine beträgt 2,5 Milliarden Euro. Die BASF hält einen Weltmarktanteil in Höhe von 25 %. Neben den Vitaminen profitiert auch das Aromachemikaliengeschäft von der Investition: Citral wird zukünftig verstärkt als Ausgangsprodukt für eine Reihe von Aromachemikalien eingesetzt, die von der Riech- und Geschmacksstoffindustrie zu Parfumölen und Aromen verarbeitet werden. Die BASF will die gute Marktposition in diesem Geschäft durch den Ausbau der Produktion von Citral und dessen Folgestufen weiter verbessern.

Kurzprofil:

 

Die BASF ist das führende Chemieunternehmen der Welt. Ihr Ziel ist es, den Unternehmenswert durch Wachstum und Innovation nachhaltig zu steigern. Ihren Kunden bietet sie ein leistungsfähiges Sortiment, das Chemikalien, Kunststoffe, Lacksysteme, Dispersionen, Pflanzenschutzmittel sowie Feinchemikalien umfasst und bis zum Erdöl und Erdgas reicht. Die ausgeprägte Verbundstrategie ist ihre Stärke: Damit erreicht das Unternehmen Kostenführerschaft und langfristig entscheidende Wettbewerbsvorteile. Die BASF richtet ihr Handeln am Leitbild der nachhaltig zukunftsverträglichen Entwicklung, Sustainable Development, aus. Im Jahr 2001 hatte die BASF mit ihren über 90.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen Umsatz von rund 32,5 Milliarden Euro. Die BASF ist börsennotiert in Frankfurt (BAS), London (BFA), New York (BF), Zürich (BAS) und Paris (BA).

Dr.  Christof Kandzia | Pressemitteilungen
Weitere Informationen:
http://www.basf.de.

Weitere Berichte zu: BASF Investitionsprogramm Vitamin

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Biowissenschaften Chemie:

nachricht Zirkuläre RNA wird in Proteine übersetzt
24.03.2017 | Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft

nachricht Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen
24.03.2017 | Universität Bayreuth

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Biowissenschaften Chemie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise