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Zahlen, Daten Fakten: Der neue Wissenschaftsatlas der Metropole Ruhr

19.07.2010
Fünf Universitäten, eine Kunsthochschule und 13 weitere Hochschulen mit über 160.000 eingeschriebenen Studierenden sowie 30 Technologie-, Gründer- und Innovationszentren machen das Ruhrgebiet zu einer der dichtesten Forschungs- und Technologielandschaften in Europa.

Was diese Wissensregion auszeichnet, welche Schwerpunkte und Entwicklungsperspektiven in ihr stecken, zeichnet der neu erschienene, aktualisierte und erweiterte Wissenschaftsatlas Metropole Ruhr nach. Er lässt die vielfach vernetzten Stärken und Potenziale des Ruhrgebiets als Wissenschaftsstandort weithin sichtbar werden.

Die Erstauflage dieses Standardwerks aus dem Jahr 2006 war schon lange vergriffen und selbst im Ausland wurde zunehmend der Ruf nach einer zweiten überarbeiteten Auflage laut. „Die Metropole Ruhr ist bereits heute nach Berlin und München die drittgrößte Wissenschaftsregion in Deutschland. Sie hat das Potenzial, daran glauben wir in der Stiftung Mercator, sich zu einer der führenden Wissenschaftsregionen Deutschlands zu entwickeln. Der Wissenschaftsatlas zeigt anhand vieler Beispiele die Fülle und Qualität dieser vielfältigen Wissenschaftslandschaft“, so Dr. Bernhard Lorentz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Stiftung Mercator. Die Stiftung fördert die Neuauflage des Wissenschaftsatlas Metropole Ruhr mit 155.000 Euro.

Dokumentiert wird unter anderem:

• dass in den Hochschulen der Metropole Ruhr knapp 20.000 internationale Studierende eingeschrieben sind; für sie und andere wurden mehr als 50 englischsprachige Studienprogramme eingerichtet,

• dass die Hochschulen und wissenschaftlichen Institute von 2005 bis 2007 insgesamt mehr als 200 Millionen Euro von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) eingeworben haben,

• dass 19 DFG-Sonderforschungsbereiche und Transregios in der Metropole Ruhr beheimatet sind,

• dass elf Leibniz-Preisträger der DFG und 28 Leopoldina-Mitglieder, der Nationalen Akademie der Wissenschaften, an einer der Universitäten oder einem der Max-Planck-Institute der Region tätig sind,

• dass 30 Technologie-, Gründer- und Innovationszentren in der Region angesiedelt sind mit Schwerpunkten in den Bereichen Energie, Logistik, Informations- und Kommunikationstechnologie, Chemie und Gesundheitswirtschaft oder auch in den Querschnittsgebieten Nano- und Mikrotechnologie sowie neue Werkstoffe.

„Das vielfältige und international anerkannte Forschungspotenzial der Metropole Ruhr wird im Wissenschaftsatlas Metropole Ruhr hervorragend gespiegelt. Neben dem neu entstehenden Internetportal hat er gute Chancen, sich zu einer unentbehrlichen Informationsquelle für Interessierte aus Wirtschaft, Politik und Bildung zu entwickeln“, freut sich Prof. Dr. Michael Farle, Prorektor für Forschung, wissenschaftlichen Nachwuchs und Wissenstransfer der Universität Duisburg-Essen, die dieses Mal auch die Koordination des Projektes übernommen hat.

Inhaltlich konzipiert wurde der Wissenschaftsatlas von einem standortübergreifenden Redaktionsausschuss mit Vertretern verschiedenster regionaler Wissenschaftseinrichtungen. Grundlage für die dargestellten Zahlen, Daten und Fakten zur Wissenschaftsregion und den Forschungsschwerpunkten bildet eine Befragung des Instituts Arbeit und Technik in Gelsenkirchen.

Weitere Informationen:
• Dr. Thomas Hanke, Projektkoordinator, Science Support Centre, Universität Duisburg-Essen
Tel. 0201/183-3824, thomas.hanke@uni-due.de
Ansprechpartner für die Presse:
• Beate Kostka, Leiterin der Pressestelle, Universität Duisburg-Essen
Tel. 0203/379-2430, beate.kostka@uni-due.de
• Marisa Klasen, Kommunikationsmanagerin, Stiftung Mercator
Tel. 0201/245-2253, marisa.klasen@stiftung-mercator.de

Beate Kostka | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-duisburg-essen.de/

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